Kategorie: "Technik"

In Kürze wird das 1000. Plugin für Moodle veröffentlicht

Bereits 991 Plugins sind für Moodle veröffentlicht worden.  Mit dem 1.000. Plugin rechne ich in der kommenden Woche.

Die Plugins erweitern die Funktionalität von Moodle. Offiziell in der Plugin-Datenbank hinterlegte Erweiterungen werden vom Kernteam geprüft. Die weitere Entwicklung obliegt jedoch den ursprünglichen Entwicklern.

Mehr Infos unter https://moodle.org/plugins/

Moodle Jahresbilanz 2014: unglaublich

Moodle schlägt immer wieder meine Erwartungen.

Aus über 230 Ländern der Welt sind Moodle-System registriert. Die Zahl der aktiven Moodle-Systeme ist nicht bekannt. Weltweit sind über 50.000 Systeme registriert. Das ist aber nur ein Bruchteil der betriebenen Systeme. Von den bei eLeDia betriebenen Systemen sind vermutlich weniger als 20 % registriert. Wenn ich diese Zahl hochrechnet sind über eine viertel Millionen Moodle-Systeme im Betrieb.

Moodle wird in sehr kleinen Systemen betrieben. Viele Systeme haben weniger als hundert Nutzer. Genauso sind aber auch Systeme mit über 500.000 Nutzern bekannt.

Moodle ist bereits im Grundpaket äußerst funktionsreich. Dennoch: inzwischen sind über 960 Zusatzplugins veröfentlicht.Alleine in 2014 sind mehr als 200 Plugins - im Schnitt alle 1,5 Tage ein Plugin - veröffentlicht worden.

Bevor Plugins veröffentlicht werden, werden diese von einem Team direkt bei Moodle durchgesehen. Dabei wird geprüft, ob die Programmierrichtlinien von Moodle zumindest weitgehend eingehalten werden.

Diese Plugins sind ein Zeichen für eine rege Entwicklergemeinde und dennoch ein zweischneidiges Schwert. Softwareanwendungen im Web bedürfen einer dauerhaften Pflege. Sicherheitsupdates müssen installiert werden. Andernfalls geht man über kurz oder lang Risiken ein. Bei Moodle erfolgt eine Pflege der aktuellen Moodle-Programmpakete. Dies umfasst auch Sicherheitsfragen.Fürdie Pflege der Plugins sind deren Entwickler verantwortlich.

Je mehr Zusatzpakete man installiert, desto abhängiger wird man auch von den Entwicklern dieser Pakete. Werden diese Pakete gepflegt? Erfolgt dies zeitnah? Werden Fehler in diesen Plugins beseitigt? Wenn dies nicht erfolgt, verhindert das ein Update oder verzögert es. Manchnmal wird es sogar erforderlich sein, das Plugin wieder zu deinstallieren.

Dennoch Moodle hat auch im letzten Jahr gezeigt, dass es in jeder Hinsicht ein Erfolgsmodell ist.

Von Rechts wegen: Ausblick auf 2015

Anfang Dezember hat das Bundeskabinett den Entwurf eines IT-Sicherheitsgesetz verabschiedet. Dieses wird in den nächsten Monaten im Bundestag beraten.

Teil dieses Gesetzs ist eine Änderung des Telemediengesetzes. Betreiber einerLernplattform unterliegen auch diesem Gesetz.

Im Gesetzentwurf heißt es nun:

?(7) Diensteanbieter haben, soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist, im Rahmen ihrer jeweiligen Verantwortlichkeit für geschäftsmäßig angebotene Telemedien durch technische und organisatorische Vorkehrungen sicherzustellen, dass
1. kein unerlaubter Zugriff auf die für ihre Telemedienangebote genutzten technischen Einrichtungen möglich ist und
2. diese
a) gegen Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten und
b) gegen Störungen, auch soweit sie durch äußere Angriffe bedingt sind,
gesichert sind. Vorkehrungen nach Satz 1 müssen den Stand der Technik be-rücksichtigen. Eine Maßnahme nach Satz 1 ist insbesondere die Anwendung eines als sicher anerkannten Verschlüsselungsverfahrens."

In meiner Lesart ergeben sich daraus für den Betrieb von Lernplattformen zwei Anforderungen:

  1. Lernplattformen müssen regelmässig upgedatet werden.
  2. https:// Verschlüsselung wird Standard.

Das regelmässig Update ist unabdingbar, da nur so die geforderten technischen Vorkehrungen zum Schutz der Daten gewährleistet werden. Der Betrieb von Lernplattform-Versionen für die keine Sicherheitsupdates mehr zur Verfügung gestellt werden, ist somit ein Gesetzesverstoss.

Die Datenverschlüselung wird ausdrücklich gefordert.

Auch wenn dies noch nicht verabschiedet ist, gehe ich davon aus, dass es in nahezu dieser Form im Bundestag verabschiedet wird.

Jobangebot: Moodle Systemadministrator (m/w) in Berlin

eLeDia betreut hunderte von Moodle-Systemen. Für die Installation, Wartung und Pflege suchen wir eine/n System-Administrator/in in Berlin.

Du hast praktische Erfahrung mit LAMP-Systemen auf physikalischen und virtuellen Servern.  Der Programmcode wird unter GitHub verwaltet. Wir sind bestrebt die Prozesse kontinuierlich weiter zu optimieren. Hier bist du mit Ideen, Rat und Tat gefragt.  Unsere Kunden sind überwiegend deutschsprachig. Mit Ihnen wirst du ggfs. Probleme klären und manchmal auch für die Kunden komplizierte Zusammenhänge verständlich erläutern. Englischsprachige Mails oder Telefonate sollten dich nicht aus der Ruhe bringen.

Wenn Moodle für dich Neuland ist, sorgen wir für deine Einarbeitung. Du wirst in unserem Team mit Entwicklern, Grafikern und Trainern sowie Content Entwicklern zusammenarbeiten.

Unsere Büros liegen zwischen Kreuzberg und Friedrichshain und sind bestens an die S-Bahn angebunden.

Interesse? Dann findest du in folgender Datei alle Informationen: server_admin_2014_de.pdf

Bewerbungen bitte an personal ( at ) eledia.de.


eLeDia veröffentlicht über 30 Zusatzentwicklungen für Moodle

eLeDia entwickelt permanent neue Funktionen für Moodle. Mehrere Entwickler sind damit befasst eigene Projekte und kundenspezifische Anforderungen umzusetzen. eLeDia beginnt nun eine Vielzahl der Eigenentwicklungen öffentlich zu machen und weltweit im Plugin-Repository von http://moodle.org zu veröffentlichen.

Andre Krüger, CTO von eLeDia: “Wir versprechen uns davon nicht nur eine weitere Verbreitung von Moodle, sondern auch zusätzliche Anregungen zur Weiterentwicklung. Je mehr Nutzer in verschiedenen Siutuationen ein Werkzeug verwenden, desto mehr Anregungen und Verbesserungsvorschläge entstehen. Das nützt den Anwendern und unseren Kunden. Die intensivere Nutzung führt auch dazu, dass Fehler gefunden und gelöst werden können, die bislang nicht aufgetreten sind. “

Einige der Funktionen sind seit mehr als einem Jahr bei eLeDia Kunden im praktischen Einsatz erprobt. Die folgenden Tools werden im ersten Schritt veröffentlicht.

  • eledia_usercleanup: bereinigt automatisch Nutzer, die sich längere Zeit nicht eingeloggt haben. Sie  erhalten vorab eine Benachrichtigung per E-Mail. Das Werkzeug benachrichtigt seit zwei Jahren auf http://moodle.de alle Nutzer, die sich länger als ein Jahr nicht eingeloggt haben. Loggen Sie sich innerhalb von 14 Tagen nicht erneut ein, werden sie gelöscht.
  • eledia_cohortsgreeting: Bei Einschreibungen in Kurse mit globalen Gruppen (cohorts) kann ein Begrüßungstext per E-Mail versandt werden.
  • eledia_search: systemweite Suche nach Kursinhalten in verschiedenen Bereichen. Die Suche berücksichtigt noch nicht, ob der jeweilige Nutzer auch Zugriffsberechtigungen in dem Kurs oder auf die Aktivität hat.
  • eledia_demologin: Der Zugriff auf  Kurse in einer festgelegten Kategorie ist mit vollen Teilnehemerrechten anonym ohne Logindaten möglich. Die Funktion eignet sich gut für Testzugänge zum Ausprobieren.
  • eledia_usercount: Der Block zeigt dem Admin direkt wie viele Nutzer auf der Plattform registriert sind.

 

eLeDia wird in den nächsten Wochen in mehreren Schritten etwa dreißig Werkzeuge  ‘in die Freiheit entlassen’. Der Download wird unter https://moodle.org/plugins und https://github.com/eledia möglich sein. Die Plugins stehen in englischer Sprache zum Download zur Verfügung. Das deutsche Sprachpaket wird durch Update der Sprachversionen automatisch hinzugefügt. Weitere Übersetzungen erfolgen in der Sprachverwaltung von Moodle unter http://lang.moodle.org.

Meldungen zu Fehlern werden für jedes Modul über das Fehlermeldesystem angenommen: http://tracker.moodle.org.

Learning analytics und Moodle

Seit einiger Zeit geistert ein Stichwort durch die internationale eLearning Landschaft: learning analytics.

Dahinter steckt die Idee, die von Lernern in Lernumgebungen im Hintergrund erzeugten Daten über Nutzung und Lernfortschritt, aber auch über Lernhindernisse auzuwerten, um daraus Hinweise zur Kursoptimierung oder zur verbesserten Lernerunterstützung zu gewinnen. Learning analytics ist kein klar abgegrenzter Begriff. Daher werden mit ihm noch rechtunterschiedliche Ideen verbunden.

Tatsächlich sind es zumeist noch Ideen und häufig ist wenig konkretes zu erkennen.

Wenig beachtet lauft seit 2011 das Projekt Lernprozessmonitoring - Monitoring von Lernprozessen in personalisierenden und nicht
personalisierenden Lernplattformen der Beuth Hochschule für Technik zusammen mit eLeDia und anderen Partnern.

Ich hatte heute Gelegenheit den aktuellen Projektstand zu sehen und bin beeindruckt.

In stark vereinfachter Darstellung übernimmt LEMO die Datenbank und die ServerLog-Daten aus der Moodle-Lernplattform, anonymisiert diese vollständig und wertet sie dann mittels Data-Warehouse-Methoden  aus.

Aktuell sind u.a. folgende Auswertungen möglich:

  • Zahl und Häufigkeit des Zugriffs auf Lerninhalte im Kurs
  • Zugriffsreihenfolge auf Lerninhalte (tatsächlich genutzte Lernpfade)  einzelner Nutzer oder wiederholte Kombinationen von Aktivitätsaufrufen
  • Zeitreiheneinschränkung
  • Nutzergruppenauswertung
  • Vergleiche (in Vorbereitung)

Die Darstellung der Daten erfolgt in unterschiedlicher grafischer Weise als Balkengrafik oder Netzgrafiken, die sich dynamisch anpassen. Derzeit ist das Tool in einer Entwicklungsphase und kann als alpha-Prototyp bezeichnet werden.

Die heutige interne Diskussion in Berlin hat gezeigt, dass die Auswertung der Daten durchaus Erkenntnisse zur Lernprozessanalyse liegert, gleichwohl weder eine eierlegende Wollmichsau ist, die Antworten auf alle Fragen liefert, noch ganz einfach zu interpretierende Daten liefert. Eine Erkenntnis war, dass es durchaus einer umfassenden Erläuterung bedarf wie manche Daten aus dem Rohmaterial herausgenommen und analysiert werden, um die Ergebnisse interpretien zu können.

Von einem Projekt mit dem Ziel, einen Prototyp zu entwickeln kann man sicher nicht erwarten bereits eine perfekte Lösung bereitzustellen. Man kann jedoch bereits jetzt konstatieren, dass eine gute Basis gelegt ist, auf der man weitere Arbeiten aufbauen kann.

Am 30. November wird es in der Beuth Hochschule in Berlin eine öffentliche Präsentation des Arbeitsstandes geben. Interesenten wenden sich bitte an info@eledia.de.

Moodle-Konferenz in Hamburg am 5. September 2012

Link: http://eledia.de/fernausbildung2012

Vom 4.-6. September findet in Hamburg der Fernausbildungskongress der Bundeswehr an der Helmut-Schmidt-Universität statt. Am 5. September 2012 führt eLeDia eLearning im Dialog eine Moodle-An-Konferenz durch.

Im Mittelpunkt der Moodle-Konferenz stehen:

  • Praxisbeispiele des Einsatz von Moodle im Maschinenbau und im Gesundheitswesen
  • Einsatz von Moodle in der Medizinerausbildung und wie die Prüfungsergebnisse signifikant verbessert werden
  • Moodle-Update: Neuerungen in Moodle
  • Mehr Moodle: Erweiterungen hin zu Multi-Mandantensystemen
  • Didaktik: Lernpfade in Moodle umsetzen

Referenten:

  • Dr. Frank Edelkraut, Mentus GmbH

  • Hartmut J. Otto, ccm-Campus®

  • Dr. med. Sasan Khandanpour, Universitätsklinikum Essen

  • Ralf Hilgenstock, André Krüger, Dag Klimas, eLeDia eLearning im Dialog.

Ihre Einladung mit allen Details finden Sie hier. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Deutsches Testsystem für Moodle mit Zusatzfunktionen verfügbar.

Link: http://test.moodle2.de

Unter http://test.moodle2.de steht ein offenes Testsystem für Moodle zur Verfügung.  Auf der Startseite stehen alle Zugangsdaten. Nächtlich werden die Daten wieder gelöscht.

In den letzten beiden Wochen wurde das System überarbeitet. Dabei wurden Zusatzfunktionen, die von eLeDia entwickelt wurden, integriert. U. a. stehen zur Verfügung:

  • Demo-Login zu Kursen ohne Login-Daten
  • Belegung von Kursen und Zahlung per Rechnung
  • Individuelle Zugangscodes für Kurse, die nach einmaliger Nutzung verfallen
  • Persönliche Lesezeichen
  • eLedia Nutzerbereinigung; benachrichtigt Nutzer, die sich lange nicht eingelogt hat per E-Mail und löscht sie falls sie sich nicht kurzfristig wieder einloggen.

Die Anpassungen werden von eLeDia als kostenpflichtige Zusatzfunktionen angeboten. Neben den hier gezeigten Funktionen gibt es über 40 weitere Anpassungen die eLeDia erstellt hat.

Spannende Seminare von eLeDia: Rollen und Rechte bei Moodle und Entwicklerworkshop

eLeDia führt in den nächsten Wochen zwei spannende Schulungsangebote in Berlin durch.

Rollen und Rechte - Tagesseminar  31. August 2011

Um gezielt und effektiv die Rollen und Rechte ändern zu können, besuchen Sie das Seminar Moodle 2 – Rollen und
Rechte. Sie erhalten Erläuterungen zu den Basisrollen und Informationen zu bewährten Verfahren für ein individuelles Rollen- und Rechtesystem. Damit Sie Fragen Ihrer Kursverwalter/innen und Trainer/innen beantworten oder diese offensiv beraten können, lernen Sie auch die Möglichkeiten von Rollen und Rechten innerhalb eines Kursraumes kennen.
Nur noch wenige Restplätze.

Moodle Entwicklerworkshop - Anfang Oktober

Der zweitägige Entwicklerworkshop führt in die Entwicklung von Moodle  ein. Referent wird David Mudrak  oder Petr Skoda sein. Beide sind seit Jahren Core Entwickler für Moodle im Headquarter  und weltweit die besten Kenner der letzten Details in Moodle. Diese Schulung setzt umfassende Kenntnisse in PHP-Softwareentwicklung  und Datenbanken, sowie gute Kenntnisse der Moodle Funktionen voraus. Das Training erfolgt in englischerSprache. Interessenten erhalten weitere Informationen unter info@eledia.de.


Beliebige Schriften in Moodle verwenden

Schriften in Moodle

Nachdem ich gestern schon mal auf die im Grundschulbereich gerne verwendete Schrift ‘Norddruck’ verwiesen habe, haben wir nun noch herausgefunden, das man im Prinzip beliebige Schriften im Moodle-Editor ergänzen kann.

Der Administrator/die Administratorin trägt in der Verwaltung für den Editor in eine leere Zeile der Tabelle für Schriften folgendes ein:

  • 1. Spalte: Schriftbezeichnung, die im Editor gezeigt werden soll.
  • 2. Spalte: Schrift des Betriebssystem, die dann gezeigt werden soll. Hier empfiehlt es sich gleich mehrere Schriften einzutragen. Diese werden dann verwandt wenn die zuerst genannte Schrift auf dem Anwender PC nicht vorhanden ist.

Dieses Verfahren erlaubt es auch Schriften, die Unternehmensstandard verwandt werden, vorzugeben.

1 3