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Was nach Moodle 2 kommt....

Am Montag wird Moodle 2.8.2 veröffentlicht. Die Version enthält Fehlerkorrekturen zur neuen Version 2.8. vom November. Die nächste Version mit neuen Funktionen wird Moodle 2.9 im Mai sein.

Und dann?

Dann kommt Moodle 3.0. So die Ankündigung von Mitarbeitern des Headquarters. Intensiv wird an Veränderungen derBedienung für verschiedene Funktionen gearbeitet. Das neue Dashboard rechts oben für Nutzer und die einfachere Bedienung des Testmoduls und des Bewertungsbereichs waren in Moodle 2.8 bereits eingeführt worden.

Moodle 3.0 wird kein so großer Schritt sein wie der Wechsel  von 1.9. auf Moodle 2.  Moodle 3.0 wird ganz einfach die Folgeversion zu Moodle 2.9 sein.  Welche Funktionen es dann geben wird, ist noch nicht bekannt.

Ist Moodle 2.8 reif für den Alltag?

Im November 2014 ist Moodle 2.8 veröffentlicht worden. Halbjährlich im Mai und November gibt es eine neu Moodle-Version, die auch neue Funktionen enthalten. Dazwischen werden Fehlerkorrekturen und Sicherheitsverbesserungen veröffentlicht.

Neue Funktionen beinhalten das Risiko, dass trotz sorgfältiger Tests Fehler erst nach der Veröffentlichung sichtbar werden. Bei derEntwicklung neuer Moodle-Funktionen gibt es einen Feature freeze-Zeitpunkt. Vier bis sechs Wochen vor den Versionsveröffentlichung werden keine neuen Funktionen mehr entwickelt. Es wird geprüft, was reif zu sein scheint für eine Veröffentlichung. Dann erfolgt die Testphase. Anhand von vordefinierten Szenarien erfolgt der Test der neuen Funktionen, aber auch bestehende Funktionen werden noch einmal geprüft. Unter qa.moodle.net kann man sich daran beteiligen.  Mehr Informationen dazu unter https://docs.moodle.org/dev/QA_testing .

Dennoch, es hat sich bewährt, neue Versionen erst sorgfältig zu prüfen und Erfahrungen abzuwarten. Bei eLeDia haben wir es uns angewöhnt, selber Erfahrungen mit einer neuen Version zu sammel und die Berichte anderer Nutzer zu prüfen. Planmässig führen wir das Upgrade einer neuen Version zwei Monate nach der Erstveröffentlichung durch. Dazu warten wir das erste Folgerelease mit Fehlerkorrekturen ab.

Für Moodle 2.8 ist es dann Mitte Januar soweit.  Da es bereits wenige Tage nach Erstveröffentlichung mit 2.8.1 eine Korrektur gab, rechnen wir am 12. Januar mit der Freigabe von Moodle 2.8.2. Das ist zugleich der Start für das Update bei eLeDia-Kunden.

Moodle 2.6.1 kommt kommende Woche

Moodle 2.6 ist im November 2013 veröffentlicht worden. In der kommenden Woche wird Moodle 2.6.1.  freigegeben. Diese Unterversionen enthalten in der Regel kleinere funktionale Verbesserungen, Fehlerbereinigungen und Sicherheitsoptimierungen.

Für Moodle 2.6.1 ist eine kleine Veränderung angekündigt worden. Wenn während eines Tests die Internetverbindung unterbrochen wird, so wird dies nun angezeigt werden.

Bei eLeDia wird diese Version aller Voraussicht nach auch in Kürze auf den Kundensystemen bereitgestellt werden. Traditionell warten wir bei neuen Versionen das erste Folgerelease ab, bevor wir updaten.  Damit vermeiden wir, dass ‘Kinderkrankheiten’ neuer Funktionen vorschnell auf produktiven Systemen sich ausleben können. :-)

Was steckt hinter einer neuen Moodle-Version?

 

Vor drei Wochen ist Moodle 2.6 veröffentlicht worden. Dazu in Kürze weitere Beiträge hier.
Dahinter steckt viel Arbeit. Genauer: 6 Monate: 120 Mitwirkende und und und.
Die folgende Grafik zeigt dies sehr schön.

 

Moodle Dateisystem erklärt

Es ist für viele noch ein Buch mit sieben Siegeln.  Eine englische Kollegin hat hier sehr gut erklärt, wie es funktioniert: der Umgang mit Dateien im neuen Moodle-System.

Moodle 2.0: Persönliche Dateiablage

Moodle 2.0 enthält eine persönliche Dateiablage. Über einen Block können von jedem Nutzer Dateien abgelegt und Ordner angelegt werden. Der Admin definiert die Größe der Dateiablage.

Wann kommt Moodle 2.0?

Die Frage wird immer häufiger gestellt. Martin Dougiamas hat in den letzten Wochen hierzu mitgeteilt, dass es wohl erst zum Jahresende der Fall sein werde. Unklar bleibt dabei bisher, ob dies der Zeitpunkt für eine gute Beta-Version oder eine erste stabile Version sein wird.

In den letzen Wochen haben sich bei der Planung der Funktionen der neuen Version noch sehr viele Veränderungen ergeben. Diese sind noch nicht alle in der Roadmap integriert. Eine Roadmap bezeichnet üblicherweise ein Dokument mit den Planungen der Softwareentwickler.

Die Version 2.0 hat sehr viele Änderungen im gesamten Programmkern. Daher ist hier mit einer sehr umfassenden und intensiven Testphase zu rechnen.

Erfreulicherweise gibt es nun einen Entwickler für das Workshop-Modul. Damit besteht gute Aussicht mit einer neuen Version weiter Funktionen wie Selbstbewertung und Peer-Bewertung nutzen zu können.

In den letzten Wochen sind zudem intensive Diskussionen über Designfragen geführt worden. Es sieht aktuell so aus, als würde ein Templatemodell eingeführt mit dem eine wesentlich flexiblere Gestaltung aller Elemente möglich wird.

Einige Funktionen, die in der Entwicklung weit vorangeschritten sind:
- Conditional Activities -> Lernpfade
- Markierung von Inhalten als bearbeitet
- Optimierung des Bewertungsbereichs (vermutlich schon in 1.9.5)
- Systemweite Gruppen
- neue Dateiverwaltung
- neuer Editor
- vereinfachte Videointegration
- Integration externer Dateiablagen (Repositories), z.B. direkter Zugriff auf Flickr-Bilder oder Google-Docs-Dateien
- Anbindung an Mahara, um Kursinhalte ins eigene Portfolio zu übertragen

Praxistipp: Teilnehmer kommentieren Texte im Glossar

Dieser Praxistipp stellt eine einfache Verbindung zwischen einer Textseite und einem Glossar dar. Ziel ist es einen vorgegebenen Text durch Teilnehmer kommentieren oder interpretieren zu lassen.

Stellen Sie dazu den Text als Textseite (mit oder ohne Editor ein). Richten Sie zusätzlich ein Glossar mit Autoverlinkung ein.

Die Teilnehmer haben nun die Aufgabe Begriffe oder Textpassagen zu kommentieren. Dazu tragen Sie die Textpassage, die sie kommentieren wollen als Begriff im Glossar ein und tragen als Beschreibung ihre Frage, ihren Kommentar oder die Verbesserung ein. Wenn sie dann noch Autoverlinkung für den Begriff aktivieren, sind die Kommentare direkt aus dem Text heraus aufrufbar.

In manchen Situationen mag es sinnvoll sein, die Kommentierungen nicht sofort sichtbar werden zu lassen, sondern sie als Trainer/Lehrer erst einmal durchzusehen. Dazu kann man die Funktion der Freigabe vor Veröffentlichung in den Glossar-Einstellungen verwenden.

Als Trainer kann ich mir die Kommentare später auch nach Teilnehmern sortiert im Glossar anzeigen lassen. (z.B. für Bewertungszwecke)

Noch ein Hinweis am Ende. Falls im Kurs auch an anderer Stelle mit Glossaren und Autoverlinkung gearbeitet wird, kann es zu begrifflichen Überschneidungen kommen.
Dann ist es u.U. hilfreich in der Aufgabenstellung darauf hinzuweisen und nicht nur einzelne Begriffe, sondern kurze Passagen ins Glossar aufzunehmen.

Moodle-Schulungstermine

Link: http://moodle.de/file.php/1/eledia/Seminare2008.pdf

Die aktuellen Schulungstermine für Moodle wurden soeben veröffentlicht.

Der nächste Train-the-Trainer-Kurs findet vom 29.-30. April in Bonn statt. Die Teilnehmergruppe ist max. 6 Persnen groß.

Captcha-Schutz für Moodle

Für manch einem mag der Begriff Captcha ein Fremdwort sein. Deshalb zuerst eine kurze Erklärung. Bei vielen Online-Diensten muss man beim Anlegen eines Accounts eine Ziffernfolge, die leicht verfremdet angezeigt wird eintippen. Damit soll verhindert werden, dass neue Nutzer durch automatische Scripte angelegt werden, um dann evtl. Spam verbreiten zu können.

Viele Moodle-Systeme lassen das Anlegen neuer Nutzer über eine Selbstanmeldung nicht zu. Daher stellt sich das Problem gar nicht.

Überall dort wo sich Teilnehmer jedoch selber einen Zugang anlegen sollen erhalten Sie per Email eine Bestätigung. Erst wenn der darin enthaltene Link bestätigt wird, ist der Zugang aktiv geschaltet. In aller Regel verhindert dieses Verfahren wirkungsvoll, dass Unfug angestellt wird. Unbestätigte Accounts werden vom System automatisch wieder gelöscht.

Dennoch ist es zum Jahreswechsel vereinzelt vorgekommen, dass durch Scripte neue Nutzer angelegt wurden. Im Einzelfall waren das mehrere hundert neue Nutzer. Inn nahezu allen Fällen konnten diese Nutzer das System nicht nutzen und leicht wiedser entfernt werden.

Der Schutz durch Captcha-Systeme ist technisch wirkungsvoll, da bei entsprechender Verfremdung die Ziffern und Buchstaben nicht durch Texterkennungsprogramme ausgelesen werden könne, um sich anzumelden.

Nachteil ist jedoch, dass es vielen Menschen ebenfalls schwer fällt, diese Texte und Ziffern zu erkennen. Unschärfe, durchgestrichene, tanzende Buchstabune und geringe Farbkontraste erschweren es vielfach die richtigen Buchstaben zu erkennen. Menschen mit Einschränkungen im Sehbereich (Blinde, Farbenblinde) haben dann keine Chance.

Moodle legt immer größeren Wert auf die Erfüllung der Anforderungen zum barrierefreien Zugang. Seit einigen Tagen gibt es in der aktuellsten Version auch eine Unterstützung für den Captcha-Schutz.

Dabei wird ein Verfahren gewählt, das sich nicht nur auf eine bildhafte Darstellung beschränkt. Alternativ kann man sich den Text auch vorlesen lassen und dann die Ziffern und Zahlen eintragen.

Die Funktionalität ist in der Version 1.9.+ enthalten.

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