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Comment from: Thomas Korner [Visitor]
Vielen Dank für den spannenden Link. Ich teile die Einschätzung völlig und bin auch sehr gespannt, was dieses Jahr diesbezüglich bringen wird. Etwas gezögert habe ich als ich bei zwei Büchern einen Vergleich zwischen Coursesmart und Amazon gemacht habe. Der Preis von Coursesmart liegt zwischen 0 und 15% tiefer als bei Amazon. Also Absolut kein Grund um auf ein Leihformat umzusteigen. Hier muss sich preislich noch einiges bewegen...

Beste Grüsse
2010-01-09 @ 13:43
Comment from: Ralf Hilgenstock [Member] Email
Den Vergleich hatte ich noch nicht gemacht. Danke.
2010-01-09 @ 18:51
Comment from: scheppler [Visitor] · http://www.blog.initiatived21.de
Dass Schulbücher über kurz oder wahrscheinlich eher lang digital werden, ist wohl nicht so schwer vorzustellen. Im D21-Projektblog kommentieren bereits Schüler in diese Richtung und wundern sich, warum dieser Schritt nicht gemacht wird.
Spätestens wenn die Geräte dazu stabil und zuverlässig laufen und verfügbar sind, wird der Druck auf die sich aktuell mit Händen und Füßen wehrenden "Schulbuchverlagsmonopolisten" seitens der Länder und Schulen hoffentlich auch durch preisliche Anreize so stark, dass das massenhafte Drucken von Schulbüchern abnimmt.

Aber zum Leihmodell: Das halte ich ja für sehr fragwürdig. Wieso sollte ich das tun? Meine Festplatte ist groß, eBooks sind nicht sonderliche Speicherfresser und mit Blick auf ein lebenslanges Lernen würden wir doch genau den Eindruck vermitteln, der aktuell so oft beklagt wird: die Schüler lernen für die das Kapitel abschließende Arbeit/Test und empfinden das Thema als gegessen. Ebenso bei Schülbüchern, die derzeit jahrgangsweise verliehen werden: Buch wieder abgegeben, Inhalt ebenso, Thema abgehakt. Wie gerne würde ich als Lehrer manchen 8. Klässler nochmal das Geschichtsbuch aus Klasse 7 oder 6 in empfehlen, um ihn etwas auffrischen zu lassen. Aber dank Schulbuchfreiheit hat er das ja nicht mehr und die der Schule zur Verfügung stehenden Exemlare sind natürlich im aktuellen Jahrgang.

Und die Schulen müssten dann im Sinne der Schulbuchfreiheit jedes Jahr neue Lizenzen erwerben?

Und persönlich fände ich es fatal, wenn ich am 361. Tag nochmal was nachschlagen will und dann das Buch "verschwunden" ist. Nein Danke, aber ein Leihsystem für Schul- und Lehrbücher halte ich für hoch fragwürdig. So einen Roman lese ich vielleicht mal kurzweilig auf der Zugfahrt und "brauche" ihn dann nicht mehr. Da würde ich mir das bei deutlichem Preisvorteil gefallen lassen.
2010-01-10 @ 22:20
Comment from: dowel [Visitor]
Digital Restriction Management in der Schule? Bindung an einen Hersteller, weil das E-Book des anderen auf dem Lesegerät der Schule nicht laufen will? "Mein Reader ist abgestürzt"-Sprüche statt "Ich habe mein Buch vergessen"? Lauter proprietäre Lösungen statt endlich mal Open Source auch im Lernmaterialien- und Schulbuchbereich?

Diese Idee ist schlicht diabolisch gut: Bücher an die digitale Kette, alle Macht dem Verleger.
2010-01-28 @ 20:00

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