24. Dezember 2012: Frohe Weihnachten

Wir wünschen Ihnen eine frohe Weihnachtszeit,

einen gesunden Start ins neue Jahr

und dass Ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

==>>>Klicken Sie auf das Bild für unseren speziellen Weihnachtsgruß <<<==

 

Ralf Hilgenstock

23. Dezember 2012: Ein schönes Kapitel: Videos einbinden.

Ein Video in einen Webseite einzubinden, kann einen ganz schön Nerven kosten. Nicht so in Moodle. Sofern die Administration Ihres System den Multimediafilter aktiviert hat reicht ein Link auf eine Multimediadatei.  Moodle erkennt, diese automatisch und baut einen Player drum herum.

Wenn man ein Video aus den bekannten Plattformen Vimeo oder Yoztube verwenden möchte, reicht es einen Link auf die Seite mit dem Video zu setzen. Schreiben Sie dazu einen Text, markieren diesen und fügen Sie im Editor einen Link auf diesen Textteil. Tragen Sie im Eingabefenster die URL der Seite mit dem Video ein. Nach dem Speichern ‘fischt’ der Moodle-Filter automatisch das Video aus der Seite und zeigt von der Seite nur das Video an.

22. Dezember 2012: Glossareinträge weiter verwenden

Glossareinträge sind an den Nutzeraccount gebunden. Häufig ist es gewünscht die Glossareinträge nach Ende des Kurse separat zu speichern und für andere Kurse weiter zu verwenden.

Das Glossarmodul hat eine eigene Exportfunktion. Diese erlaubt es den Inhalt zu exportieren. Die Einträge werden dabei von den Verknüpfungen mit dem ursprünglichen Ersteller gelöst. Man kann die dabei erzeugte Datei nun in einem anderen Kurs importieren und damit die Inhalte weiter nutzen.

21. Dezember 2012: Eine Webseite mit Lerninhalt in Moodle einbinden

Es gibt verschiedene Situationen in denen man ein ganzes Paket mit Lerninhalt auf HTML-Basis hat und dies in Moodle verwenden möchte. Zwei Beispiele:

- Lerninhalt wurde in HTML erstellt und enthält mehrere Unterseiten und integrierte Grafiken

- Sie haben ein Video erstellt. Ihre Software bündelt das mit einem Player und das Ganze besteht aus einer Reihe von Dateien.

Wie integrieren Sie dies in den  Moodle-Kurs?

Zunächst erstellen Sie aus der Gesamtheit Ihres Inhalts ein zip-Paket. Nun erstellen Sie in Moodle eine neuer Aktivität vom Typ Arbeitsmaterial-Datei. Obwohl ja nur eine Datei genutzt werden soll, laden Sie das gesamte Zip-Paket hoch. Nach dem Hochladen entpacken Sie das Paket durch anklicken.

In ihrem Paket ist eine Datei die Startdatei. Meist heißt sie index.html oder start.html. Klicken Sie auf diese Datei und auf den Button ‘Hauptdatei setzen’. Damit wird diese Datei als Startdatei gekennzeichnet. Nach dem Speichern wird beim Aufruf durch Moodle zunächst diese Datei gestartet und dann von ihre die weiteren Inhalte aufgerufen.

20. Dezember 2012: Sichtbarkeit nach Lernfortschritt

Ich gebe zu, mit dieser Funktion habe ich lange gehadert. Lernaktivitäten können je nach individuellem Lernfortschritt freigegeben werden.

Unter ‘Bedingte Verfügbarkeit’ in den Einstellungen einer Aktivität wird festgelegt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit Nutzer Zugriff haben. So kann man festlegen, dass vor dem Zugriff auf eine Aufgabenstellung ein bestimmtes Dokument aufgerufen worden sein muß.

Dies erlaubt es Lernpfade zu definieren.

Warum habe ich mit der Funktion gehadert: ich habe die Sorge, dass sie dazu gebraucht wird sehr dirigistisch Teilnehmern vorzuschreiben wie sie zu lernen haben. Tu erst das, dann darfst du das, dann erst bekommt du Zugriff auf jenes. Darin kann ein Stück weit Bevormundung stecken.
Im Laufe der Zeit habe ich erkannt, dass man damit aber auch Orientierung geben kann. Es kommt darauf an, wie man damit umgeht.

19. Dezember 2012: Zeitliche Steuerung des Zugriffs

Das Thema zeitliche Steuerung habe ich in dieser Reihe von Tipps schon einmal angeprochen. Dabei ging es um Forenbeiträge.

Genau so ist es möglich einzelne Lernaktivitäten erst zu einem bestimmten Tag sichtbar zu machen. In den Einstellungen zu den Lernaktivitäten wird dazu unter ‘Bedingte Verfügbarkeit’ ein Anfangs- und auf  Wunsch auch der letzte Tag zu dem eine Aktivität verfügbar ist definiert.

Sollte diese Funktion bei Ihnen nicht sichtbar sein, kann ein Administrator sie unter ‘Zusatzoptionen’ aktivieren.

18. Dezember 2012: Wie benennen Sie Ihre Aktivitäten und Materialien im Kurs?

Die meisten Lernaktivitäten werden sehr sachlich benannt. Z.B. “Präsentation von Peter Meier über….” oder “Lektion3: Grundlagen der Psychokybernetik". Manchmal werden einfach Dateinamen verwendet: Präsentation vom 8. Dezember 2012 oder ‘doc_10022012_rh’. Letzteres hat nur für wirklich eingeweihte einen Informationswert. Zu vermeiden sind sicher die kryptischen Bezeichnungen der digitalen Kameras wie ‘DSC_0043.jpg’.

Diese Sachlichkeit gibt eine Information, wirkt aber wenig motivierend.

Eine Alternative ist die Beschriftung des Links mit weiteren Informationen anzureichern:

  • Lektion 3: Psychokybernetik: Eine kurze und verständliche Einführung in die Grundlagen".

Eine andere Variante würde stärker die Handlungsaufforderung ‘Klick mich an’ enthalten:

  • Lesen Sie hier drei  Tipps zum Zeitmanagement, die wirklich helfen, den E-Mail-Terror zu reduzieren.

Welche Form geeignet ist, hängt sicher vom Charakter der Schulung und vom Umfeld ab. Letztlich haben die Beschriftungen jedoch mehrere Funktionen zu erfüllen:

  • Information
  • Aufmerksamkeit wecken
  • Orientierung
  • Abgrenzung von einander
  • Motivation
  • Handlungsaufforderung

Bereits in den 50er Jahren wurde in der Werbung die AIDA-Formel entwickelt. AIDI steht für Attention- Interest-Desire-Action, also Aufmerksamkeit wecken, Interesse erzeugen, Wunsch auslösen und Handlung starten.

Schauen Sie sich einfach mal kritisch die eigenen Kursgestaltungen unter diesem Aspekt an.

 

17. Dezember 2012: Importieren: eine unterschätzte Funktion

Im Reigenvon Zurücksetzen, Sichern ist Importieren eine sehr mächtige Funktion.  Sie erlaubt es aus anderen Kursen Inhalte in den aktuellen Kurs zu übernehmen.  Zugriff habe ich dabei auf alle Kurse in denen ich ebenfalls Trainerrechte besitze.

Ich kann nicht nur ganze Kurse kopieren, sondern gezielt die Elemente auswählen, die ich übernehmen möchte.

16. Dezember 2012: Kurse sichern und wieder herstellen

In vielen Situationen ist es erforderlich, Kursinhalte zu Dokumentatiosnzwecken dauerhaft zu sichern.

Administratoren können Kurse mit Kopien der Nutzerdaten sichern. Trainer könenn ebenfalsl Kurssicherungen vornehmen. Diese enthalten jedoch die Nutzerdaten nicht. Damit wird verhindert, dass Daten extern unberechtigt verwendet werden.

Man kann diese Kurssicherung jedoch auch für das Erstellen neuer Kurse oder ads kopieren von Kursen nutzen, die die gleichen Inhalte enthalten.

15. Dezember 2012: Kurse zurücksetzen

Die meisten Kurse werden nicht nur einmal durchgeführt, sondern mehrfach nacheinander angeboten. Moodle bietet die Möglichkeit nach dem Ende eines Kurses die Teilnehmer auszutragen und deren Inhalte zu löschen. Welche Daten gelöscht werden sollen, wird in den Formularen ausgewählt. Der Zugriff befindet sich im Block Einstellungen unter Kurs-Administration - Zurücksetzen.