Kategorie: "Moodle 2.0"

Deutsches Testsystem für Moodle mit Zusatzfunktionen verfügbar.

Link: http://test.moodle2.de

Unter http://test.moodle2.de steht ein offenes Testsystem für Moodle zur Verfügung.  Auf der Startseite stehen alle Zugangsdaten. Nächtlich werden die Daten wieder gelöscht.

In den letzten beiden Wochen wurde das System überarbeitet. Dabei wurden Zusatzfunktionen, die von eLeDia entwickelt wurden, integriert. U. a. stehen zur Verfügung:

  • Demo-Login zu Kursen ohne Login-Daten
  • Belegung von Kursen und Zahlung per Rechnung
  • Individuelle Zugangscodes für Kurse, die nach einmaliger Nutzung verfallen
  • Persönliche Lesezeichen
  • eLedia Nutzerbereinigung; benachrichtigt Nutzer, die sich lange nicht eingelogt hat per E-Mail und löscht sie falls sie sich nicht kurzfristig wieder einloggen.

Die Anpassungen werden von eLeDia als kostenpflichtige Zusatzfunktionen angeboten. Neben den hier gezeigten Funktionen gibt es über 40 weitere Anpassungen die eLeDia erstellt hat.

Über den Tellerrand: ePortfolios

Lernplattformen wie Moodle sind meist trainer-/lehrerzentriert. Zugleich benötigen wir jedoch für unsere Lernprozesse einerseits teilnehmerzentrierte Arbeitsbereiche und Bereiche zur Sammlung und Aufbereitung von individuellen Arbeitsergebnissen über längere Zeiträume (Sammelmappen und Showcases).

Seit einiger Zeit leistet Mahara als ePortfolio hierzu gute Dienste.

Mahara denkt vom Teilnehmer aus und stellt ihm  einen Arbeitsbereich zur Verfügung. Darin kann er/sie einerseits Material sammeln und dann in Ansichten zusammenstellen und anderen zur Verfügung stellen.  Darüber hinaus können eigene Gruppen gebildet werden, die privat oder offen sind und Foren, Dateiablage und den Zugriff auf Ansichten aus dem Portfolio erlauben.

In Verbindung mit Moodle deckt Moodle den strukturierten meist zeitbegrenzten Lernprozess zur Verfügung.  Mahara stellt sowohl die längerfristige Möglichkeit zur Sammlung von Material und eigenen Arbeitsproben als auch die  Aufbereitung oder die Option zur Gestaltung von selbstgesteuerten Lernprozessen mit anderen zur Verfügung.

Helen Barrett, die sich schon seit langem mit dem Einsatz von ePortfolio befasst, hat die zwei Gesichter der ePortfolios in einer Übersicht sehr schön zusammengefasst. Wir haben nun hiervon eine deutsche Übersetzung erstellt. (Rechts-klick auf das Bild und  Datei anzeigen für eine größere Darstellung.)

 

 

Zwischen Moodle und Mahara gibt es eine sehr enge Verbindung.

 

  • Gemeinsame Accountverwaltung. Moodle Nutzer erhalten automatisch einen Maharazugang.
  • Einfaches Kopieren von Moodle in das persönliche Mahara Portfolio. Mit zwei Klicks kannn man von Moodle 2.0 aus Kursinhalte in das eigene Portfolio übernehmen.
  • Verwenden von Portfolioinhalten im Moodlekurs. Wenn Mahara als Repository in Moodle 2.0 aktiviert ist, können Mahara-Inhalte in den Moodlekurs eingebunden werden.

Mahara ist kein integraler Bestandteil von Moodle 2.0, kann auf dem Server zusätzlich installiert und dann mit Moodle verknüpft werden.  Wir bieten auch gehostete Lösungen an.

Moodle Dateisystem erklärt

Es ist für viele noch ein Buch mit sieben Siegeln.  Eine englische Kollegin hat hier sehr gut erklärt, wie es funktioniert: der Umgang mit Dateien im neuen Moodle-System.

Lernpfade in Moodle 2.0

Moodle 2.0 erlaubt es Lernpfade anzulegen.

Lernpfade erlauben es den Zugriff auf jede Lernaktivität oder jedes Arbeitsmaterial abhängig von Kriterien zu machen:

  • zeitliche Steuerung
  • Bearbeitung von einem oder mehreren Vorgängeraktivitäten

Ich bin bei dem Thema immer etwas ambivalent. Lernpakete sind einerseits eine Orientierungshilfe für Teilnehmer.  Andererseits werden sie allzuleicht jedoch zu einer Gängelung indem ihnen vorgeschrieben wird wie sie einen Kurs durchzuarbeiten haben.

Auf der Online Educa in Berlin habe ich einen Vortrag zu dem Thema gehalten. Hier der Link zur Präsentation.

Wenn es die Zeit erlaubt werde ich noch eine vertonte - und dann deutschsprachige -  Fassung erstellen.

Auf Moodle 2.0 updaten?

Mit der Veröffentlichungvon Moodle 2.0 stellt sich die Frage: Sollen wir updaten?

Sie sollten zumindest nicht einfach updaten, weil es eine neue Version gibt. Wir raten zu einer genaueren Betrachtung.

Als Moodle Partner haben wir die Entwicklung von Moodle 2 sehr genau beobachtet.  Es gibt nicht nur eine Fülle von wirklich interessanten neuen Funktionen, es gibt auch extrem viele Veränderungen an Kernbestandteilen der Software.  Trotz ausführlicher Tests rechnen wir in den nächsten Wochen und Monaten mit dem Bekanntwerden einer großen Zahl von Fehlern. Das ist im Bereich der Softwareentwicklung normal und kein Grund zur Sorge. Bei einer komplexen Software von Moodle kann man manche Probleme erst im Echtbetrieb erkennen.

Die Entwickler werden nun in  der Regel monatlich neue Unterversionen 2.0.1/2.0.2/ 2.0.3 veröffentlichen. Zunächst liegt der Schwerpunkt auf Detailverbesserungen und Fehlerbeseitigung.

Was raten wir aktuell unseren Kunden hinsichtlich eines Updates?

  • Bei laufenden größeren Systemen noch zwei bis drei Monate warten bis die ‘Kinderkrankheiten’ entdeckt und beseitigt wurden.
  • Bei kleineren Systemen deren Nutzer wenig technikaffin sind, auch noch warten.
  • Bei kleineren Systemen deren Nutzer auch mal einen Fehler durch einen Workaround umgehen können, kann ein Update geprüft werden.
  • Bei Neuinstallationen ist die Nutzung von Moodle 2.0  zu prüfen.

Worauf ist bei einem Update zu achten?

  • Befassen Sie sich ausführlich mit Moodle 2. Unter http://moodle2.de können Sie direkt alle Funktionen kennenlernen.
  • Prüfen Sie die neuen Anforderungen zur Installation für den Server. Wenn Sie eine aktuelle Version  von Moodle nutzen, existiert ein  Prüftool für künftige Versionen im Administrationsblock der Startseite.
  • Prüfen Sie welche Zusatzmodule bei Ihnen genutzt werden und ob diese bereits für Moodle 2.0 zur Verfügung stehen. eLeDia installiert standardmässig die Module Feedback und Buch mit. Feedback ist ab Version 2 ein Standardmodul und muß lediglich aktiviert werden. Das Buchmodul befindet sich derzeit noch in der Bearbeitung  und könnte im Januar verfügbar sein.
  • Planen Sie die Information für ihre Nutzer über die Änderungen. Ggfs. sind Schulungen erforderlich. Die eLedia Schulungen für Trainer und Administratoren basieren bereits auf Moodle 2.0
  • Machen Sie ein Testupdate und prüfen Sie die Funktionen anhand Ihrer Kurse exemplarisch. Die Inhalte sollten nach dem Update vollständig zur Verfügung stehen.
  • Bei der Nutzung individuell angepasster Oberflächen (Themes) sind Anpassungen erforderlich.
  • Terminieren Sie das Update.
  • Informieren und schulen Sie zum Stichtag
  • Updaten Sie.  Beachten Sie die üblichen Hinweise zur Sicherung aller Systemkomponenten vor dem Beginn. Nehmen Sie das Update nicht unter Stress oder Zeitdruck durch.
  • Unterstützen Sie Ihre Nutzer bei den neuen Funktionen und Verfahrensweisen.

Muß ich jetzt updaten?

Nein. Die Versionsreihe 1.9.x wird zumindest zwei Jahre weiter gepflegt. Das bedeutet: größere Fehler und Sicherheitsprobleme werden behoben. Neue  Funktionen werden jedoch wohl kaum implementiert. Auch eine Rückportierung von Funktionen aus der Version 2.x ist nicht zu erwarten.

Wir haben noch eine recht alte Version von Moodle. Können wir updaten?

Ein Update nach Moodle 2.0 ist von Moodle 1.9.x möglich. Bei älteren Versionen z.B. 1.8.x oder älter ist zuvor ein Update auf 1.9.10 erfordelich.

eLeDia als deutscher Moodle Partner bietet Ihnen die Hilfe bei der Installation, dem Betrieb, der Wartung und Sicherung von Moodle an. Das Moodle Hosting bei eLeDia garantiert Ihnen die Funktionssicherheit des Systems.  Die Durchführung von Sicherheitsupdates  erfolgt bei uns umgehend und vor der Veröffentlichung von Problemen. Versionsupdates sind  wie Sicherheitsupdates  bereits im Hostingpaket enthalten.

Wir führen tägliche Sicherungen Ihres Moodle Systems durch und legen die Sicherungen auf separaten Servern ab. Bei den meisten Providern sind Sie selber für die alle Softwareupdates und die Sicherung Ihrer Daten, sowie den Schutz der Datensicherungen verantwortlich. eLeDia übernimmt dies für seine Kunden automatisch.

Der Wechsel von Moodle 1.9 auf moodle  2.0 ist eine gute Gelegenheit Ihr Moodle-System in kompetente Hände zu geben, damit Sie sich auf die praktische Arbeit in Kursen und mit Teilnehmern konzentrieren können.

Kontakt: info@eledia.de  Telefon 030 - 50 56 10 70

Moodle 2.0 ist veröffentlicht

Es war der 24. November als die erste Version von Moodle 2.0 als stabil veröffentlich wurde.  Unten finden sich die Funktionalitäten (Danke an Gisela Hillenbrand für die Übersetzung).

 

 

Die wichtigsten neuen Funktionalitäten
Community Hubs

  • Ein Community Hub ist ein Verzeichnis von Kursen für die öffentliche Nutzung oder für private Communities.
  • Der Code ist als separates GPL Plugin für Moodle implementiert.
  • Jeder kann einen Community Hub aufsetzen.
  • Moodle-Installationen können sich bei einem beliebigen Community Hub registrieren (statt oder zusätzlich zu der Registrierung bei moodle.org)
  • Trainer auf registrierten Moodle-Installationen können ihre Kurse in den zugehörigen Community Hubs veröffentlichen bzw. zum Download zur Verfügung stellen.
  • Trainer auf registrierten Moodle-Installationen können in den zugehörigen Community Hubs Werbung für ihre Kurse machen.
  • Trainer können alle öffentlichen Community Hubs nach Kursen durchsuchen und Kurse als Vorlage für ihre eigenen Kurse herunterladen.
  • * Nutzer können alle öffentlichen Community Hubs nach Kursen durchsuchen und an diesen Kursen teilnehmen.


Unterstützung von Repositories

  • Die Dateiverwaltung wurde in Moodle 2.0 komplett überarbeitet und neu implementiert.
  • Dateien werden in einem Datei-Repository-System verwaltet, der Zugriff erfolgt über einen Dateibrowser.
  • Moodle 2.0 unterstützt die Integration externer Repositories, in denen Lerninhalte gespeichert sind. Dokumente oder Medien aus diesen Repositories können über ein AJAX Interface einfach in Moodle eingebunden werden.
  • Standardmäßig wird in Moodle 2.0 die Integration von Alfresco, Amazon S3, Box.net, Filesystem eines Servers, Flickr, Google Docs, Mahara, MERLOT, Picasa, Zuletzt verwendete Dateien, Remote Moodle-Installationen, WebDAV Server, Wikimedia und Youtube unterstützt. Sie müssen zunächst vom Administrator aktiviertwerden, um sie zu nutzen.
  • Sie können auch Dateien von Ihrem Desktop oder durch Angabe einer URL importieren.
  • Dateien können mit Metadaten versehen werden, z.B. Autor, Lizenz usw.


Unterstützung von Portfolios

  • Es können nun Daten aus Aktivitäten (Forumsbeiträge, Lösungen zu Aufgaben usw.) in externe Systeme exportiert werden, z.B. in externe Portfolios.
  • Es werden verschiedene Export-Formate unterstützt, z.B. LEAP2A, HTML, Bilder und Text.
  • Standardmäßig wird in Moodle 2.0 der Export nach Box.net, Flickr, Google Docs, Mahara und Picasa unterstützt.



Abschlussverfolgung

  • Trainer können Bedingungen angeben, die festlegen, wann eine Lernaktivität als abgeschlossen gewertet wird. Beispielsweise kann eine Bedingung sein, dass ein Teilnehmer eine bestimmte Anzahl an Forumsbeiträgen schreiben, eine bestimmte Bewertung erreichen oder an einer Abstimmung teilnehmen muss.
  • Trainer können außerdem Bedingungen angeben, die festlegen, wann ein ganzer Kurs als abgeschlossen gilt.
  • Trainer und Teilnehmer können auf Berichte zugreifen, die den Fortschritt in einem Kurs oder in einer Reihe von Kursen anzeigen.


Bedingt verfügbare Aktivitäten

  • Der Zugriff auf Aktivitäten kann nach bestimmten Kriterien eingeschränkt werden. Solche Kriterien können sein: erreichte Bewertung, Datum, erfolgreicher Abschluss einer anderen Aktivität o.ä.
  • Man kann eine Abfolge von bedingten Aktivitäten definieren und damit bestimmte Lernpfade innerhalb eines Kurses festlegen.


Globale Gruppen

  • Globale Gruppen sind systemweit definiert. Sie umfassen eine Menge von Nutzern, die “in einem Schritt” in einen Kurs eingeschrieben werden können.

 

Unterstützung von Web Services

 

  • Moodle 2.0 unterstützt Web Services durchgängig im gesamten Programmcode: Damit kann Moodle ausgewählte Funktionen für externe Anwendungen und Systeme zur Verfügung stellen:

    • für Verwaltungssysteme, z.B. HR-Systeme oder SIS-Applikationen
    • Mobile Clients
  • Das Framework erfüllt hohe Sicherheitsanforderungen. Es stellt eine detailliertes Token System bereit und gewährleistet die vollständige Kontrolle über die nach außen zur Verfügung gestellten Funktionen.
  • Alle definierten Funktionen sind verfügbar als:

    • XML-RPC
    • AMF (Flash)
    • REST
    • SOAP (PHP)


IMS Common Cartridge

  • Moodle kann nun Kurse importieren, die im IMS Common Cartridge Format erstellt sind. Dieses Format ist in Verlagen weit verbreitet.


Neue Blöcke

  • Kommentare 2.0 (Block) - erlaubt es, Kommentare zu beliebigen Moodle-Seiten hinzuzufügen. Dieser Block eignet sich hervorragend für Feedback durch die Teilnehmer.
  • Eigene Dateien (Block) - ermöglicht einen einfachen Zugriff auf den persönlichen Dateibereich in Moodle.
  • Community-Block - ermöglicht den Zugriff auf Kurse externer Moodle-Installationen.
  • Kursbearbeitungsstatus (Block) - zeigt an, wie weit ein Nutzer in der Bearbeitung eines Kurses fortgeschritten ist.

 

Plagiatsuche

 

  • Moodle unterstützt die Integration von verschiedenen Werkzeugen zur Plagiatsuche, wie z.B. Turnitin.


Wichtigste Verbesserungen bei der Kernfunktionalität
Kurssicherung und -wiederherstellung

  • Der Code wurde komplett neu geschrieben, so dass nun Kurse beliebiger Größe gesichert werden können.
  • Ganz neues Backup-Format
  • Verbesserte Schnittstelle
  • Es können vollständige Kurse, aber auch einzelne Kursabschnitte oder einzelne Aktivitäten gesichert werden.

Hinweis: Eine Wiederherstellung von Kursen derVersionen 1.x in 2.0 wird es vorr. erst ab Moodle 2.1. geben.


Blöcke

  • Ab sofort sind Blöcke auf jder Moodle-Seite konsistent implementiert.
  • Blöcke können nicht mehr nur in der linken bzw. rechten Spalte eine Moodle-Seite eingefügt werden, sondern auch oben, in der Mitte oder unten.
  • Jeder Block kann zu einem festen Block gemacht werden.
  • Blöcke können am Bildschirmrand “angedockt” werden, wenn das Moodle-Design dies unterstützt.


Blogs

  • Unterstützung von Kommentaren zu jedem Blogeintrag
  • Es gibt keine Blogs auf Kurs- bzw. Gruppenebene mehr - diese werden bei der Aktualisierung von Moodle in Diskussionsforen umgewandelt.
  • Unterstützung von externen Blog-Feeds (diese werden mit dem Moodle-Blog synchronisiert)

 

Kommentare

 

  • Kommentare (zu Einträgen in Glossaren, Datenbanken und Blogs) durch Teilnehmer werden jetzt konsistent behandelt und mittels AJAX angezeigt.


Plugins für die Kurseinschreibung

  • Wesentliche Verbesserungen in der Behandlung von Gästen und Gastnutzerkonten
  • Unterstützung von mehreren Methoden der Kurseinschreibung gleichzeitig
  • Detaillierte Kontrolle über die Einschreibung in Kurse


Dateiverwaltung

  • Volle Unterstützung von Unicode-Dateinamen auf allen Betriebssystemen
  • Metadaten zu jeder Datei (Autor, Datum, Lizenz usw.) und Informationen darüber, wie die Datei verwendet wird, werden in der Moodle-Datenbank gespeichert.
  • Dateien, die in mehreren Kursen verwendet werden sollen, müssen nur noch einmal hochgeladen werden, so dass Plattenspeicherplatz gespart wird.
  • Dateien werden nicht mehr in einen Kurs hochgeladen, sondern mit genau dem Inhalt in Moodle verknüpft, wo sie verwendet werden. Z.B. kann eine Datei mit einem Arbeitsmaterial vom Typ Link auf Datei, mit einem Forumsbeitrag oder einer Wiki-Seite verknüpft sein. Der Zugriff auf die Datei wird nach denselben Regeln wie der Zugriff auf den verknüpften Inhalt gesteuert, so dass die Sicherheit erhöht wird.
  • Es gibt einen neuen Dateibrowser für den Zugriff auf Dateien in Moodle 2.0.


Filter 2.0

  • Bisher können Filter nur systemweit von der Moodle-Administration verwaltet werden.
  • Jetzt kann man Filter auf Kursbereich-, Kurs- oder Aktivitätenebene konfigurieren.
  • Z.B. kann man den LaTeX-Filter nur für Mathematik- und Physikkurse aktivieren.
  • Oder Sie können die automatische Glossarverlinkung gegen Ende des Kurses bzw. während der Prüfung abschalten.


HTML-Editor

  • Neuer Editor basierend auf TinyMCE
  • Funktioniert in mehr Browsern als früher
  • Größe des Editorbereichs anpassbar
  • Verbesserter XHTML-Output
  • Volle Integration mit externen Repositories, um Media-Dateien zu importieren und einzubinden


Mitteilungen

  • Alle E-Mails, die von Moodle verschickt werden, werden wie Mitteilungen behandelt.
  • Nutzer können das Mitteilungssystem in Ihrem Profil konfigurieren, d.h. festlegen, wie Mitteilungen an sie verschickt werden sollen.
  • Standardmäßig gibt es folgende Möglichkeiten, Mitteilungen zu verschicken: E-Mail, Popup, Jabber.


Meine Startseite

  • Die persönliche Startseite kann besser an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Es können z.B. neue Blöcke angelegt werden, die relevante Informationen anzeigen .
  • Die Moodle-Administration kann ein systemweites Layout für die persönliche Startseite festlegen.
  • Die persönliche Startseite erhält ein stärkeres Gewicht.


Navigation

  • Standardardmäßig gibt es auf jeder Moodle-Seite einen Navigationsblock, der kontextabhängig Links anzeigt, so dass Sie schnell zu entsprechenden Moodle-Seiten gelangen können.
  • Standardmäßig gibt es auf jeder Moodle-Seite einen Block Einstellungen, der kontextabhängig die Einstellungen anzeigt, für die Sie Konfigurationsrechte haben.


Wertungen

  • Bewertungen von Glossareinträgen, Datenbankeinträgen oder Forumsbeiträgen durch Teilnehmer werden jetzt konsistent behandelt und mittels AJAX angezeigt.
  • Die Aggregation von Wertungen in die Bewertung einer Aktivität ist in allen Aktivitäten vereinheitlicht.


Rollen und Rechte

  • Verbesserte und vereinfachte AJAX Schnittstelle zur Rollendefinition und -zuweisung.
  • Verbesserte und vereinfachte Schnittstelle, um Rollen in einem beliebigen Kontext anzupassen
  • Neues “Archetyp"-Konzept ersetzt die Legacy-Rollen
  • Neuer Archetyp Manager definiert neben der Administrator-Rolle eine neue Rolle, die systemweite Konfigurationsrechte hat.


RSS-Feeds

  • Alle RSS-Feeds sind jetzt durch ein Zufalls-Token in der URL geschützt, der pro Nutzer vergeben wird
  • Tokens können von Nutzer jederzeit geändert werden (z.B. bei Verdacht auf URL-Komprimittierung)
  • RSS-Feeds arbeiten jetzt zuverlässiger (z.B. auch bei Foren mit getrennten Gruppen) und werden effizienter generiert.


Designs

  • Das Standardpaket von Moodle 2.0 enthält viele neue Designs - siehe Danksagung
  • HTML Und JavaScript Output funktioniert effizienter (z.B. durch server-seitiges Caching) und konsistent (tabellenloses Layout, neue CSS, YUI Framework)
  • Designs können den HTML Output einer Moodle-Seite verändern.
  • Unterstützung von angepassten Menüs in allen Designs (z.B. im Kopfbereich einer Moodle-Seite)


Übersetzungssystem

  • Neues Web Portal, das die Zusammenarbeit von Moodle-Übersetzungsteams erleichtert und die Übersetzungen aktuell hält
  • Effizienteres Speicherformat für Sprach-Strings verbessert die Geschwindigkeit


Nutzerprofilseiten

  • Systemweite persönliche Nutzerprofilseiten können durch die Nutzer angepasst und gestaltet werden (Hinzufügen von Blöcken, News, RSS-Feeds usw.)
  • Kursspezifische Nutzerprofilseiten zeigen Kursblöcke, Standardprofilinformationen sowie Informationen für die Trainer des Kurses


Verbesserungen bei den Aktivitäten-Modulen
Lektionen

  • Überarbeitung der Implementierung
  • Verwendung von standardisierten Moodle-Formularen


Tests und Fragen-Datenbank

  • Verbesserungen in der Navigation in Tests für Teilnehmer
  • Markierung von Fragen während des Testversuchs
  • Verbesserungen in den Testberichten, insbesondere bei der Neubewertung und der Ergebnisanalyse
  • Statistiken bei Testberichten - kurze Einführung (englisch)
  • Verbesserung der Nutzeroberfläche für die Bearbeitung von Tests
  • Verschiedene Einstellungen (Test begonnen / abgeschlossen, Anzahl der Versuche, Kennwort, verbrauchte Zeit) für jeden Teilnehmer bzw. jeder Gruppe
  • Verwaltung von Fragetypen
  • Verschlagwortung von Testfragen und verbesserte Suche in der Fragen-Datenbank
  • Freitext-Fragen können jetzt als Zufallsfragen ausgewählt werden


Arbeitsmaterialien

  • Alle Typen von Arbeitsmaterialien sind jetzt einheitlich als Plugins implementiert

    • Datei - Anzeige einer Datei
    • Verzeichnis - Anzeige einer Sammlung von Dateien
    • URL - Anzeige einer Webseite mit der gegebenen URL
    • Testseite - Anzeige einer Seite, die mit dem moodle-internen HTML-Editor erstellt wurde
    • IMS - Anzeige eines IMS Content Package
  • Verbesserte, XHTML-konforme Unterstützung von Frames, IFrames und eingebetteten HTML-Elementen in allen Typen von Arbeitsmaterialien


Lernpakete (SCORM)

  • Verschiedene neue Einstellungen für Lernpakete (SCORM) - siehe MDL-11501
  • Neue Schnittstelle für die Anzeige der Ergebnisse, inklusive Download-Möglichkeit im Excel-, ODS- oder Text-Format (MDL-21555)
  • Verbesserte Navigation und Geschwindigkeit beim Abspielen eines Lernpakets (MDL-22951)


Wikis

  • Komplette Neuimplementierung basierend auf dem NWiki von UPC
  • Unterstützung der Mediawiki-Syntax und Creole
  • Verbesserte Schnittstelle


Workshops - Peer-Feedbackaufgabe

  • Komplette Neuimplementierung
  • Erheblich verbesserte Schnittstelle für die Verwaltung von Phasen und Nutzern


Systemanforderungen

Moodle 2.0 hat folgende Systemanforderungen:

  • PHP 5.2.8 oder neuer
  • Es werden folgende Datenbanken unterstützt:

    • MySQL 5.0.25 oder neuer(InnoDB Storage Engine dringend empfohlen)
    • PostgreSQL 8.3 oder neuer
    • Oracle 10.2 oder neuer
    • MS SQL 2005 oder neuer
  • Beliebiger standard-konformer Browser:

    • Firefox 3 oder neuer
    • Safari 3 oder neuer
    • Google Chrome 4 oder neuer
    • Opera 9 oder neuer
    • MS Internet Explorer 7 oder neuer (sogar Google unterstützt IE6 nicht mehr!)
    • etc.





Moodle 2: Externe Blogs in Profil einbinden

 

Nutzer können in Moodle 2 nun ihren eigenen Blog ins Profil einbinden und damit auch extern publizierte Blogeinträge verfügbar machen.
Erforderlich ist dafür lediglich der RSS-Feed des Blogs.

 

Moodle 2.0: Formeleditor integriert

Moodle 2 verfügt über einen standardmässig integrierten Formeleditor.  Er muß zunächst über den Filter ‘Tex-Notation’ aktiviert werden und erscheint dann als Funktion im Texteditor.

 

 

 

Moodle 2.0: das Navigationsmenu

 



 

Was ändert sich in Moodle 2.0?

Z.B. das Navigationsmenu.

Es enthält eine Komplettübersicht für jeden Nutzer:

  • Startseite - Direkt zur Startseite
  • Meine Startseite - MyMoodleseite mit Übersicht zu allen Kursen und Neuigkeiten
  • Website - ermöglicht den Zugriff auf Teilnehmer, Blogbeiträge, Schlagworte und Berichte
  • Mein Profil - zum eigenen Profil. Was neu ist, ist der Zugriff auf eigene Dateien, einer persönlichen Dateiablage.
  • Meine Kurse - führt die eigenen Kurse auf und erlaubt durch Anklicken der Symbole den Kurs zu öffnen, die Kursstruktur (Themen/Wochen) und darunter die Aktivitäten anzusehen und direkt aufzurufen.

 

Moodle 2 - das Dateisystem

Moodle 2 steht vor der Tür und eine der zentralen Veränderungen liegt in der Verwaltung von Dateien. Die wichtigste Begrenzung bei der Dateiverwaltung in Moodle war die Verknüpfung von Dateien mit Kursen. Dies führte immer wieder zum  Kopieren von Dateien, die mehrfach benötigt wurden.

In Moodle 2 wird das Konzept grundlegend geändert:
  • Dateien gehören zu Nutzern und können von diesen in Verzeichnissen abgelegt und an jedem Ort wieder genutzt werden.
  • Dateien, die mehrere Nutzer verwenden sollen, werden in Repositories (Archiven) hinterlegt. Hier bietet Moodle Schnitstellen zu sehr vielen existierenden Repositories an.

Eine recht übersichtliche Darstellung  birgt diese englische Präsentation.


Das neue Dateisystem führt derzeit schon zu engagierten Debatten. Zuletzt auch auf der MoodleMoot in Hamburg.
Eine Dateiverwaltung in einer Lernplattform ist ein sehr sensibler Teil der Konzeption. Sie soll die Dateien zugänglich machen, gleichzeitig aber sicherstellen, dass nur berechtigte Personen Zugriff haben. Dateien sollen persönlich geschützt bleiben, aber auch kooperativ von mehreren genutzt werden können.
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