Kategorie: "Tipps"

Über den Tellerrand: ePortfolios

Januar 23rd, 2011

Lernplattformen wie Moodle sind meist trainer-/lehrerzentriert. Zugleich benötigen wir jedoch für unsere Lernprozesse einerseits teilnehmerzentrierte Arbeitsbereiche und Bereiche zur Sammlung und Aufbereitung von individuellen Arbeitsergebnissen über längere Zeiträume (Sammelmappen und Showcases).

Seit einiger Zeit leistet Mahara als ePortfolio hierzu gute Dienste.

Mahara denkt vom Teilnehmer aus und stellt ihm  einen Arbeitsbereich zur Verfügung. Darin kann er/sie einerseits Material sammeln und dann in Ansichten zusammenstellen und anderen zur Verfügung stellen.  Darüber hinaus können eigene Gruppen gebildet werden, die privat oder offen sind und Foren, Dateiablage und den Zugriff auf Ansichten aus dem Portfolio erlauben.

In Verbindung mit Moodle deckt Moodle den strukturierten meist zeitbegrenzten Lernprozess zur Verfügung.  Mahara stellt sowohl die längerfristige Möglichkeit zur Sammlung von Material und eigenen Arbeitsproben als auch die  Aufbereitung oder die Option zur Gestaltung von selbstgesteuerten Lernprozessen mit anderen zur Verfügung.

Helen Barrett, die sich schon seit langem mit dem Einsatz von ePortfolio befasst, hat die zwei Gesichter der ePortfolios in einer Übersicht sehr schön zusammengefasst. Wir haben nun hiervon eine deutsche Übersetzung erstellt. (Rechts-klick auf das Bild und  Datei anzeigen für eine größere Darstellung.)

 

 

Zwischen Moodle und Mahara gibt es eine sehr enge Verbindung.

 

  • Gemeinsame Accountverwaltung. Moodle Nutzer erhalten automatisch einen Maharazugang.
  • Einfaches Kopieren von Moodle in das persönliche Mahara Portfolio. Mit zwei Klicks kannn man von Moodle 2.0 aus Kursinhalte in das eigene Portfolio übernehmen.
  • Verwenden von Portfolioinhalten im Moodlekurs. Wenn Mahara als Repository in Moodle 2.0 aktiviert ist, können Mahara-Inhalte in den Moodlekurs eingebunden werden.

Mahara ist kein integraler Bestandteil von Moodle 2.0, kann auf dem Server zusätzlich installiert und dann mit Moodle verknüpft werden.  Wir bieten auch gehostete Lösungen an.

Teilnehmeranmeldungen manuell in Moodle freigeben

Januar 20th, 2011

Auch das tauchte in der Beratung für KDA als Frage auf: Kann man den Teilnehmern die Selbstregistrierung im Kurs erlauben aber dann vor Kursbeginn erst noch einmal die Teilnehmer vorselektieren und zulassen?

Es gibt hierzu keine eigene Funktion in Moodle. Man kann es jedoch leicht einrichten.  Ich unterscheide hierbei zwei unterschiedliche Kurssituationen:

 

  • Kursstart für alle Teilnehmer zum gleichen Zeitpunkt.
    Lassen Sie die Selbstregistrierung zum Kurs zu. Alle Inhalte des Kurses werden mit Ausnahme eines Einführungstextes mit Hilfe des Augensymbols ausgeblendet. Damit die Teilnehmer zunächst gar nichts vom Inhalt sehen, wird unter Administration - Einstellungen ‘verborgene Inhalte’ auf ‘für Teilnehmer unsichtbar’ gestellt.  Mit Beginn des Kurses wird die Liste der Anmeldungen gesichtet. Zugelassene Personen bleiben im Kurs, die anderen werden nach einer Benachrichtigung über den Messenger ausgetragen. Zudem wird ab sofort ein Kursschlüssel unter Administration - Einstellungen eingetragen, um spätere Selbstregistrierungen zu verhindern. Nunmehr können auch die unsichtbar geschalteten Aktivitäten über das Auge auf sichtbar gesetzt werden.
  • Manche Kurse erlauben einen fortlaufenden Start. Um den gleichen Effekt kontinuierlich zu ermöglichen, ist ein etwas anderer Weg erforderlich. Ich verwende hierfür die Funktion Gruppierungen. Diese ist zunächst systemweit zu aktivieren. Im Kurs benötige ich die Gruppe ‘Teilnehmer’ und eine Gruppierung ‘aktiv’, der ich die Gruppe ‘Teilnehmer’ zuordne. Nun habe ich bei jedem Arbeitsmaterial und bei jeder Aktivität die Option, diese exklusiv den Mitgliedern der Gruppierung ‘Teilnehmer’ zur Verfügung zu stellen. Die Option befindet sich bei jeder Aktivität ganz unten in den Einstellungen. Fehlt die Funktion bei Ihnen, so ist Gruppierungen systemweit noch nicht aktiv. Der Effekt der Funktion ist, dass nur Mitglieder der Gruppe ‘Teilnehmer’ durch die Zuordnung zur Gruppierung ‘aktiv’ Zugriff auf die Aktivitäten erhalten. Alle anderen sehen diese gar nicht. Personen, die sich selber für den Kurs registrieren, können den gesamten Kursinhalt erst sehen wenn sie der Gruppe Teilnehmer manuell zugeordnet werden.
  • Gruppenmitglieder sollen selber Kalendereinträge vornehmen

    Januar 20th, 2011



    Hier nun der zweite Beitrag zur Diskussion mit dem Team vom KDA.

    Die Frage lautete: Kann man den Mitgliedern einer Gruppe das Recht geben, für ihre Gruppe Termine im Kalender einzutragen? Ja es geht.

    Normalerweise können dies nur Trainer durchführen. Mit einer kleinen Änderungen bei den Berechtigungen für Teilnehmer/innen lässt es sich anpassen.

    Die Änderung kann vom Admin auf Systemebene oder auf Kursebene vorgenommen werden. Die Änderung auf Kursebene erfolgt im Kurs unter Verwaltung - Rollen zuweisen -> Tab ‘Zugriffsrechte ändern’. Sie wirkt sich nur auf den Kurs aus. Sie kann systemweit im Block  Website-Administration erfolgen.

     

    Es gibt für Kalendereinträge zwei Berechtigungen. Da ‘Alle Kalendereinträge verwalten’ zu weit geht, wähle ich ‘Kaleneinträge für Gruppe verwalten’. Dies beschränkt die Eintragsmöglichkeiten für Teilnehmer wirksam auf solche, die die eigene Gruppe  betreffen. Einträge des Trainers bleiben unberührt.



    Nun ist es noch erforderlich  alle Teilnehmer in eine Gruppe einzutragen.  Legen Sie dazu eine Gruppe im Kurs an. Tragen Sie alle Teilnehmer des bestehenden Kurses in die Gruppe ein.

    Falls Sie mit Kurzugangsschlüsseln arbeiten können Sie dies automatisieren. Vergeben Sie beim Anlegen der Gruppe einen Gruppenschlüssel. Tragen Sie für den Kurs unter Administration - Einstellungen einen Kursschlüssel ein.  Teilen Sie den Teilnehmern nur (!) den Gruppenschlüssel mit. Wird der Gruppenschlüssel als Zugangsberechtigung  zum Kurs von den Teilnehemrn verwendet erhalten Sie Kurszugang und werden automatisch der Gruppe zugeordnet.

    Nachrichten an alle Trainer in Moodle versenden: eine Lösung

    Januar 18th, 2011

    Das Kuratorium Deutsche Altershilfe gehört mit zu den ältesten verbandlichen Moodle-Nutzern. In diversen Projekten wird Moodle eingesetzt. Annette Scholl und Daniel Hoffmann sind es, die dort den Einsatz von Moodle vorantreiben. Heute hatte ich Gelegenheit mit den beiden im Rahmen einer Beratung über eine Ausweitung des Einsatzes von Moodle zu sprechen. Dabei haben wir auch gleich einige Fragen geklärt und Lösungen entwickelt, die auch über den dortigen Einsatz hinaus interessant zu sein scheinen. Heute und in den folgenden Beiträgen werde ich darüber berichten.

    In den deutschen Foren war mehrfach schon die Frage gestellt worden, wie man allen Trainern in einem Moodle System eine Benachrichtigung zusenden kann. Hier nun die Lösung: Unter Website Administration - Nutzer/innen - Nutzerverwaltung (bulk) kann man gezielt nach Nutzern mit bestimmten Eigenschaften suchen. In den zusätzlichen Felden kann man auch nach Rolleninhabern in allen oder ausgewählten Kurskategorien suchen.

    Nach der Ausführung der Filterung findet man die Suchergebnisse links unten in einer Übersicht. Mit dem Button ‘Alle verfügbaren Nutzer/innen hinzufügen’ wählt man alle für den nächsten Schritt aus. Über das Auswahlmenu ‘Allen ausgewählten Nutzer/innen “eine Mitteilung senden"‘ aktiviert man das Eingabefenster für die Benachrichtigung. Diese wird dann über den Moodle internen Messenger an alle aus´gewählten versandt.

    Urheberrecht: eine Zusammenfassung ist keine Rechteverletzung

    Januar 11th, 2011

    Das IFROSS - das Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software - kommentierte Anfang Dezember 2010 ein Urteil des Bundesgerichsthof in Urheberrechstfragen. Bei den zugrundliegenden Klagen zweier Zeitungsverlage gegen das Internetportal Perlentaucher ging es um die dort veröffentlichten Zusammenfassungen zu Artikeln der Zeitungen.

    Perlentaucher stellt Bücher vor und bezieht sich dabei auch auf die Feuilletonbeiträge von FAZ und Süddeutscher Zeitung.

    Der Bundesgerichtshof hat nunmehr erneut festgestellt, dass blosse Zusammenfassungen anderer Werke keine Urheberrechstverletzung darstellen.

    Es gilt, wie seit der Einführung des Urheberrechtsgesetzes, § 24 Abs. 1 UrhG und der Grundsatz, dass nur konkrete Formulierungen, aber nicht Ideen oder die mit den Formulierungen zusammengefassten Gedanken urheberrechtlich geschützt sind. (nach http://www.ifross.org/artikel/bgh-urteilt-perlentaucher-gedanken-anderen)

    Moodle Blog in neuem Outfit

    Dezember 30th, 2010

    Hallo

    zum Jahreswechsel wurde das Blogsystem aktualisiert. Dabei wurde der Skin erneuert und die Kommentarfunktion wieder aktiviert.

    Alles Gute zum Neuen Jahr.

    Ralf Hilgenstock

    All for free - Alles, aber bitte kostenfrei

    Dezember 30th, 2010

    Zwischen den Jahren ist die Zeit, sich einiges durch den Kopf gehen zu lassen. Für mich gehört dazu, die Frage, noch einmal über die Antizipation der Begriffe ‘free’ und ‘open source’ zu reflektieren.

    Warum?

    Die Begriffe ‘free’ und ‘kostenlos’ und ‘open source’ und ‘kostenfrei’ werden unreflektiert durcheinander geworfen.

    Im Rahmen der Online Educa habe ich als Vertretung eines erkrankten Referenten kurzfristig einen Vortrag über Open Source Geschäftsmodelle - Erfolge und Rahmenbedingungen für Erfolg gehalten (frei gehaltener Vortrag - keine Folien verfügbar).

    In der Diskussion wurde Richard Stallman zitiert mit der Aussage Free sei nicht im Sinne von Freibier gemeint. Vielmehr meine “free” die Freiheit, Software weiter zu entwickeln und daran Optimierungen oder individuelle Anpassungen vorzunehmen.

    Ich antwortete darauf spontan, dies sei eine entwicklerzentrierte Sichtweise. Aus der Perspektive des Anwenders oder des Betreibers sei es leicht verständlich, dass free zunächst als frei von Lizenzkosten verstanden wird, denn als Nicht-Softwareentwickler bin ich von Experten abhängig, die mir Anpassungen vornehme, ich fühle mich also nicht unbedingt als frei in meinem Handeln.

    Deshalb ist die Verkürzung ‘free’ hin zu ‘frei von Kosten’ durchaus nachvollziehbar. Freie Software muss dennoch - von Anwenderseite betrachtet - genauso stabil, sicher und bedienerfreundlich sein wie anders lizensierte Software auch. Dazu benötigt man Manpower und die wiederum kostet Geld.

    Es ist also auch von Anwenderseite - oder besser von Betreiberseite aus - wichtig anzuerkennen, dass es in irgendeiner Weise ein funktionsfähiges Businessmodell geben muß, wenn die Softwareentwicklung und -pflege nicht über Lizenzgebühren finanziert wird.

    Die Geschäftsmodelle hierfür sehen unterschiedlich aus. Es gibt den Weg der öffentlichen Finanzierung in Form von Projektmitteln, durch Stiftungen oder Hochschullehrstühlen. ‘Ilias’ und ‘Metacoon’ sind zwei Systeme aus Deutschland, die auf solche Art und Weise zumindest in wesentlichen Teilen finanziert wurden oder werden.

    In den USA spielen Hochschulen und Stiftungen hier eine gewichtigere Rolle als in Deutschland.

    Das Problem dieser Art der Finanzierung liegt darin, dass die Finanzierung zeitlich befristet ist, sich häufig auf die Softwareentwicklung, nicht aber die Marktimplementierung, beschränkt.

    Der Übergang von einer fremdfinanzierten Startphase in eine eigenwirtschaftliche stabile Betriebsphase ist also durchaus ein Knackpunkt. Hier braucht es neue, andere ökonomisch tragfähige Modelle.

    Moodle ist hier einen sehr eigenständigen Weg gegangen. Die private Initiative von Martin Dougiamas im Rahmen einer Dissertation war zunächst fremdfinanziert durch Softwareentwicklungsaufträgen in anderen Bereichen. Später bot er Hosting von Moodle an. Diese Leistung wurde bezahlt und ein Teil der Gelder floß zurück in die Weiterentwicklung.

    Der eigentliche Clou, der Moodle heute aber eine stabile wirtschaftliche Situation verschafft ist das Partnermodell. Ein Netz von über 50 Partnerunternehmen zahlt von den auf Moodle-Dienstleistungen bezogenen Umsätzen 10 % in die Entwicklung und Softwarepflege.

    Damit entsteht eine Symbiose aus verschiedenen Teilen.
    - Moodle Partner sichern finanziell die Weiterentwicklung
    - einzelne Entwicklungen werden extern finanziert (z. B. von Microsoft oder Google)
    - eine Community gibt Feedback aus der Anwendung. Dieses bezieht sich auf Funktionalität, Nutzerfreundlichkeit, Optimierungsvorschläge und neue Ideen für Funktionen. Zudem stellt ein Teil der Community aber auch Entwicklerleistung zur Verfügung. Zusatzfunktionen werden zur Diskussion gestellt, neue Versionen werden getestet und die offene Diskussion führt zu Verbesserungen. Viele dieser Entwickler und Tester sind bei Institutionen beschäftigt und optimieren Moodle für den Eigenbedarf. Sie erhalten aus der Community wertvolle Rückmeldungen. Es findet durchaus ein Austausch von Leistungen statt. Ohne jedoch Geld dafür einzusetzen.

    Nun noch einmal zurück zum deutschen Markt.

    Gerade im Bildungsbereich denkt ein Teil der Nutzer, Anwender und Betreiber von Software nicht in den Zusammenhängen von Budgets und Finanzierung.

    Hier wird immer wieder ein Kurzschluß hergestellt. Software ist frei von Lizenzkosten. Dann soll auch die Dokumentation kostenfrei sein und der Support. Tatsächlich gibt es z.T. staatliche Stellen, die bestimmte Leistungen übernehmen und Server zur Verfügung stellen. Hier findet also eine Verlagerung des finanziellen Ausgleichs für Leistungen statt in einen Bereich, den der Anwender (z. B. eine Schule) nicht oder nicht vollständig sieht.

    Hier wird häufig nur ein Teil der Kosten übernommen, wenn z.B. der Support auf die Community verlagert wird.

    Nun gibt es einen weiteren Teil der Anwender, die gerne Dienstleistuengen in Anspruch nehmen. Und auch dafür zahlen wollen. Wunderbar. Danke.

    Die Dienstleistungen sollen aber nicht wirklich etwas kosten. Schließlich bekomme ich beim Provider hinz-und-kunz (der heißt in Wirklichkeit natürlich anders) eine Datenbank, Festplattenplatz für ein paar Euro im Monat.

    Dieses Modell funktioniert nur dann, wenn ganz viele Kunden auf einem Server ihre Leistung kaum nutzen und keinen Support wollen. Die Sicherung der Daten übernimmt der Kunde selber oder vergisst sie. Ein Programmupdate macht er ebenfalls selber oder ignoriert es.

    Dort kann man durchaus Moodle betreiben. Solange zumindest bis eine Klasse mit 30 Schülern zeitgleich etwas machen soll. Dann ist meist Schluß mit lustig. Denn so viel Kapazität sollte doch nicht für ein paar Euro zur Verfügung gestellt werden. Aber vermutlich liegt das ja gar nicht an dem hoch professionellen Provider, sondern an der billigen Software. War ja auch umsonst.

    Oder es gibt noch eine andere Lösung. Gehen wir doch einfach nach Indien. Oder in die USA. Ja, tatsächlich gibt es hier Anbieter, die sehr günstig oder sogar umsonst Leistungen anbieten.

    Inhaltsverwaltung in Moodle

    Juni 27th, 2010

    Immer wieder werden wir mit der Frage konfrotiert, ob es in Moodle nicht eine zentrale Inhaltsverwaltung gibt.  Tatsächlich sieht Moodle dies erst einmal nicht vor. Es ist aber einfach in jedem Moodle-System dies einzurichten.

    Grundlage sind die Kurskategorien und die Möglichkeit, diese sichtbar bzw. unsichtbar zu schalten. Legen Sie also zunächst eine Kurskategorie ‘Kursbibliothek’ und darin weitere Unterkategorien an. Verbergen Sie diese mit dem Augensymbol.



    In der Liste der Kursbereiche sind diese Kursbereiche nicht mehr sichtbar.






    Der eigentlich Trick kommt nun.  Unter Website-Administration -> Startseite -> Einstellungen erlauben Sie die Darstellung ‘Sichtbare Kurse in verborgenen Bereichen. Damit erreichen Sie, dass Nutzer, die mit Rollen eingetragen sind in den Kursen, deren Bereiche verborgen sind, denoch die Kurse in der Kursliste sehen.


    Diese Einstellungen hat der Administrator einmalig in 10 Minuten erledigt.

    Nun erstellen Sie Ihre Inhalte als Trainer/Lehrer in den Kursen des Bereichs Kursvorlage. Die normalen Teilnehmer/Schüler sehen diese Kurse und die Inhalte nicht.

    Im konkreten Kurs wollen Sie nun Inhalte aus einem Vorlagenkurs verwenden. Richten Sie den Kurs für die Teilnehmer ein. Nutzen Sie im Kurs die Funktion ‘Importieren’ im Block Administration, wählen Sie den Vorlagenkurs aus und klicken Sie alle Aktivitäten an, die Sie  importieren möchten. Es wird nun eine Kopie aus dem Vorlagenkurs erstellt, die Sie nach Herzenzlust weiterbeabeiten können.

    Bei diesem Prozess wird ein Kopie erstellt. Der Vorlagenkurs bleibt unverändert.  Wenn Sie nach erfolgreichem Kursabschluß Ihre Änderungen in den Vorlagenkurs übernehmen wollen, gehen Sie wie folgt vor:

    Gehen Sie in den Vorlagenkurs. Wählen Sie dort importieren und den Kurs in dem Sie mit Ihren Teilnehmern gearbeitet haben. Wählen Sie nur die geänderte Aktivität aus und importieren Sie diese in den Vorlagenkurs. Die Inhalte werden  in den gleichen Kursabschnitt importiert in dem Sie im Kurs zuvor lagen. Löschen Sie die alte Aktivität und legen Sie die neue an die richtige Stelle.

    Wenn man dieses Prinzip systematisch nutzen möchte hier eine Skizze für eine Schule.

    Kurskategorie: Lehrer/innenzentrum (verborgen). Darin Lehrerzimmer etc.
    Kursunterkategorie für jedes Fach: Mathematik, Deutsch,… Darin jeweils ein Fachkonferenzraum.
    Kursunterkategorien: Kursvorlagen. In dieser Kategorie werden alle Lehrer, die das Fach einrichten als Kursverwalter eingetragen. Sie haben damit das Recht dort selber Kurse anzulegen und -inhalte einzupflegen.

     

     

     

    1:1 Kommunikation | Coaching in Moodle

    Mai 8th, 2010

    Welche Möglichkeiten gibt es in Moodle zu jedem Teilnehmer einzeln eine Dialogmöglichkeit zu schaffen?
    In manchen Kurssituationen ist es gut, mit jedem Teilnehmer einzeln kommunizieren zu können, z.B. um eine Projektarbeit zu betreuen oder um Einzelfälle zu erörtern.

    Auf den ersten Blick scheint der interne Messenger eine gute Möglichkeit. Dieser kann im Profil des Nutzers aufgerufen werden. Die Nachricht wird im Kurs (Block: Mitteilungen) angezeigt, öffnet sich beim Login im Popup-Fenster und wird per E-Mail versandt.

    Eine andere Möglichkeit ist das Forum. Damit nicht jeder andere Teilnehmer mitlesen kann, wird das Forum im Modus ‘getrennte Gruppen’ angelegt. Zugleich wird für jeden Teilnehmer eine Gruppe angelegt.

    Es ist etwas mühsam, Gruppen manuell anzulegen. Sind die Teilnehmer bereits im Kurs aufgenommen, können Gruppen automatisch angelegt werden. Man wählt dazu in der Kurs-Gruppenverwaltung die automatische Erstellung von Gruppen und lässt je Gruppe nur eine Person zu. Die Benennung der Gruppen erfolgt mit Nummern oder Buchstaben und von Ihnen gewählten Begriffen.

    Eine andere Option ist vielfach noch besser geeignet, um Gruppen anzulegen, da man den Gruppen automatisch individuelle Namen geben kann. Erstellen Sie dazu eine Textdatei. In der ersten Zeile schreiben Sie nur ‘groupname’ (ohne Anführungszeichen). In den folgenden Zeilen listen Sie alle Teilnehmer des Kurses auf.

    groupname
    Ralf
    Klaus
    Claus
    Petra
    Jürgen
    Karin
    Henrike

    Diese Textdatei laden Sie unter Administration-Import-Gruppen importieren im Kurs hoch. Direkt werden Gruppen mit den Vornamen als Gruppenname angelegt. Grundlage für solch eine Gruppeneinteilung kann die Namensliste des Kurses sein.

    Auf diese Art und Weise haben wir diese Woche in einem Kurs 250 Gruppen in weniger als drei Minuten angelegt.

    Moodle Aprilscherz von 'down under'

    April 1st, 2010

    Moodle präsentiert sich heute in ungewohnter und gewöhnungsbedürftiger Textdarstellung. Die Kollegen down under sind der Ansicht, erst rückwärts gelesener Text macht richtig Spaß.