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eLeDia mit neuer Produktbroschüre

eLeDia stellt in einer umfangreichen Broschüre seine Dienstleistungen und Produkte dar.

eLeDia Produktbroschüre

eLeDia und Moodle auf der Learntec

In der kommenden Woche findet in Karlsruhe die Learntec statt. eLeDia steht für Gespräche zur Verfügung. Dag Klima, Gerald Hartwig und Ralf Hilgenstock  sind an den drei Tagen vor Ort.

Jöran Muuß-Merholz hält Keynote auf MoodleMaharaMoot 2014 in Leipzig

Die MoodleMaharaMoot in Leipzig hält das Vorbereitungsteam in Atem. Anmeldungen zur Konferenz laufen ein und die ersten PreConference-Workshops sind bald ausgebucht.

Ganz besonders freuen wir uns auf die Keynote von Jöran Muuß-Merholz am 27. Februar zu Beginn der Hauptkonferenz. Jöran ist ein aufmerksamer Beobachter der Learning-Szene. Er hat die große OER-Konferenz der deutschen Wikipedia im letzten Jahr kuratiert. Viel beachtet waren seine Beiträge zur re:publica in Berlin oder zur CCC-Konferenz in Hamburg.

Auf der MoodleMoot fragt Jöran woran es liegt, dass die digitale Revolution im Bildungssektor nur recht verhalten vorankommt.  Es gab große Versprechungen, von manchen als Heilslehren verstanden.  Und wie sieht die Wirklichkeit aus? Sie hinkt hinterher. Jöran gelingt es Finger in offene Wunden zu legen und gute Fragen zu stellen.

Alle Infos zur MoodleMaharaMoot gibt es unter http://moodlemoot.de.

MoodleMaharaMoot 2014: Entwickler- und Themeworkshops

Link: http://moodlemoot.de

 

Wenn am 27. Februar in Leipzig die MoodleMaharaMoot beginnt, dann hat das Konferenzteam bereits zwei Tage hinter sich. Traditionell findet an den beiden vorhergehenden Tagen eine Preconference statt. Die Preconference ermöglicht es, ausführlicher bestimmte Themen mit Fachreferenten zu bearbeiten. Die Dauer der Workshops ist  von einem halben bis zwei Tage.

In mehreren Beiträgen möchte ich die Workshops im Einzelnen vorstellen. Die Anmeldung erfolgt hier: http://www.shop.sachsen.de/infai

 

Moodle Developer Workshop (2 Tage)

Referent: Tim Hunt (UK).
Tim arbeitet an der Open University und koordiniert die Entwiclkungen für eines der größten Moodle-Systeme an der Open University mit über 500.000 Nutzern. Tim ist seit vielen Jahren der verantwortliche Entwickler für das Testmodul in Moodle. Zwischenzeitlich hat er ein Jahr in Perth im Core-Team von Moodle gearbeitet.

Hinweis: aktuell (11. Januar) nur noch 6 freie Plätze.

Day 1: getting started with Moodle development

The first day of the workshop is for developers who are familiar with PHP, but who are not familiar with writing code for Moodle. During the day, you will learn the basics of doing Moodle development, that is, how to customise Moodle to do what your users want. To do this you need to learn three types of thing:

  1. How Moodle works – Moodle is made up of a core + plugins. The core provides many APIs for common tasks like data storage, input and output.
  2. Common types of plug-in – Most Moodle development involves creating new plugins. During the workshop you will create some plugins of common types, like a block, a filter, and a report.
  3. Moodle development processes – How you can share your plugins with the community. How you can contribute bug fixes back to Moodle. How you can learn more in future.

Day 2: developing for the Moodle quiz

Day 2 will be suitable for developers who have attended day 1, or who have a similar level of Moodle development experience. The workshop is being presented by Tim Hunt, who has been Maintainer (lead developer) for the Moodle quiz system since 2006, so day 2 will be all about how to extend or customised Moodle’s quiz and question bank.

  1. Overview of how the Quiz and Question bank works.
  2. How to create a new Quiz access rule, which controls when students can attempt a quiz.
  3. How to create a new Question type.
  4. On day 2, we will also cover unit testing.

 

Responsive Moodle Theme Design

Referent: Julian Ridden (AU)

Julian Ridden hat in den letzten Jahren immer wieder mit grafisch auffallenden Moodle-Designs für Aufmerksamkeit gesorgt. Ein Beispiel ist das Rocket Theme oder das Responsive Theme Essential. Julian belässt es nicht nur bei der Anpassung von Themes, sondern schaut z. B. auch auf die Gestaltung des Inhalts der Startseite.

Dieser zweitägige Workshop ermöglicht es, mit Julian an der Entwicklung eigener Themes praktisch zu arbeiten. Sie lernen die Grundlagen kennen, erfahren wo welche Funktionen gesteuert und wie Ihre grafischen Ideen umgesetzt werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung responsiver Themes, deren Darstellung sich an die Endgeräte der jeweiligen Nutzer anpassen. Als Workshop steht die praktische Umsetzung eigener Ideen im Vordergrund.

Julian Ridden kommt zur Moodle // Mahara // Moot aus Australien nach Leipzig. Er ist hauptberuflich beim australischen Moodle-Partner Pukunui beschäftigt. Als Moodleman ist er weltweit bekannt. Sein Blog http://moodleman.moodle.com.au/about-moodleman ist sehr lesenswert. Der Workshop findet in englischer Sprache statt.

Alle Infos zur Konferenz und zu den anderen Workshops gibt es hier: http://moodlemoot.de

moodle//mahara//moot 2014 in Leipzig

Erstmals findet eine gemeinsame Anwenderkonferenz zu Moodle und Mahara in Deutschland statt. Vom 25.-28. Februar 2014 ist die Universität Leipzig der Austragungsort. Ein vorläufiges Programm gibt es bereits. Die Registrierung/Anmeldung beginnt noch im Dezember.

eLeDia veröffentlicht über 30 Zusatzentwicklungen für Moodle

eLeDia entwickelt permanent neue Funktionen für Moodle. Mehrere Entwickler sind damit befasst eigene Projekte und kundenspezifische Anforderungen umzusetzen. eLeDia beginnt nun eine Vielzahl der Eigenentwicklungen öffentlich zu machen und weltweit im Plugin-Repository von http://moodle.org zu veröffentlichen.

Andre Krüger, CTO von eLeDia: “Wir versprechen uns davon nicht nur eine weitere Verbreitung von Moodle, sondern auch zusätzliche Anregungen zur Weiterentwicklung. Je mehr Nutzer in verschiedenen Siutuationen ein Werkzeug verwenden, desto mehr Anregungen und Verbesserungsvorschläge entstehen. Das nützt den Anwendern und unseren Kunden. Die intensivere Nutzung führt auch dazu, dass Fehler gefunden und gelöst werden können, die bislang nicht aufgetreten sind. “

Einige der Funktionen sind seit mehr als einem Jahr bei eLeDia Kunden im praktischen Einsatz erprobt. Die folgenden Tools werden im ersten Schritt veröffentlicht.

  • eledia_usercleanup: bereinigt automatisch Nutzer, die sich längere Zeit nicht eingeloggt haben. Sie  erhalten vorab eine Benachrichtigung per E-Mail. Das Werkzeug benachrichtigt seit zwei Jahren auf http://moodle.de alle Nutzer, die sich länger als ein Jahr nicht eingeloggt haben. Loggen Sie sich innerhalb von 14 Tagen nicht erneut ein, werden sie gelöscht.
  • eledia_cohortsgreeting: Bei Einschreibungen in Kurse mit globalen Gruppen (cohorts) kann ein Begrüßungstext per E-Mail versandt werden.
  • eledia_search: systemweite Suche nach Kursinhalten in verschiedenen Bereichen. Die Suche berücksichtigt noch nicht, ob der jeweilige Nutzer auch Zugriffsberechtigungen in dem Kurs oder auf die Aktivität hat.
  • eledia_demologin: Der Zugriff auf  Kurse in einer festgelegten Kategorie ist mit vollen Teilnehemerrechten anonym ohne Logindaten möglich. Die Funktion eignet sich gut für Testzugänge zum Ausprobieren.
  • eledia_usercount: Der Block zeigt dem Admin direkt wie viele Nutzer auf der Plattform registriert sind.

 

eLeDia wird in den nächsten Wochen in mehreren Schritten etwa dreißig Werkzeuge  ‘in die Freiheit entlassen’. Der Download wird unter https://moodle.org/plugins und https://github.com/eledia möglich sein. Die Plugins stehen in englischer Sprache zum Download zur Verfügung. Das deutsche Sprachpaket wird durch Update der Sprachversionen automatisch hinzugefügt. Weitere Übersetzungen erfolgen in der Sprachverwaltung von Moodle unter http://lang.moodle.org.

Meldungen zu Fehlern werden für jedes Modul über das Fehlermeldesystem angenommen: http://tracker.moodle.org.

MOOCs in Deutschland

Link: http://www.joeran.de/moocs-in-deutschland/

Jöran Muuß-Merholz hat eine sehr schöne Zusammenstellung über die deutschen Aktivitäten zu MOOCs, xMOOC und cMOOC, gemacht.

Übrigens: Es handelt sich - noch - nicht um eine Bildungslücke. MOOC ist die Abkürzung für Massive Open Online Courses.

 

Das Ende der Web 2.0 Tools ?!

Vor ein paar wenigen Jahren ist der Boom der Web 2.0 Tools losgegangen. Dabei gab es unterschiedliche Tools. Einerseits Dienste, die zentral betrieben wurden, andererseits Tools, die jeder selber installieren und betreiben konnte und drittens kleine hilfreiche persönliche Werkzeuge.

Über die Zeit sind ein paar Entwicklungen in diesem Bereich absehbar:

  • Ehemals kostenlose Angebote werden kostenpflichtig. Zum Teil kann man auf kostenpflichtige Pro-Accounts aufstocken, die zusätzliche Funktionen oder mehr Speicherplatz anbieten. In einigen Fällen wird der Leistungsumfang der kostenfreien Accounts beschnitten. Kürzlich stellte ich fest, dass bei Flickr das Uploadvolumen und die Dauer der Anzeige bei kostenfreien Accounts begrenzt sind.
  • Die Angebote werden um Werbung angereichert, ob ich will oder nicht.
  • Die Dienste werden eingestellt und die Daten gelöscht. Aktuelles Beispiel: Posterous und der RSS Dienst von Google.
  • Apps aus App-Stores werden gelöscht. eBooks auf dem Kindle werden von Amazon gelöscht.

Für mich ergeben sich daraus ein paar Probleme:

  • Bei allen Diensten, die wir nicht selber betreiben, sind wir nicht mehr Eigner der Daten. Jemand anderer entscheidet, ohne uns zu fragen, ob wir künftig noch auf unsere Daten zugreifen können.
  • Selbst bei scheinbaren Kaufverträgen, werden wir nicht Eigentümer einer dauerhaft nutzbaren Kopie der Software, des Buches, etc.

Alle Welt jubelt aktuell über die tollen einfachen und bequemen Cloud Dienste. Ich stelle mir jetzt vor, dass der Betreiber in der Cloud den Dienst einstellt und meine Daten löscht. Beim nächsten Online-Gang erfolgt die Synchronisation und meine lokalen Daten werden gelöscht, da ja die Cloud leergeräumt ist.

Für mich hat es zwei Konsequenzen:

  • Ich setze mehr auf selbst installierte Systeme bei denen ich persönliche die Kontrolle habe.
  • Bei der Nutzung von Cloud Diensten erstelle ich zusätzlich Sicherungen auf eigenen Datenträgern, ausserhalb der Verzeichnisse des Cloud-Dienst-Anbieters.

Wer hat andere Strategien?

MoodleMoot: Meine Traum-Moot

Es wird Zeit, den Blick nach vorne zu richten. Nach nunmehr zehn MoodleMoots an denen ich in irgendeiner Weise beteiligt war, kann ich mir weiterhin Dinge vorstellen, die man noch anders machen kann. Hier ein paar meiner “spinnerten Ideen":

  • mehr Aktionsorientierung. Kann eine Moodlemoot in Teilen einen Werkstattcharakter bekommen? Parallel zu Vorträgen und Diskussionen wird praktisch gearbeitet. Es entstehen neue Kurse und neue didaktische Szenarien.
  • weniger Präsentationsfolien. Wie gelingt es mehr dialogisch zu werden?
  • etwas Un-Konferenz. Nein, ich meine nicht, eine Moot solle ein Barcamp werden. Aber vielleicht in Teilen. In Österreich wurde in diesem Jahr zum - ich glaube  zweiten Mal am zweiten Konferenztag ein Barcamp durchgeführt. Dag Klimas hat in Berlin auf der Moot einen Open-Space-Tag angeboten und realisiert.
  • Offener Anfang und offenes Ende. Muß ein Konferenz am ersten Tag anfangen und am zweiten Tag enden? Könnte nicht auch die Konferenz ein Mittendrin sein? Die Konferenz fängt sechs Wochen vorher an und hört drei Monate danach erst auf.
  • Brauchen wir Keynotes? Es ist gar nicht so einfach, Keynote-Speaker zu finden, die gute Impulse setzen. Haben die Teilnehmer nicht auch gemeinsam Potenzial zu einer Eröffnungsveranstaltung. Max Woodtli hat in der Schweiz mal eine MootMoot mit einem World Cafe eröffnet. Was ist die Funktion einer Keynote und was ist die Funktion einer Eröffnungsveranstaltung?
  • Die Teilnehmer unserer Kurse einbeziehen. Wo ist die Lernerperspektive?
  • Anti-Buzz-Word-Moot. Durch das Dorf des Lernens wird jedes Jahr wieder eine neue Sau getrieben. Ein neues Schlagwort soll alles, was vorher war, innerhalb kürzester Zeit grundlegend ablösen. Lernen erfolgt nur über Wikis. Twitter als Lernplattform. Alles nur mobil. Nur noch Spielerisch lernen hat Zukunft.  E-Book-Lernen.  Web 2.0. MOOCH oder MOOC. Facebook ersetzt Lernplattformen. Informelles Lernen. Whiteboard statt LMS. Lernen mit Badges. … 
    Wer Aufmerksamkeit will muß erklären: ich bin die alleinige Zukunft. Alles andere  ist Vergangenheit. Mal eine eLearning Konferenz ohne Marketing-Geschwafel. Manche dieser Begriffe sind so heiße Luft, dass sie beim kondensieren nicht einmal am Boden ankommen, geschweige denn bei den Lernern.
  • Nachhaltigkeit. Vieles versendet sich. Auch die online gestellten Dokus guckt kaum jemand an. Liest noch jemand ein Buch? Etwas das mit Weitblick und Gültigkeit über den Tag hinaus zusammengestellt wird. Könnte aus ausgewählten Beiträgen der Moot mit weiteren Texten ein Moodle-Jahrbuch entstehen?

Träum weiter, Ralf. Na klar. Ich lass es mir nicht nehmen. Aber ich denke, es gibt viele weitere Menschen mit Ideen. Her damit. Jede nächste Moot kann anders werden.

In Leipzig 2014 wird es darum gehen nicht nur eine MoodleMoot, sondern eine MoodleMaharaMoot auf die Beine zu stellen. Damit wird das Thema Personal Learning Environment wichtiger. Sigi Jakob Kühn hat in den letzten Jahren das Thema Portfoliosoftware mit Mahara gepuscht. Auch eine Neuerung.

 

MoodleMoot: hinter den Kulissen

Dies ist nun nicht noch ein Blick zurück. Nein, diesmal eine Information darüber wie es hinter den Kulissen einer Moodlemoot zugeht.

  • Moodlemoots sind die zentrale dt. Anwenderkonferenz zur Lernplattform Moodle.
  • Moodlemoots finden jährlich an wechselnden Orten statt. Bisher: Köln, Berlin, Duisburg, Heidelberg, Bamberg, Berlin, Essen, Hamburg,  Elmshorn, Münster, München
  • Veranstalter sind die beiden dt. Moodle-Partner gemeinsam mit lokalen Partnern
  • Partner vor Ort ist eine Hochschule und ggfs. weitere Akteure.
  • Die Hochschule stellt die Räumlichkeiten und Mitarbeiter zur Vorbereitung.
  • Studentische Hifskräfte vor Ort werden bezahlt.
  • Die Veranstaltung wird nicht aus öffentlichen Mitteln bezuschusst (Ausnahme Raum und Hochschulmitarbeiter). Sponsoringversuche wahren bislang nur in ganz wenigen Ausnahmesituationen erfolgreich (Gestaltung Programmheft oder MüsliMoot).
  • Referenten zahlen wie Teilnehmer die Tagungsgebühr. Nur Keynotespeaker erhalten ein Honorar und Reisekosten. Vereinzelte Referenten werden eingeladen.
  • Die Veranstaltung muss sich aus den Teilnahmegebühren der Preconference und der Konferenz sowie den Ausstellergebühren finanzieren. Die Konferenz muss so kalkuliert werden, dass sie kein Defizit produziert.
  • Bei 80-110 € Teilnahmegebühr entfallen über die Hälfte der Einnahmen auf fixe Kosten für Teilnehmerunterlagen, Mittagessen und Getränke während der Konferenz.