A quick Moodle overview

Voll auf die Ohren: Podcasts zum Informationsrecht

Link: http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/lehre/podcasts/podcast-informationsrecht

Professor Hoeren (Universität Münster) hat die Podcasts zum Informationsrecht aktualisiert. Er behandelt in mehreren Beiträgen die Themen:

  • Domainrecht
  • Urheberrecht
  • Online Marketing
  • EContracting
  • Persönlichkeitsrechte
  • Datenschutzrecht und
  • Haftung

Sehr hörenswert. Und hier der Link.

Es gibt keine 'Raubkopien', aber ...

Beim Lesen eines bereits vor einiger Zeit erschienen Buches von Dirk von Gehlen ‘Mashup – Lob der Kopie’ bin ich noch einmal auf die Problematik des Begriffs Raubkopie aufmerksam gemacht worden.

Es gibt keine Raubkopien, aber sehr wohl die Verletzung von Urheberrechten oder Verwertungsrechten.

Der Begriff  ‘Raubkopie’ ist eine Marketingerfindung. Es gibt ihn juristisch nicht. Juristisch gibt es den Begriff ‘Raub’ im Strafgesetzbuch. Vereinfacht meint er, dass man sich unter Androhung von Gewalt das Sacheigentum einer anderen Person aneignet und diese es danach nicht mehr besitzt.

Beim vermeintlichen Raubkopieren wird keine Gewalt gegenüber dem Besitzer eines Gegenstandes ausgeübt. Daher ist es kein Raub gegenüberdem Eigentümer.

Nun könnte es Diebstahl sein.  Der Eigentümer besitzt seinen Gegenstand nach dem Kopiervorgang jedoch weiterhin. Durch das Kopieren wird eine weiterer Version erzeugt.

Dennoch darf nicht übersehen werden, dass ein Schaden durch das Kopieren entsteht. Der Schaden ensteht jedoch nicht bei dem von dessen Version eine Kopie erzeugt wurde, sondern bei dem der die Version veräußert hat.

Es gibt hier einen Unterschied zwischen dem Sachenrecht bei dem es um Gegenstände geht und dem Handelsgegenstand um den es im Urheberrecht geht. Der Kauf einer CD ist nicht primär der Kauf einer materiellen Silberscheibe. Diese ist nur das Transportmittel. In Wirklichkeit wird das Recht zum privaten Abspielen der auf der CD enthaltenen Musik  erworben.

Wer nun eine Kopie der CD erstellt und dabei weder einen Kopierschutz umgeht, noch diese Kopie an andere weitergibt, sondern die Kopie nur als Sicherheitsversion für sich persönlich behält, handelt legal.

Erst wenn ich diese Kopie weitergebe und damit andere zugleich mit mir die Möglichkeit haben, den CD-Inhalt abzuspielen, entsteht ein Schaden. Geschädigt wird der Urheber (manchmal der Musiker, häufig mehr der Texter und Komponist) und der Vertragspartner des Urhebers als Rechteverwerter.

Die Rechteverwerter sind eigentlich Dienstleister der Urheber. Damit die Urheber sich auf das Kreieren von Musik, Texten, Kunst o.ä. konzentrieren können, beauftragen sie andere damit den Vertrieb zu übernehmen. Die Leistung dieser Dienstleister an dem Werk des Urhebers kann sehr unterschiedlich ausfallen.

Im Verlagsbereich habe ich ein wenig Einblick. Es gibt Verlage, die ein Manuskript in Empfang nehmen, es einmal durchlesen, formatieren, drucken lassen und in den Buchhandelskatalog einstellen. Thats it. Andere Verlage konzipieren Bücher und arbeiten intensiv mit den Autoren an Konzept und Inhalt und übernehmen auch Marketingaktivitäten.  Sie sind fast so etwas wie Ko-Autoren.

Es gibt somit mehrere Akteure im gesamten Spiel: Die Urheber, die Servicedienstleister (Rechteverwerter = Verlag) und die Rechteerwerber (Käufer). Wenn nun ein Käufer eine Kopie eines geschützten Werkes erstellt, schädigt er damit … Ja, welcher Schaden entsteht eigentlich wem?

Tatsächlich kommt vom Kaufpreis des Ursprungsprodukts nur ein ganz kleiner Teil beim Urheber an. In manchen Fällen gar keiner. Der Servicedienstleister hat bei der Kopie weder Kosten für die physikalische Kopie, noch für den Vertrieb gehabt. Der wirtschaftliche Schaden einer einzelnen Kopie ist also ein Bruchteil des ursprünglichen Preises.

Diese Betrachtung ist jedoch betriebswirtschaftlich und nicht juristisch. Denn juristisch wird ein fiktiver Schaden ermittelt. Es gibt immer wieder Argumentationen über den volkswirtschaftlichen Schaden durch die Verletzung des Verwertungsrechts. So weit ich diese Berechnungen verstehe, wird davon ausgegangen, dass jede Kopie ohne Erlaubnis, den Kauf eines Nutzungsrechts ersetzt hat. Es wird also die Fiktion geschaffen, hätte man es mir nicht unrechtmässig gegeben, so hätte ich es mir ganz sicher gekauft. Das ist ungefähr so logisch wie die Annahme: Hättest du mir ein Buch nicht zum Geburtstag geschenkt, hätte ich es mir auf jeden Fall selber gekauft. Unsere Alltagserfahrung sagt, dass dem nicht so ist. Zumindest nicht immer.

Kommen wir zurück zum Ausgangspunkt.

Es ist klar, dass es Verletzungen von Urheberrechten gibt. Auch das Verwertungsrecht wird immer wieder umgangen. Jurististisch handelt es sich jedoch nicht um Raub. Es entsteht tatsächlich auch ein Schaden.

Es handelt sich jedoch um einen politischen und wirtschaftlichen Kampfbegriff, dies bewusst falsch als ‘Raubkopie’ zu bezeichnen.

Eigentlich sollte die Diskussion in folgende Richtungen geführt werden:

  • Urheber sollen fair für ihre Leistungen entlohnt werden.
  • Es soll einfach sein, Urhebern  Zahlungen für die Nutzung ihres Werkes zukommen zu lassen.
  • Die Höhe der zu leistenden Zahlungen sollte nachvollziehbar sein.

 

 

 

schulbuchkopie.de

Link: http://schulbuchkopie.de

In der vergangenen Woche erhielt ich per E-Mail die Information über die Webseite schulbuchkopie.de. Der Verband  Bildungsmedien e.V. und die Kultusministerkonferenz informieren hier über ‘Klare Regeln für die Schulen’ zu Fotokopieren und Server-Speichern in der Schule. Die Startseite verspricht genau zu sagen: ‘was geht, was geht nicht?’

Leider ist genau dies richtig daneben gegangen.

Technisch ganz richtig wird beim Fotokopieren von ‘analogem Kopieren’ gesprochen. Was gilt denn nun wenn ich einen digitalen Kopierer an der Schule habe, was heute die Regel ist?

19. Bei unserem Kopiergerät entstehen beim „normalen“ Fotokopieren aber automatisch digitale Kopien. Was mache ich damit?
Zulässig sind nur analoge Kopien. Die digitale Speicherung und ein digitales Verteilen von Kopien (z.B. per E-Mail) ist schon von Gesetzes wegen nicht gestattet und wird von der neuen Vereinbarung nicht erfasst. Die ggf. beim Kopieren entstehenden Digitalisate dürfen nicht weiter genutzt und müssen gelöscht werden.

 

Heißt dies nun, dass ich mit einem digitalen Kopierer Papierkopien erzeugen darf? Ist dies so zu verstehen, dass ich nur die auf der Festplatte des Fotokopierers gespeicherte Datei  nicht nutzen darf (per E-Mail versenden oder aufbewahren) und sie löschen muß? Entweder sind die Verfasser sich selber nicht so sicher, oder sie wollten es etwas verquast ausdrücken.

Ich vermute, dass Sie folgende Aussage treffen wollten:

Es ist zulässig auf einem Fotokopierer Papierausdrucke zu erstellen. Es ist nicht zulässig evtl. dabei entstehende Abspeicherungen auf Festplatte oder Datenträger (z.B. USB-Stick) aufzubewahren oder per E-Mail weiter zu leiten.

Aber diese Aussage ist nun reine Spekulation und nicht rechtlich abgesichert.

Und noch ein Beispiel:

8. Darf ich ein Bild aus einem Schulbuch einscannen, in ein eigenes Arbeitsblatt integrieren und dieses dann kopieren?
Nein. Durch das Einscannen entsteht eine digitale Kopie. Eine solche Kopie aus Unterrichtswerken ist nicht zulässig.

So weit, so klar. Dann heißt es aber weiter:

Das Abspeichern auf dem Schulserver. Häufig wollen Lehrkräfte Materialien auch auf dem Schulserver ablegen und im Unterricht über PC hierauf zugreifen. Auch hierfür gibt es einfache Regeln.

Wie lauten die Regeln?

Auf dem Schulserver dürfen abgespeichert werden:

  1. ohne Einwilligung des Verlages niemals Schulbücher und Unterrichtsmaterialien (weder eingescannte Materialien noch Bildungs- oder Lernsoftware) oder Teile davon; […]

Vollständig abgespeichert werden dürfen danach:

  1. […];
  2. alle Bilder, Fotos und sonstigen Abbildungen.

Alles klar? Nee. Finde ich auch. Zunächst ist es sprachlich schlechter Stil, eine Aufzählung über die Speicherzulässigkeit mit einem Verbot zu beginnen. Mein Deutschlehrer fände das gar nicht gut verständlich und würde es mir ankreiden. Warum darf ich alle Bilder, Fotos und sonstigen Abbildungen ‘vollständig abspeichern’, ein Bild aus einem Schulbuch aber nicht. Das ist sprachlich unsauber.

Etwas Sprachnachhilfe gefällig? Richtig müsste es lauten: “Sofern sie nicht aus Schulbüchern oder geschützten Unterrichtsmaterialien stammen dürfen folgende Inhalte vollständig abgespeichert werden…”

Ärgerlich finde ich an der Darstellung, dass nicht wirklich klargestellt wird, dass es verschiedene Arten von Quellen gibt und wie diese zu unterscheiden sind.  ‘Schulbücher und Unterrichtsmaterialien’ werden erst einmal unisono behandelt. Für Schulbücher ist die Situation m.E. klar. Unterrichtsmaterialien können jedoch aus unterschiedlichen Quellen stammen und explizit freigegeben worden sein. Wenn ein Lehrer Unterrichtsmaterial selber erstellt und diese anderen zur Verfügung stellt, entscheidet er über die Rechte anderer zur Vervielfältigung und Nutzung. Immer mehr Unterrichtsmaterialien werden unter einer freien Creative Commons-Lizenz publiziert und werden dadurch weiter nutzbar. Sie dürfen auch digitalisiert werden. Dies wird verschwiegen.

Irritiert hat mich der Hinweis, man dürfe aus einem amerikanischem Geschichtsbuch 12% (bis max. 20 Seiten) kopieren. Dies würde bedeuten, die amerikanischen Urheberrechtsregeln und die dort gültige ‘fair use’-Regelung würden durch deutsches Urheberrecht ausgehebelt.  Kann hier mal jemand aufklären?

Verschwiegen wird auch, dass die 12% Regelung inzwischen zumindest von einem Gericht in Stuttgart als nicht existent gesehen wird. Hier hat man geurteilt, dass höchstens drei Seiten ausdruckbar sein dürfen. Ok. Es wäre jetzt auch zu kompliziert gewesen zu erklären, ob und wenn ja wie man das technisch umsetzen kann. Aber gegen das Urteil ist mittlerweile ja auch eine Revision anhängig und ein abschließendes Urteil wird dieses Jahr nicht mehr erwartet.

Was fehlt sonst noch? Ach ja. Die Seite basiert auf den Regelungen des § 52 des Urheberrechts. Dieser ist nur bis zum 31. Dezember 2012 gültig. Was danach kommt? Das ist noch völlig unklar. Erst einmal entfällt das sog. Bildungsprivileg ersatzlos. Dann sind auch die Kopierrechte nicht automatisch weiter gegeben. Hilfreich wäre auch klarzustellen, für welche Schulen und welche Lehrer die Regelungen gelten.  Offen ist z.B. die Frage, ob es für kirchliche Ersatzschulen und private oder privatwirtschaftliche Schulen  und  für nachzuholende Schulabschlüsse an Volkshochschulen gilt etc.

Eines ist jeden falls zweifelhaft:  Lehrerinnen und Lehrer erhalten nicht wie versprochen Rechtssicherheit.

Ganz sicher bin ich mir jedoch an andere Stelle. Das Impressum der Seite ist rechtswidrig. Es enthält weder die Nennung eines Verantwortlichen für die Seite noch dessen eindeutige Erreichbarkeit per Telefonnummer- und E-Mail.

Nun das lässt sich sicher leicht nachbessern.

Persönliche Bookmarks im Moodle-System jetzt testen

Link: http://moodle2.de

Unter http://moodle2.de können Sie jetzt nach dem Login die Zusatzfunktion mit persönlichen Lesezeichen in Ihrem Moodle-System testen.

Den Ort jeder Seite in Ihren Moodle-Kursen können Sie sich so notieren und aus jedem Kurs direkt ‘anspringen’

Der Bookmarking-Block wird von eLeDia vertrieben. Preisanfragen bitte direkt an info@eledia.de

eLeDia eröffnet Kundenzentrum für Moodle-Anwender


eLeDia betreut hunderte von Kunden und ihre Moodle-Installationen. Nun wurde ein Kundenzentrum eröffnet in dem die Kunden einen direkten Zugriff auf vielfältige Hilfestellungen erhalten.

Neben praktischen Tipps zum Einstieg in Moodle finden sich dort Hilfestellungen für Trainer und Administratoren. Zudem gibt es Anleitungen zum Download, die in dieser Form gar nicht, nur sehr verstreut oder nicht im deutschsprachigen Raum verfügbar sind.

Die ersten zweihundert Kunden haben nun Zugriff. Weitere Kunden werden in Kürze aufgeschaltet. Das eLeDia Kundenzentrum steht exklusiv unseren Kunden zur Verfügung.

Deutsches Testsystem für Moodle mit Zusatzfunktionen verfügbar.

Link: http://test.moodle2.de

Unter http://test.moodle2.de steht ein offenes Testsystem für Moodle zur Verfügung.  Auf der Startseite stehen alle Zugangsdaten. Nächtlich werden die Daten wieder gelöscht.

In den letzten beiden Wochen wurde das System überarbeitet. Dabei wurden Zusatzfunktionen, die von eLeDia entwickelt wurden, integriert. U. a. stehen zur Verfügung:

  • Demo-Login zu Kursen ohne Login-Daten
  • Belegung von Kursen und Zahlung per Rechnung
  • Individuelle Zugangscodes für Kurse, die nach einmaliger Nutzung verfallen
  • Persönliche Lesezeichen
  • eLedia Nutzerbereinigung; benachrichtigt Nutzer, die sich lange nicht eingelogt hat per E-Mail und löscht sie falls sie sich nicht kurzfristig wieder einloggen.

Die Anpassungen werden von eLeDia als kostenpflichtige Zusatzfunktionen angeboten. Neben den hier gezeigten Funktionen gibt es über 40 weitere Anpassungen die eLeDia erstellt hat.

Endlich komplette Übersicht der Trainerwerkzeuge in Moodle

PlakatauszugBei vielen Gesprächen mit Interessenten an einer Lernplattform wird die Frage gestellt: Und welche Software empfehlen Sie, um Inhalte  für die Lernplattform zu erstellen?

Moodle verfügt über eine umfassende Palette von Werkzeugen, um Inhalte und Lernprozesse abzubilden. Die Vielzahl macht es manchmal gar nicht so einfach eine Auswahl zu treffen. Joyce Setzinger hat vor einiger Zeit ein Plakat erstellt und die verschiedenen Werkzeuge dargestellt und kurz bewertet. Gavon Henrick hat das Plakat für Moodle 2 erweitert und eLeDia hat es nun in einer deutschen Fassung überarbeitet und bereitgestellt.

Die beiden Din A2 Plakate stehen zum Download zurVerfügung. Sie sind unter der freien Creative Commons Lizenz (BY-NC-SA) veröffentlicht. Link zum Download.

Wie nutzt man die Plakate?

  • In der linken Spalte finden Sie eine Auflistung der verschiedenen Werkeuge mit einer ganz kurzen Charakterisierung.
  • Die zweite Spalte beschreibt für jedes Werkzeug, wie einfach seine Nutzung ist.
  • In den folgenden Spalten wird dargelegt, ob dasWerkzeug zur Informationsvermittlung, zur Bewertung, für Kommunikationszweck oder zur Kollaboration geeignet ist.
  • Die letzte Spalte ordnet jedes Werkzeug den Bloomschen Lernzielkategorien zu.

Man kann nun zeilenweise für jedes Werkzeug nachlesen wofür es gut oder weniger gut geeignet ist. Oder man sucht gezielt ein Werkzeug für Bewertungen von Lernfortschritten und startet in der entsprechenden Spalte ‘Bewerten’.  Dier einzelnen Kästchen sjnd zudem farblich gekennzeichnet. ‘Grün’ bedeutet gut geeignet, ‘Orange’ mit Modifikationen geignet und ‘Rot’ für diresen Zweck nicht gut geeignet.

Moodle für Communities

Vor wenigen Tagen haben wir es angekündigt. Nun ist die erste Fassung einer Moodle-Sprachversion für Communities bereits fertig. Über 250 Sprachanpassungen erfolgten. Im Wesentlichen wurde der Begriff ‘Kurs’ gegen ‘Raum’ ausgetauscht; aus ‘Trainer/innen’ wurden ‘Moderator/innen’.

Im Unterschied zur ersten Ankündigung haben wir uns entschieden als persönliche Anspracheform das ‘du’ zu verwenden.

Die Sprachvariante Community für Moodle kann in jedem Moodle-System hinterlegt werden. Unter Website-Administration kann man Sprachpakete auswählen und später aktualisieren. In der rechten Spalte die Pakete de_du und de_comm auswählen und aktualisieren/downloaden. Nach der Aktion (dauert ca. drei Minuten) kann das Sprachpaket genutzt werden.

Die Sprachversion kann nun in den Einstellungen jedes Kurses, im Profil jedes Nutzers oder systemweit festgelegt werden.

Die Sprachanpassung erfolgte für die Bereiche in denen Teilnehmer Einblick haben. Andere Seiten und Funktionen, die sehr kursspezifisch sind wie Test oder Bewerrtungen wurden nicht angepasst.

Weitere deutsche Sprachversionen für Moodle

Nein, keine Sorge, Moodle fängt weder mit sächsischen, schwäbischen oder plattdeutschen Sprachversionen an.  Dennoch gibt es Neues.

Die Standard-Sprachversion für moodle ist ‘de’ und redet alle Nutzer mit Sie an. Die Variante ‘de_du’ enthält nur solche Sprachelemente mit persönlicher Ansprache und ersetzt das ’sie’ durch ‘du’.

Im letzten Jahr haben wir ganz zaghaft mit der Version ‘de_kids’ begonnen. Ausgangspunkt war die Feststellung, dass viele Begriffe für Erwachsene verständlich, nicht aber für z.B. Grundschulkinder.  Idee dieserVersion ist es, die Sprachelemente in einfacher Sprache zu hinterlegen. Dies ist auch ein Aspekt von Barrierefreiheit. Inzwischen gab es für diesen Ansatz auch positive Rückmeldung aus dem Bereich ‘Deutsch als Fremdsprache’

Ab sofort  beginnt die Arbeit an einer weiteren Version ‘de_comm’. Kern dieser Anpassung ist die Feststellung, dass immer häufiger Moodle-Räume für Arbeitsgruppen und Communities verwandt werden.  Hier kann es irritierend sein, wenn der Begriff Kurs auftaucht.

Die Anpasszung der Sprachelemente erfolgt im Wesentlichen auf der Ebene der Nutzeroberfläche. Hintergrundelemente für Trainer und Administartoren werden nicht angepasst.

Alle Sub-Sprachversionen  benötigen das Standard ‘de’-Paket als Basis, da die Unterversion nur die Änderungen umfasst.