Kategorie: "'Stammtische'"

Listengestaltung in der Moodle Datenbank

Januar 9th, 2011

Der Umgang mit der Lernaktivität Datenbank ist für viele Nutzer etwas kompliziert. Der kompliziertes Teil ist meist das Erstellen einer Listenansicht für die Inhalte. Daher will ich diese einmal ein wenig ausflösen. Die Listenansicht wird als Tabelle angelegt. Eine Tabelle für eine Webseite besteht aus drei Teilen:

  1. Kopfzeile mit Überschriften für jede Spalte
  2. sich wiederholende Zeilen mit dem eigentlichen Inhalt
  3. einer Fußzeile, die nur benötigt wird um die Tabelle wieder zu beenden.

Nachdem man im Kursraum eine Datenbank angelegt hat wird man gebeten, die Datenfelder zum Eintragen festzulegen. Danach kann man unter Vorlagen - Listenansicht die Darstellung der Liste definieren. Am besten schaltet man über den Button erst einmal denWYSiWYG Texteditor ab, denn wir geben die Informationen nun im HTML Modus ein. Die Darstellung für die Liste stellt uns drei Eingabefenster zur Verfügung (Kopfbereich - Inhalt - Fußbereich)

Das Bild zeigt eine fertig angelegte Tabelle im Bearbeitungsmodus. Hier nun die Inhalte der einzelnen Fenster mit Erläuterungen.

Code

</p>
<div class="defaulttemplate">
<table style="width: 100%;" cellpadding="5" align="right">
<tbody>
<tr>
<td width="20%">Titel für Spalte 1</td>
<td width="40%">Titel für Spalte 2</td>
<td width="10%">Titel für Spalte 3</td>
<td width="10%">Titel für Spalte 4</td>
<td width="20%">Titel für Spalte 5</td>
</tr>

Zeile 1: Zur Formatierung soll das Standardformat genutzt werden. Wenn man eigene CSS Dateien anlegt kann man diese verwenden.

Zeile 2: Beginn der Tabellenzeile

Zeile 3: Beginn der ersten Spalte mit einer Breite von 20% und dem Text ‘Inhalt der Spalte 1′. signalisiert das Ende der Tabellenzelle.

Zeile 8: Ende der ersten Tabellenzeile

Code

<tr>
<td>[[Feldinhalt1]] | ##edit## ##more## ##delete##</td>
<td>[[Feldinhalt2]]</td>
<td>[[Feldinhalt3]]</td>
<td>[[Feldinhalt4]]</td>
<td>[[Feldinhalt5]]</td>
</tr>

Zeile 1: Beginn der nächsten Tabellenzeile

Zeile 2: In doppelten eckigen Klammern wird das Feld festgelegt, dessen Inhalt hier eingetragen wird. Der Inhalt dieser Zeile wird sich später für jeden Datensatz wiederholen.

Mit den #-Zeichen werden feste Platzhalter für Icons und Links zum Bearbeiten (edit), zur Einzelansicht (more) und zum Löschen (delete) angelegt.

Code

<tr>
<td colspan="2" align="center"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<hr />
<p>
Zeile 5: beendet die Tabelle
Zeile 6: beendet die Formatierungsangabe

Moodle Dateisystem erklärt

Dezember 30th, 2010

Es ist für viele noch ein Buch mit sieben Siegeln.  Eine englische Kollegin hat hier sehr gut erklärt, wie es funktioniert: der Umgang mit Dateien im neuen Moodle-System.

Vorsicht Stolperfalle beim Eingeben von Webadressen

November 20th, 2010

 

 

Beim Eingeben einer Webadresse ist oft schon ein Voreintrag im Eingabefeld gesetzt (hier im Bild das http://). Wenn dann eine Webadresse hineingezogen oder -kopiert wird stehen dort zwei Einträge, die der Browser zur Anzeige nicht auflösen kann.

Was tun?

 

    Eintrag vorher löschen
  1. Jede Webadresse, die man eingibt danach kontrollieren, ob sich nicht ein Fehler eingeschlichen aht
  2. Den Admin bitten, den Voreintrag unter Website Administration - Module - Aktivitäten - Arbeitsmaterialien Einstellungen zu löschen.

Moodle 2: Externe Blogs in Profil einbinden

Oktober 24th, 2010

 

Nutzer können in Moodle 2 nun ihren eigenen Blog ins Profil einbinden und damit auch extern publizierte Blogeinträge verfügbar machen.
Erforderlich ist dafür lediglich der RSS-Feed des Blogs.

 

Moodle 2.0: Formeleditor integriert

Oktober 24th, 2010

Moodle 2 verfügt über einen standardmässig integrierten Formeleditor.  Er muß zunächst über den Filter ‘Tex-Notation’ aktiviert werden und erscheint dann als Funktion im Texteditor.

 

 

 

Moodle 2.0: das Navigationsmenu

Oktober 5th, 2010

 



 

Was ändert sich in Moodle 2.0?

Z.B. das Navigationsmenu.

Es enthält eine Komplettübersicht für jeden Nutzer:

  • Startseite - Direkt zur Startseite
  • Meine Startseite - MyMoodleseite mit Übersicht zu allen Kursen und Neuigkeiten
  • Website - ermöglicht den Zugriff auf Teilnehmer, Blogbeiträge, Schlagworte und Berichte
  • Mein Profil - zum eigenen Profil. Was neu ist, ist der Zugriff auf eigene Dateien, einer persönlichen Dateiablage.
  • Meine Kurse - führt die eigenen Kurse auf und erlaubt durch Anklicken der Symbole den Kurs zu öffnen, die Kursstruktur (Themen/Wochen) und darunter die Aktivitäten anzusehen und direkt aufzurufen.

 

Dateigrößen reduzieren; z.B. Powerpoint.

Oktober 5th, 2010

Gerade bei Präsentationen mit vielen Bildern explodieren die Dateigrößen schon mal ganz erheblich. Wer dann die Präsentation in voller Größe und Schönheit online ablegen will, produziert riesige Dateien. Damit die Teilnehmer sich nicht anschließend mit langen Downloads auf ihre PCs quälen müssen oder die Internet-Verbindung in die Bildungseinrichtung unter der Last von 25 gleichzeitigen Downloads zusammenbricht, ist das Verkleinern von Dateien sehr hilfreich.

Der Datei speichern-Dialog in Powerpoint 2007 stellt hier eine sehr einfache Lösung zur Verfügung.  Unter Tools -> Bilder komprimieren kommt man zu einem neuen Fenster. Unter Optionen öffnet sich ein weiteres Fenster in dem man die Kompression festlegen kann.

Meine Testdatei enthielt nur ein Bild. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die ursprünglich 644 KB große Datei war nach der Komprimierung gerade noch 114 KB groß.
Eine zweite Datei wurde von 5.,5 MB auf gerade mal 1,9 MB verkleinert. Es lohnt sich also.

 

 

Online-Lesezeichen im Kurs veröffentlichen: Diigo

September 20th, 2010

Es gibt seit langer Zeit Bookmark-Dienste (Lesezeichen). Am bekanntesten sind vermutlich delicious oder Mr. Wong. Mein Liebling ist jedoch seit langem Diigo. Er lässt sich leicht in der Browser integrieren und bietet verschiedene Optionen wie:

  • Bookmark erfassen, mit Schlagwörtern versehen und kommentieren
  • ‘Später lesen’-Liste
  • Hervorheben. Bei einem späteren Besuch der Seite wird dies als markierter Text angezeigt.
  • In den eigenen Blog posten
  • Screenshot. Fläche auf Webseite markieren, Screenshot erstellen lassen und in Bookmarkliste einfügen.
  • Bookmarkliste veröffentlichen.

Gerade die letzte Funktion lässt sich ganz gut mit Moodle verwenden. Wenn ich als Lehrender meine Webseitenlinks als Lesezeichen in Diigo speichere und mit Schlagworten versehe, kann ich danach mit der Linkroll-Funktion diese veröffentlichen. Es wird ein kleines CodeStückchen erzeugt und dieses kann im HTML-Modus im Moodle Texteditor auf der Kursseite, einer Webseite, einem Forenbeitrag oder einem Blog hinterlegt werden.

Study Finds That Online Education Beats the Classroom NYTimes.com

September 1st, 2009

http://bits.blogs.nytimes.com/2009/08/19/study-finds-that-online-education-beats-the-classroom/?hp

 

A recent 93-page report on online education, conducted by SRI International for the Department of Education, has a starchy academic title, but a most intriguing conclusion: “On average, students in online learning conditions performed better than those receiving face-to-face instruction.”

Moodle-Konferenz in Heidelberg

März 15th, 2008

In dieser Woche fand die MoodleMoot in Heidelberg statt. ‘Moot’ ist ein altenglischer Begriff für ein Treffen und einen intensiven Austausch. Im nordeuropäuischen und altgermanischen Raum hat der Begriff ‘ting’ (thing oder ding) eine ähnliche Bedeutung.

An der zweitägigen Konferenz, der Vorkonferenz, der Studimoot nahmen fast 400 Personen teil. Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Kroation, Polen, Großbritannien, Spanien, Rumänien, Australien und den Niederlanden diskutierten miteinander den Einsatz von Moodle. Über 80 Vorträge und Workshops gaben Impulse, die in kleinen Gruppen weiter vertieft wurden.

Erstmals gab es während dergesamten Konferenz ein Beratungsangebot von Dr. Moodle. Erfahrene Anwender aus allen Bereichen gaben Tipps und Hilfe für jedermann. Diese Form der ambulanten Hilfe ohne Krankenkassenkarte oder Paxisgebühr erfreute sich großer Beliebtheit.

Besondere Aufmerksamkeit fanden die beiden Keynotes von Martin Dougiamas, der erstmals auf einer deutschpsrachigen Moodle-Konferenz anwesend war, und Max Woodtli.
Martin Dougiamas erläuterte nicht nur Konzept und Zusammenhang von Moodle, sondern verriet auch, dass er ‘halb-deutsch’ sei, da seine Mutter deutschstämmig sei.
Max Woodtli fragte in sehr amüsanter Weise, ob denn Moodle ein Mythos sei und wie defensives widerständiges Lernen vermieden werden könne.

Im Schlußplenum bot ein Teilnehmer spontan einen dreistündigen Nach-Workshop im Speisewagen des ICE nach München an.

Die insgesamt sehr gelungene Veranstaltung wird zur Zeit dokumentiert. Das sehr engagierte Team mit vielen Studenten der PH Heidelberg arbeitet an den Mitschnitten und will diese in den nächsten Tagen veröffentlichen. Registrierte Nutzer auf http://moodlemoot.de finden dann unter Dokumoot viele Beiträge. Derzeit liegen dort bereits erste Protokolle und hunderte von Bildern.

Auf der Startseite findet sich auch schon ein Video, das Lutz Berger produzierte.

Als Mitveranstalter danke ich allen Organisatoren, Helfern, Teilnehmern und Referenten für dieses Ereignis.

Nach der Konferenz ist vor der Konferenz. Es wird wieder Moodle-Konferenzen geben. In einigen Regionen haben sich inzwischen Moodle-Stammtische gebildet (z.B. Berlin (alle zwei Monate), Köln-Bonn (alle 3-4 Monate), München).