Kategorie: Themes (Oberflächen)
Beliebige Schriften in Moodle verwenden
By Ralf Hilgenstock on Dec 18, 2009 | In Technik, Themes (Oberflächen), Content | Send feedback »
Nachdem ich gestern schon mal auf die im Grundschulbereich gerne verwendete Schrift ‘Norddruck’ verwiesen habe, haben wir nun noch herausgefunden, das man im Prinzip beliebige Schriften im Moodle-Editor ergänzen kann.
Der Administrator/die Administratorin trägt in der Verwaltung für den Editor in eine leere Zeile der Tabelle für Schriften folgendes ein:
- 1. Spalte: Schriftbezeichnung, die im Editor gezeigt werden soll.
- 2. Spalte: Schrift des Betriebssystem, die dann gezeigt werden soll. Hier empfiehlt es sich gleich mehrere Schriften einzutragen. Diese werden dann verwandt wenn die zuerst genannte Schrift auf dem Anwender PC nicht vorhanden ist.
Dieses Verfahren erlaubt es auch Schriften, die Unternehmensstandard verwandt werden, vorzugeben.
Kursraum angemessen gestalten
By Ralf Hilgenstock on Jun 27, 2009 | In Anwendung, Themes (Oberflächen) | Send feedback »
Ein schönes Beispiel für eine attraktive Kursraumgestaltung findet sich hier: http://www.moodleschule.de/course/view.php?id=567
Beim Kurs geht es um die Einführung der Arbeit mit Antolin. Antolin ist ein Leseförderangebot, das insbesondere im Grundschulbereich viel genutzt wird.
Moodle kann auch bunt.
By Ralf Hilgenstock on Jun 27, 2009 | In Technik, Themes (Oberflächen), Anwender | Send feedback »
Es kommt nicht auf Farbe an, aber auch Moodle kann bunt.


"Vorsicht Moodle"
By Ralf Hilgenstock on Mär 14, 2009 | In Grundlagen, Anwendung, Technik, Themes (Oberflächen), Bildungsprozesse, Anwender, Administration | 1 Feedback »
Moodle hat sich weltweit im Markt der E-Learningplattforen in allen Bildungsbereichen durchgesetzt. Das ist erfreulich, zugleich aber auch Last.
Moodle ist kein Hype. Unter Hype verstehe ich Produkte und Trends, die hochgepuscht werden, viel öffentliche Aufmerksamkeit erleben, aber sich nicht tatsächlich durchsetzen.
Erst Moodle hat z. B. in Deutschland dazu geführt, dass tausende von Bildungseinrichtungen Lernplattformen zur Unterstützung des Präsenzlernens einsetzen. Der hohe Bekanntheitsgrad von Moodle und die Flexibilität haben zugleich den Erwartungsdruck erhöht und unrealistische Vorstellungen entstehen lassen.
Einige Beispiele:
‘Moodle verbessert den Unterricht.’
Das ist tatsächlich richtig, wenn der Lehrer Moodle dazu benutzt. Moodle bietet ein gut geeignetes Werkzeug dies zu tun. Der eigentliche Verbesserer ist und bleibt aber der Lehrende. Moodle schafft das nicht automatisch und das ist auch gut so.
‘Moodle ist einfach zu nutzen.’
Auch das ist tatsächlich der Fall. Wenn man es vergleicht mit anderen Werkzeugen. Man muss sich jedoch auch auf eine Systematik einlassen. Ein Test ist per se keine einfache Sache. Lehrende entwickeln ihn häufig intuitiv. Die einzelnen Schritte verlaufen nicht unbedingt bewusst reflektiert. Beim Anlegen eines Tests muss man sich die formalen Schritte (Einsatzszenario, Fragentyp, Fragentext, Antworten, Feedback, Bewertung, Zusammenstellung, Auswertungen und Gesamtfeedback) klar machen. Diese sind dann in Moodle zu hinterlegen. Im Alltag eines Lehrers werden diese häufig zeitversetzt gemacht. Bewertung und Feedback werden meist erst während der Bewertung selber entwickelt. In Moodle erscheint daher die Erstellung eines Tests aufwendig.
P.S.: Ganz sicher sind Formulare in Moodle für Aufgaben und Tests optimierungsfähig und gerade daran wird aktuell auch heftig gearbeitet.
Simple-Moodle vs. Funktionserweiterung
Auf der einen Seite wird erwartet, dass man Moodle auf wenige Funktionen beschränken können solle, da Moodle viel zu umfangreich sei. Andererseits wird argumentiert, man könne Moodle überhaupt nur dann nutzen wenn diese und jene zusätzliche Funktion genau auf diese oder jene Art und Weise zur Verfügung stünde. Das Phänomen ist, dass diese Aussagen u. U. in der gleichen Institution gestellt werden. Entweder geht es um eine gruppendynamische Auseinandersetzung in einem Kollegium mit ganz anderen Zielen oder um mangelnde Fähigkeit, nicht genutzte Funktionen einfach zu ignorieren. (Verweigern die Simplifizierer eigentlich auch den Einsatz einer Textverarbeitung, weil sie selber nur 5 % der Funktionen nutzen? Oder warum sind die ‘Funktionsforderer’ nicht mit Workarounds zufrieden, wenn diese das angestrebte Ziel erreichen?) Übrigens viele der Simplifizierungen sind durch die einfache einmalige Konfiguration von Moodle (Abschalten von Lernaktivitäten und Blöcken, anderer Aufbau neuer Kursräume) leicht gestaltbar. Manchmal muss man halt jemanden fragen, der isch damit auskennt.
Moodle erreicht heute Personen, die wenig Kenntnisse in der Medienentwicklung haben.
Heute arbeiten Menschen mit Moodle, die bisher mit Fotokopierer und Klebstoff Lernmaterialien zusammengebastelt haben. Manche von Ihnen schaffen es gerade eben, in eine Word-Datei ein Bild einzufügen. Ganz zu schweigen davon, in Powerpoint eine wirkungsvolle, nicht überladene, Animation zu erstellen. Die gleichen Menschen erwarten nun, dass sie mit Moodle Seiten und Inhalte hochprofessionell erstellen und das natürlich einfach von der Hand geht, sich selbst erklärt, weder Schulung noch Übung erfordert.
Manche dieser Forderungen sind schlicht unrealistisch. Andere sind Herausforderungen bei der Weiterentwicklung von Moodle.
Aktuell findet eine sehr engagierte Diskussion um Nutzerführung und Design in Moodle statt. Dabei geht es genau um solche Fragen der Orientierung und der Nutzerführung, aber auch um die visuelle Identität und Anpassbarkeit. Die Diskussion findet im Wesentlichen unter http://moodle.org - Kursraum Using Moodle im Developerforum, im Forum Theme und im Quiz-Forum statt.
"Simplicity"
By Ralf Hilgenstock on Okt 3, 2007 | In Hintergrund, Grundlagen, Themes (Oberflächen) | Sende Feedback »
.. das war das Thema eines Gespräches, das ich gestern mit unserem Freund und Partner Urs Hunkler (http://unodo.de) führte. Urs ist einer der Kernentwickler für Moodle und zeichnet für die Designanpassungen verantwortlich. Für Moodle 1.9 hat er ein neues Theme mit ‘runden’ Ecken entworfen.
Sein Ausgangspunkt war John Maeda’s Buch Simplicity über zehn Gesetze der Einfachheit bei der Gestaltung. Unser gemeinsamer Bezug war der zunehmende Wunsch verschiedener Kunden Moodle ‘abzuspecken’. Weniger Funktionen, weniger Möglichkeiten. Mehr Übersicht, mehr direkt Verständlichkeit.
Ich hatte gerade mit einer Kundin gesprochen, die für ein Projekt Moodle nur mit der Option Dateien zur Verfügung zu stellen und zu diskutieren benötigt.
An dieser Aufgabe war ein Implementierungspartner gescheitert. Innerhalb einer halben Stunde hatten wir geklärt, wie das Moodle-System entsprechend für sie angepasst werden kann.
Heute fiel mir dann noch dieses Bild aus dem sehr empfehlenswerten Blog ‘Presentation Zen’ von Garr Reynolds in die Augen.

Moodle 1.9 die Administrationssicht
By Ralf Hilgenstock on Sep 16, 2007 | In Ankündigungen, 1.9 (September 2007), Technik, Themes (Oberflächen), Administration, Authentifizierung | Sende Feedback »
Was tut sich in Version 1.9 für die Administration?
Für die Liebhaber der Oberflächengestaltung gibt es ein neues Theme mit runden Ecken. Praktisch zu sehen ist es bereits unter http://moodlemoot.de.
Nun ist es auch möglich zusätzlich zu den Kursbereichstiteln beschreibende Texte hinzuzufügen. In der aktuellen Developer-Version ist dies noch mit einem Fehler behaftet. Dieser wird aber in den nächsten Wochen noch eliminiert.
In der Sprachverwaltung werden nun standardmässig alle Änderungen automatisch in einer lokalen Sprachversion gespeichert. dadurch ist ein versehentliches Überschreiben beim Update nicht mehr möglich.
Der größte Produktivitätssprung entsteht jedoch in der Nutzerverwaltung. Die Funktion Bulkupload zum Import von Nutzern über eine CSV-Datei wurde wesentlich erweitert. Beim Import können standardmässig Profilfeldeinträge vordefiniert werden. Das manuelle Nacharbeiten bestimmte standardwerte, z.B. zum Mailversand, entfällt dadurch.
Besonders wichtig ist jedoch die Funktion beim Bulkupload auch Teilnehmer im System wieder zu löschen. dazu wird in der CSV Datei eine Spalte mit dem Wert “deleted” eingefügt. Der Eintragswert “1″ löscht einen Nutzer aus dem System.
Im Administrationsmenu gibt es dann nun auch eine erweiterte Suchfunktion für Nutzer mit der Möglichkeit Gruppen von Nutzern zu löschen.
Löschen bedeutet bei Moodle immer, dass ein Lösch-Kennzeichen in der Datenbank gesetzt wird. Der Nutzer kann sich somit nicht mehr einloggen.