Kategorie: "MoodleMoot 2009"

Dokumentation zur Moodlemoot 2009 in Bamberg vollständig

Link: http://moodlemoot.moodle.de/course/view.php?id=26

Wenn Sie es nicht geschafft haben, die Konferenz selber zu besuchen, können Sie zumindest den Großteil der Inhalte nun Online nachvollziehen.

Nahezu alle Vorträge wurden aufgezeichnet und stehen als Screencast zur Verfügung. Wer die insgesamt über 4.5 GB Material lieber auf DVD beziehen möchte kann auch dies in Kürze bei uns tun. Wir werden hier bekannt geben wenn die DVD vorliegt, was sie kostet und wo sie zu bestellen ist.

Feedback zur Moodlekonferenz in Bamberg

Link: http://moodlemoot.moodle.de/mod/forum/view.php?id=307

Wir haben die Teilnehmer/innen der Moodlekonferenz in Bamberg gebeten uns mitzuteilen

was war gelungen?
was hat Sie/euch voran gebracht?
was hat gestört?
was hat gefehlt?

Die ersten Antworten finden sich hier. Darüber hinaus gibt es auch einige Blogeinträge.

Der Kursraum ist für lesende Besucher geöffnet. Schreibzugriff haben derzeit nur die Konferenzteilenehmer.

Derzeit wird an der Dokumentation gearbeitet. Diese befindet sich in Kürze im Raum DokuMoot2009. Aktuell gibt es hier bereits die Konferenzbilder.

Kennen Sie eigentlich das Moodle Dokumentationswiki

Link: http://docs.moodle.org/de

Unter http://docs.moodle.og/de befindet sich das Dokumentationswiki für Moodle. Es ist eine wahre Fundgrube für die erste Orientierung und das Finden spezieller Informationen. Über 740 Artikel sind dort inzwischen zusammengetragen. Grundlage ist das (gerade) noch umfangreichere englischsprachige Wiki unter http://docs.moodle.org.

Aus jedem Moodle-System besteht ein direkter Zugriff auf diese Seiten über einen Link am Fuß vieler Seite oder in den Hilfedateien.

Die Seiten werden gepflegt von einem unermüdlichen Team rund um Gisela Hillenbrand. Aktuell arbeiten Michael Tesar und Jörg Weißenhorner mit ihr zusammen.

Dankesbekundigungen und ultimative Lobhudeleien nehmen die drei auf der Moodle-Konferenz in Bamberg entgegen, wo sie gemeinsam auftreten. Im Anschluss an einen Vortrag und einem Workshop am Donnerstag ab 14.00 Uhr signieren die drei Moodle-Autogrammkarten. Diese gibt es am Stand der eLeDia kostenfrei.
Übrigens, auch Helen Foster, die das internationale Dokumentationswiki betreut wird in Bamberg dabei sein.

Mitglieder aus Fanclubs können sich direkt im Workshop für eine Beteiligung an der weiteren Arbeit qualifizieren. Aber auch Autodidakten sind gefragt.

:!: Zwei der drei Dokuteammitglieder haben kurz vor der Konferenz am gleichen Tag Geburtstag. Sie haben jedoch bereits versichert, es sei nicht Voraussetzung am gleichen Tag Geburtstag zuh aben, um mitarbeiten zu können. :D

Moodle: solide wirtschaftliche Basis

Vielen ist nicht bekannt wie sich ein Open Source Produkt wie Moodle eigentlich finanziert. Es ist ja schon merkwürdig: Da kann man ein hochprofessionelles Produkt kostenlos herunterladen und nutzen. Es gibt festangestellte Mitarbeiter und eine weltweite Koordination der Arbeiten. Wo kommt das Geld dafür her?

Gestern fand ich zufällig diese Grafik.

Vergleich Sakai-Moodle Finanzierung

Sakai ist eine in Deutschland kaum bekannt open source Plattform. Sie wird ganz wesentlich aus Stiftungsmitteln der Carnergie Mellon Foundation und einem Netz aus Hochschulen finanziert. Die Grafik zeigt, dass Sakai im Unterschied zu Moodle massiv durch Stiftungsmittel gepäppelt wurde.

Viele Lernplattformen fristen ihre Existenz aus öffentlichen (Förder-)Mitteln oder haben diese immer wieder angezapft. Ilias und Metacoon sind zwei Beispiele dafür. Sie wurden neben einer Reihe von anderen Projekten, die mittlerweile das zeitliche gesegnet haben, aus den Förderprogrammen des BMBF finanziert. Selbst kommerzielle Produkte haben häufig eine öffentliche Förderung im Hintergrund oder als Basis. Beispiele hierfür sind u.a. die SAP Learning Solution, die aus einem öffentlichen Forschungsprojekt hervorging, Clix, das immer wieder in größeren EU-Programmen involviert ist, und Edunex von T-System, das eine Fortführung der von mehreren Kultusministerien finanzierten, letztlich aber erfolglosen, Plattform einzelner Schulbuchverlage ist.

Öffentliche Förderung ist nicht gut oder schlecht. Entscheiden ist jedoch, ob es gelingt, eine nachhaltige Akzeptanz am Markt und eine solide wirtschaftliche Grundlage zu entwickeln. Dies wird m.E. bei öffentlichen Förderprogrammen immer wieder unterschätzt. Das aktuelle Förderprogramm der Bildungsministeriums in Deutschland setzt den Focus wiederauf reine Technologieentwicklung und vernachlässigt die nachhaltige Markteinführung mit einer soliden wirtschaftlichen Grundlage.

Kann Moodle ohne solche eine Förderung leben? Und was steckt wirtschaftlich hinter Moodle?

Tatsächlich ist Moodle nicht aus einer öffentlichen oder Stiftungsfinanzierung hervorgegangen. In den letzten Jahren hat es tatsächlich Auftragsentwicklungen von Microsoft (MS SQL) oder der Open University (z.B. neues Gradebook) gegeben.

Der wesentliche wirtschaftliche Background ist jedoch ein weltweites Netz von Supportunternehmen, den Moodle-Partnern. Diese refinanzieren durch eine Umsatzabgabe und Partnergebühren die weitere Entwicklung. Inzwischen fast 40 Unternehmen auf allen Kontinenten bieten professionelle Dienstleistungen an. Dies sichert Moodle einen kontinuierlichen Mittelzufluss und Unabhängigkeit von sporadischen und zeitlich befristeten Förderungen.

Letztlich profitieren die deutschen Behörden und Ministerien davon in enormer Weise, da ihnen ein Werkzeug an die Hand gegeben wird für das keine Lizenzkosten anfallen. Nur auf diesem Wege können derzeit in vielen Bundesländern Schulen (nahezu) kostenfrei eine Lernplattform nutzen. Ein Geschenk, das ihnen letztlich nur deshalb zur Verfügung steht, weil andernorts Dienstleistungen bezahlt werden.

Ich betone dies deshalb so deutlich, weil in manchen Foren etwas unwirsch darauf reagiert wird, wenn bestimmte Supportleistungen nur gegen Entgelt angeboten werden oder Handbücher
und Lernvideos auch verkauft werden.

Innerlich geht mit manchmal die - nicht vorhandene - Hutschnur hoch wenn mal wieder gefordert wird, alles müsse kostenfrei sein. Aus der Sicht eines Lehrers, der keinen Zugriff auf Budgets hat, kann ich das verstehen. Nur ist Moodle oder ein Dienstleister nicht der passende Adressat einer solchen Forderung. Vielmehr sind dort dann Schulträger oder Ministerien der richtige Anlaufpunkt. Weder Schulbuchverlage noch Ausstatter von Schulräumen verschenken ihre Leistungen, auch Lehrer sind nicht ehrenamtlich, wenn auch unterbezahlt, tätig. Wir als eLeDia sind Anbieter professioneller Dienste rund um Moodle. Zusätzlich bieten wir auf moodle.de und moodle.org deutschsprachigen Support in Foren und beantworten täglich ohne Berechnung Nutzeranfragen. Viele Rückmeldungen schätzen besonders, dass wir noch dazu außerordentlich schnell Support bieten. Wo gibt es das schon sonst.

Letztlich machen nur bezahlte Leistungen insgesamt die Entwicklung und Pflege von Moodle möglich.

P.S. Eine Moodlekonferenz wie in Bamberg mit über 400 Teilnehmern 100 Vorträgen, 50 Helfern, Gästen aus Australien, Neuseeland, England, Belgien, Österreich und der Schweiz erfordert etwa zehn Monate Vorbereitung. Wir danken der Universität Bamberg für die Bereitstellung der Räume und von Mitarbeitern, die unermüdlich im Hintergrund alles vorbereitet haben. Wir danken den Teilnehmern und den Ausstellern, deren Teilnahme- und Ausstellergebühren diese Veranstaltung ermöglichen. Etwaige Überschüsse fließen ebenfalls in die Entwicklung von Moodle zurück.

Dr. Moodle: Assistenzärzte gesucht

Auf der Moodlekonferenz in Bamberg wird es wieder ambulante Hilfe für größere und kleinere Moodle Wehwehchen geben. Neben den Konferenzbeiträgen gibt es die offene Sprechstunde. Mehr und minder erfahrende Moodle-Anwender helfen anderen bei Fragen weiter.

Häufig geht es um kleine einfache Tipps … und schon kommt man wieder weiter.

Wir suchen dafür gerade noch ein paar Freiwillige ,die stundenweise aushelfen und mitmachen. Heute haben Petr Skoda (Moodle Chefentwickler) und David Mudrák (Entwickler verschiedener Module) ihre Mitarbeit zugesagt. Sie können auch kniffligste Probleme lösen.

Wir suchen noch Freiwillige für andere schwere und viele leichte Problemfälle.

Meldestelle für Freiwillige ist die E Mailadresse: dr.moodle@moodle.de

Einfach nur Fun oder wirklich sinnvoll? Twitter-to-Moodle

Link: http://moodlemoot.de

Twitter ist ein sog. Micro-Blogging-Dienst. Man kann kurze Nachrichten im Browser oder am Handy schreiben und diese werden automatisch veröffentlicht. Freunde oder Abonnenten können sich über diese Nachrichten wiederum informieren lassen.

Obama hat Twitter im Wahlkampf eingesetzt. Bei verschiedenen Naturereignissen wurden über sog. Twitter-Feeds weltweit Nachrichten abgesetzt - schneller als jede Nachrichtenagentur.

Auf verschiedenen Konferenzen werden Twitter-Feeds live auf einen Bildschirm projiziert. Damit wird sichtbar, was Konferenzteilnehmer während der Konferenz zur Konferenz schreiben. Eigentlich ist das schon ein wenig merkwürdig. Da gibt man dann seinen Kommentar zu einer Präsentation per Twitterfeed auf der Konferenz ab und der Nebenmann liest dies. Man könnte das gleiche ja auch direkt sagen.

Martin Butz war so nett einen Versuch zu starten, Twitterfeeds für die Moodlekonferenz in Bamberg ins Spiel zu bringen. Probieren wir es einfach mal.

Jeder Inhaber eines Twitter-Accounts |http://twitter.com| kann einen Beitrag veröffentlichen. Dieser wird einfach mit einem Tag (Schlagwort) versehen. Anschließend erscheint der Beitrag nicht nur bei den eigenen Abonnenten, sondern zudem mit leichter Verzögerung auch auf http://moodlemoot.de rechts in der Spalte.

Das Schlagwort lautet #moodlemootbb