Kategorie: "Anwendung"

Verschenken oder verkaufen Sie Zugänge zu Ihren Moodlekursen

März 6th, 2011

eLeDia bietet mit einer Zusatzfunktion nun die Möglichkeit, Moodle-Kurse zu verkaufen oder im Rahmen des Marketing Einmal-Zugangscodes zu Kursen zu vergeben. Die Anfrage kam aus dem Bereich professioneller Kursanbieter und von Verlagen. Wie können wir ein möglichst einfaches Verfahren in Moodle umsetzen, um Nutzern den Zugang zu einem bestimmten Kurs zu ermöglichen oder an einen Lehrer 25 Zugänge für einen Kurs zu verkaufen?

Nun ist die Lösung da:

Mit Hilfe eines neuen Kurseinschreibungsverfahrens werden Zugangscodes für einen Kurs erzeugt. Diese werden per E-Mail versandt. Jeder Zugangscode kann einmal und nur für den Kurs für den sie erzeugt wurden eingesetzt werden. Danach wird der Code ungültig.

Nutzer können sich auf der Moodle-Plattform selber registrieren und erhalten durch Eingabe des Zugangscodes Zugriffsrechte als Teilnehmer.

Kursanbieter können damit einzelne oder mehrere Teilnahmeplätze in einem Kurs verkaufen und an die Teilnehmer weiter geben. Eine doppelte Nutzung ist unmöglich.

Die neue Funktion für Moodle wird auf jedem Moodle-System separat installiert und kann für alle oder einzelne Kurse aktiviert werden. Gerne versenden wir dazu Informationen: info@eledia.de

Internet Explorer 6: it's time to say goodbye

März 6th, 2011


10 years ago a browser was born. Its name was Internet Explorer 6. Now that we’re in 2011, in an era of modern web standards, it’s time to say goodbye.


Nein, diesmal sind es nicht die Verfachter von Firefox, Chrome, Opera oder Safari. Es ist Microsoft selber, die  den Internet Explorer 6 lieber schnell ins Museum verfrachten möchten, aber nicht mehr auf PCs sehen wollen.


The Internet Explorer 6 Countdown
Moving the world off Internet Explorer 6


ist das Motto der von Microsoft selber ins Web gestellten Seite.

 

Ich möchte gerne einen Onlinekurs einrichten

März 3rd, 2011

Über den Tellerrand: ePortfolios

Januar 23rd, 2011

Lernplattformen wie Moodle sind meist trainer-/lehrerzentriert. Zugleich benötigen wir jedoch für unsere Lernprozesse einerseits teilnehmerzentrierte Arbeitsbereiche und Bereiche zur Sammlung und Aufbereitung von individuellen Arbeitsergebnissen über längere Zeiträume (Sammelmappen und Showcases).

Seit einiger Zeit leistet Mahara als ePortfolio hierzu gute Dienste.

Mahara denkt vom Teilnehmer aus und stellt ihm  einen Arbeitsbereich zur Verfügung. Darin kann er/sie einerseits Material sammeln und dann in Ansichten zusammenstellen und anderen zur Verfügung stellen.  Darüber hinaus können eigene Gruppen gebildet werden, die privat oder offen sind und Foren, Dateiablage und den Zugriff auf Ansichten aus dem Portfolio erlauben.

In Verbindung mit Moodle deckt Moodle den strukturierten meist zeitbegrenzten Lernprozess zur Verfügung.  Mahara stellt sowohl die längerfristige Möglichkeit zur Sammlung von Material und eigenen Arbeitsproben als auch die  Aufbereitung oder die Option zur Gestaltung von selbstgesteuerten Lernprozessen mit anderen zur Verfügung.

Helen Barrett, die sich schon seit langem mit dem Einsatz von ePortfolio befasst, hat die zwei Gesichter der ePortfolios in einer Übersicht sehr schön zusammengefasst. Wir haben nun hiervon eine deutsche Übersetzung erstellt. (Rechts-klick auf das Bild und  Datei anzeigen für eine größere Darstellung.)

 

 

Zwischen Moodle und Mahara gibt es eine sehr enge Verbindung.

 

  • Gemeinsame Accountverwaltung. Moodle Nutzer erhalten automatisch einen Maharazugang.
  • Einfaches Kopieren von Moodle in das persönliche Mahara Portfolio. Mit zwei Klicks kannn man von Moodle 2.0 aus Kursinhalte in das eigene Portfolio übernehmen.
  • Verwenden von Portfolioinhalten im Moodlekurs. Wenn Mahara als Repository in Moodle 2.0 aktiviert ist, können Mahara-Inhalte in den Moodlekurs eingebunden werden.

Mahara ist kein integraler Bestandteil von Moodle 2.0, kann auf dem Server zusätzlich installiert und dann mit Moodle verknüpft werden.  Wir bieten auch gehostete Lösungen an.

Teilnehmeranmeldungen manuell in Moodle freigeben

Januar 20th, 2011

Auch das tauchte in der Beratung für KDA als Frage auf: Kann man den Teilnehmern die Selbstregistrierung im Kurs erlauben aber dann vor Kursbeginn erst noch einmal die Teilnehmer vorselektieren und zulassen?

Es gibt hierzu keine eigene Funktion in Moodle. Man kann es jedoch leicht einrichten.  Ich unterscheide hierbei zwei unterschiedliche Kurssituationen:

 

  • Kursstart für alle Teilnehmer zum gleichen Zeitpunkt.
    Lassen Sie die Selbstregistrierung zum Kurs zu. Alle Inhalte des Kurses werden mit Ausnahme eines Einführungstextes mit Hilfe des Augensymbols ausgeblendet. Damit die Teilnehmer zunächst gar nichts vom Inhalt sehen, wird unter Administration - Einstellungen ‘verborgene Inhalte’ auf ‘für Teilnehmer unsichtbar’ gestellt.  Mit Beginn des Kurses wird die Liste der Anmeldungen gesichtet. Zugelassene Personen bleiben im Kurs, die anderen werden nach einer Benachrichtigung über den Messenger ausgetragen. Zudem wird ab sofort ein Kursschlüssel unter Administration - Einstellungen eingetragen, um spätere Selbstregistrierungen zu verhindern. Nunmehr können auch die unsichtbar geschalteten Aktivitäten über das Auge auf sichtbar gesetzt werden.
  • Manche Kurse erlauben einen fortlaufenden Start. Um den gleichen Effekt kontinuierlich zu ermöglichen, ist ein etwas anderer Weg erforderlich. Ich verwende hierfür die Funktion Gruppierungen. Diese ist zunächst systemweit zu aktivieren. Im Kurs benötige ich die Gruppe ‘Teilnehmer’ und eine Gruppierung ‘aktiv’, der ich die Gruppe ‘Teilnehmer’ zuordne. Nun habe ich bei jedem Arbeitsmaterial und bei jeder Aktivität die Option, diese exklusiv den Mitgliedern der Gruppierung ‘Teilnehmer’ zur Verfügung zu stellen. Die Option befindet sich bei jeder Aktivität ganz unten in den Einstellungen. Fehlt die Funktion bei Ihnen, so ist Gruppierungen systemweit noch nicht aktiv. Der Effekt der Funktion ist, dass nur Mitglieder der Gruppe ‘Teilnehmer’ durch die Zuordnung zur Gruppierung ‘aktiv’ Zugriff auf die Aktivitäten erhalten. Alle anderen sehen diese gar nicht. Personen, die sich selber für den Kurs registrieren, können den gesamten Kursinhalt erst sehen wenn sie der Gruppe Teilnehmer manuell zugeordnet werden.
  • Gruppenmitglieder sollen selber Kalendereinträge vornehmen

    Januar 20th, 2011



    Hier nun der zweite Beitrag zur Diskussion mit dem Team vom KDA.

    Die Frage lautete: Kann man den Mitgliedern einer Gruppe das Recht geben, für ihre Gruppe Termine im Kalender einzutragen? Ja es geht.

    Normalerweise können dies nur Trainer durchführen. Mit einer kleinen Änderungen bei den Berechtigungen für Teilnehmer/innen lässt es sich anpassen.

    Die Änderung kann vom Admin auf Systemebene oder auf Kursebene vorgenommen werden. Die Änderung auf Kursebene erfolgt im Kurs unter Verwaltung - Rollen zuweisen -> Tab ‘Zugriffsrechte ändern’. Sie wirkt sich nur auf den Kurs aus. Sie kann systemweit im Block  Website-Administration erfolgen.

     

    Es gibt für Kalendereinträge zwei Berechtigungen. Da ‘Alle Kalendereinträge verwalten’ zu weit geht, wähle ich ‘Kaleneinträge für Gruppe verwalten’. Dies beschränkt die Eintragsmöglichkeiten für Teilnehmer wirksam auf solche, die die eigene Gruppe  betreffen. Einträge des Trainers bleiben unberührt.



    Nun ist es noch erforderlich  alle Teilnehmer in eine Gruppe einzutragen.  Legen Sie dazu eine Gruppe im Kurs an. Tragen Sie alle Teilnehmer des bestehenden Kurses in die Gruppe ein.

    Falls Sie mit Kurzugangsschlüsseln arbeiten können Sie dies automatisieren. Vergeben Sie beim Anlegen der Gruppe einen Gruppenschlüssel. Tragen Sie für den Kurs unter Administration - Einstellungen einen Kursschlüssel ein.  Teilen Sie den Teilnehmern nur (!) den Gruppenschlüssel mit. Wird der Gruppenschlüssel als Zugangsberechtigung  zum Kurs von den Teilnehemrn verwendet erhalten Sie Kurszugang und werden automatisch der Gruppe zugeordnet.

    Kostenlose Dienste im Internet vs. gehostete Lösungen

    Dezember 30th, 2010

    Zwei Ereignisse aus den letzten Tagen bestätigen mich in meiner Grundhaltung, dass selbst  betriebene Lösungen nachhaltiger sind als kostenfreie Dienste.

    Gerade heute fand ich die Nachricht, dass Yahoo plant, seinen Social Bookmarking Dienst Delicious einzustellen. Wer bisher seine Lesezeichen online dort hinterlegt hat, steht vor der Frage, ob in Kürze alle Einträge verschwunden oder aufwendig auf eine andere Plattform migriert werden müssen.

    Die zweite Nachricht erfuhr ich vor zwei Wochen auf der Online Educa. Lo-Net, die Lernplattform für Lehrer hat den Besitzer gewechselt. Nunmehr zeichnet der Cornelsen Verlag verantwortlich. Bisher war insbesondere ‘Schulen ans Netz’ öffentlich als Betreiber sichtbar. Im Hintergrund standen die Firmen digionline und der Universum-Verlag.

    Das ganze Projekt hatte sich nach dem Rückzug der Telekom und dem Auslaufen der Finanzierung aus Bund und Ländern mehr und mehr durch Werbung und kostenpflichtige Dienste über Wasser halten müssen. Man entwickelt Zusatzleistungen, die bezahlt werden musste und neben Werbung wurde auch die Contententwicklung mehr und mehr von Unternehmen in Auftrag gegeben.

    Es wird spannend sein, zu sehen, was der Cornelsen Verlag daraus macht. Ich rechne damit, dass künftig Online Produkte des Cornelsen Verlages als Bezahllösungen angeboten werden. Die ‘Übernahme’ durch Cornelsen bedeutet zugleich jedoch auch, dass andere Schulbuchverlage wohl kaum ihre Inhalte für Lo-net zur Verfügung stellen werden.

    Vorerst hat Cornelsen zugesagt, den Dienst weiter kostenfrei anzubieten. Aber wie lange? Das wird eine betriebswirtschaftliche Frage sein. Vielleicht werden wir künftig vermehrt Anfragen von Schulen erhalten  wie sie ihre Inhalte von Lo-net auf Moodle übertragen können.

    eLeDia bietet  im neuen Jahr  zusätzliche Lösungen für Moodle an, die eine deutlich verbesserte Organisation für Klassen und Schulen erlaubt.

    Der Vorteil einer Lösung mit Moodle ist, dass man unabhängig bleibt von einem Betreiber. Man kann dennoch den kompletten Service bekommen und sich von der ‘Last’ technischer Wartungsabeiten befreien.

    Lernpfade in Moodle 2.0

    Dezember 12th, 2010

    Moodle 2.0 erlaubt es Lernpfade anzulegen.

    Lernpfade erlauben es den Zugriff auf jede Lernaktivität oder jedes Arbeitsmaterial abhängig von Kriterien zu machen:

    • zeitliche Steuerung
    • Bearbeitung von einem oder mehreren Vorgängeraktivitäten

    Ich bin bei dem Thema immer etwas ambivalent. Lernpakete sind einerseits eine Orientierungshilfe für Teilnehmer.  Andererseits werden sie allzuleicht jedoch zu einer Gängelung indem ihnen vorgeschrieben wird wie sie einen Kurs durchzuarbeiten haben.

    Auf der Online Educa in Berlin habe ich einen Vortrag zu dem Thema gehalten. Hier der Link zur Präsentation.

    Wenn es die Zeit erlaubt werde ich noch eine vertonte - und dann deutschsprachige -  Fassung erstellen.

    Interview mit Martin Dougiams - Begründer von Moodle

    Oktober 22nd, 2010

    Michael Feldstein hat ein Interview mit Martin Dougiamas geführt und veröffentlicht. Martin berichtet darin über die Ideen, die zur Entwicklung führten, die Grundlagen der derzeitigen Weiterentwicklung und Verantwortlichkeiten und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.

    Dateigrößen reduzieren; z.B. Powerpoint.

    Oktober 5th, 2010

    Gerade bei Präsentationen mit vielen Bildern explodieren die Dateigrößen schon mal ganz erheblich. Wer dann die Präsentation in voller Größe und Schönheit online ablegen will, produziert riesige Dateien. Damit die Teilnehmer sich nicht anschließend mit langen Downloads auf ihre PCs quälen müssen oder die Internet-Verbindung in die Bildungseinrichtung unter der Last von 25 gleichzeitigen Downloads zusammenbricht, ist das Verkleinern von Dateien sehr hilfreich.

    Der Datei speichern-Dialog in Powerpoint 2007 stellt hier eine sehr einfache Lösung zur Verfügung.  Unter Tools -> Bilder komprimieren kommt man zu einem neuen Fenster. Unter Optionen öffnet sich ein weiteres Fenster in dem man die Kompression festlegen kann.

    Meine Testdatei enthielt nur ein Bild. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die ursprünglich 644 KB große Datei war nach der Komprimierung gerade noch 114 KB groß.
    Eine zweite Datei wurde von 5.,5 MB auf gerade mal 1,9 MB verkleinert. Es lohnt sich also.