Link: http://blog.laptop.org/2008/11/10/give-a-laptop-change-the-world-2008-edition/
..natürlich heißt er nicht Computer mit Ohren, sondern OLPC oder ‘one laptop per child’.
Die Idee ist es Schülern überall auf der Welt den Zugang zu Lernmöglichkeiten zu ermöglichen und zu erleichtern. Nicholas Negroponte startet das Projekt. Viele Experimente haben gezeigt, dass Kinder überall auf der Welt ohne Anleitung Erwachsener lernen können und IT-Technik dazu eine große Hilfe ist.
Sehr eindrücklich ist der Versuch “Whole in the wall". Man installierte einen Monitor und eine Tastatur (im Hintergrund natürlich PC und Internetverbindung) in einem Gebäude und ließ die Kinder eines Dorfes damit ’spielen’. Nach wenigen Wochen kamen die Initiatoren zurück und wurden von den Kindern gebeten, doch bessere Hardware und weiteres zur Verfügung zu stellen, damit sie dieses und jenes tun könnten.
In der Zwischenzeit hatten sie sich eigenständig den Umgang mit dem Computer beigebracht und selber recherchiert, etwas englisch gelernt etc.. (stark verkürzt)
Aufbauend auf diesen und vielen anderen Eindrücken wurde ein neues Laptop-Konzept entwickelt. Der Laptop sollte billig sein, wirklich intuitiv bedienbar und unter widrigsten Umständen (Hitze, Staub, häufig kein Strom) zuverlässig arbeiten.
Entstanden ist der OLPC-Laptop. Er hat eine ungewöhnliche Arbeitsoberfläche, diverse Programme vorinstalliert. Er vernetzt sich automatisch mit anderen OLPC-Rechnern in der Umgebung und erlaubt sofort eine Zusammenarbeit.
Unter dem Titel Hundert-Dollar-Laptop wurde er auch in Deutschland bekannt. Ab dem 17. November wird es erstmals möglich sein auch in Europa de OPLC zu erwerben.
Das Konzept heißt G1G1. Give one, get one! Man kann zwei Laptops kaufen und erhält einen, der zweite geht automatisch an ein Projekt in den Entwicklungsländern. Denn dort liegt das eigentliche Ziel des Einsatzes des OLPC-Projektes.
In Europa kann man zumindest über Amazon in England den OLPC bestellen. (amazon.co.uk)
Es gibt übrigens eine ganz interessante Verbindung zwischen Moodle und dem OLPC Projekt. Martin Langhoff von Catalyst aus Neuseeland hat lange für Moodle entwickelt und arbeitet seit einem Jahr für das OLPC Projekt. In dem OLPC Netzwerk wird Moodle integriert, dass die Schulen vor Ort über Moodle Inhalte aufbereiten. Im kommenden Jahr wird daran gearbeitet, dass Schüler die Inhalte offline bearbeiten und der Laptop sich mit der Lernplattform synchronisiert wenn es wieder eine Verbindung gibt.
Ein Konzept, das auch an anderer stelle hier in Europa mehrfach angefragt wurde.


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