Die Zukunft der MoodleMoot

Die MoodleMoot in Münster hat gerade ihre Pforten geschlossen. Die Referenten sind gebeten, ihre Beiträge in der früheren Call-for-Paper Datenbank zu hinterlegen.

Schon stellt sich die Frage: wie geht es weiter? Anfang September wird eLeDia eine eintägige Kurzkonferenz in Hamburg durchführen. Im kommenden Jahr wird die MoodleMoot in München stattfinden. Partner in München ist die Hochschule München. Mit anderen Partnern finden derzeit Gespräche statt.

Es gibt nun erste Überlegungen wie sich die MoodleMoot weiterentwickeln soll. Hier einige der andiskutierten Stichworte:

  • Keine Änderungen: das Konzept der kurzen Beiträge mit der Möglichkeit zur Diskussion in kleinem Kreise soll so bestehen bleiben.
  • Die Zuordnung der Beiträge zu den Bereichen Schule, Hochschule, Unternehmen ist überholt. Die Probleme sind sektorübergreifend nahezu gleich. Nur die Begriffe unterscheiden sich. Eine sachthematische Gliederung ist sinnvoller.
  • Der Einsatz in Unternehmen und Erwachsenenbildung muß mehr hervorgehoben werden.
  • Die Veranstaltung ist zu groß und zu unübersichtlich. Weniger parallele Veranstaltungen wären günstiger  auch wenn dann die Teilnehmerzahl pro Veranstaltung größer ist.
  • Die Zahl der Präsentationen muß reduziert, dafür der Dialogcharakter erhöht werden.
  • Die Konferenz könnte auch eine Arbeitskonferenz in der gemeinsame Projekte entwickelt werden.
  • Eine Moodle-Konferenz könnte auch als Barcamp oder OpenSpace ablaufen.
  • Die MoodleMoot muß aufpassen, dass Personen, die sich über Moodle informieren wollen und Neueinsteiger sind, nicht abgehängt werden.
  • Viele Teilnehmer der MoodleMoot sind Wiederholungstäter und haben vermutlich bereits ein Abonnement abgeschlossen. Die MoodleMoot darf darüber nicht zu einem Familientreffen werden.
  • Die MoodleMoot sollte aktuelle Themen in den Vordergrund stellen und Trends  gestalten. Welche wären das?
  • Es täte der MoodleMoot gut, etwas internationaler zu werden. Im Ausland gibt es spannende Entwicklungen und Disussionen, die in Deutschland nur Insidern bekannt sind, die Wert wären intensiver diskutiert zu werden.
  • … [Vermutlich fällt ich noch mehr ein]

Ich freue mich auf unterschiedliche Sichtweisen und Anregungen.

Und hier noch zwei Punkte:

  • Die Veranstaltungen sollten unbedingt live gestreamt werden, damit andere von aussen teilhaben können. Hinweis: der technische Aufwand ist hoch
  • Ein Mitschnitt der Vorträge zur Dokumentation wie bei früheren Konferenzen sollte wieder eingeführt werden. Hinweis: Von Münster wird es ‘nur’ Folien geben. Die Aufzeichnungen früherer Konferenzen wurden nur wenig abgerufen und haben jedes Mal 7-10 Tage Arbeit verursacht.