4. Dezember 2012: Viele Dateien auf einmal hochladen

 

Dieser Tipp befasst sich noch einmal mit der Dateiverwaltung in Moodle.  Man kann mehrere Dateien auf einmal in den Moodle-Kurs oder Dateibereiche hochladen.  Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

 

Drag-and-drop wie schon am 1. Dezember dargestellt.  Mann kann hier leicht mehrere Dateien markieren und  in den Kurs hochladen.

Die zweite Option erlaubt es auch Ordner und Unterordner hochzuladen. Ein Beispiel: Sie haben alle Dateien für Ihren Kurs auf dem PC zusammengestellt und gut strukturiert. Dazu haben Sie in der Dateiverwaltung des PC einen Ordner  und verschiedene Unterordner angelegt und die Dateien dort hineingelegt. Wenn Sie nun den Inhalt des Kursordners markieren, einschließlich der Unterordner, und dann auf die rechte Maustaste klicken finden Sie unter Windows die Option ‘Senden an’ und die Unteroption ‘Zip-komprimierter Ordner’.  Nun werden alle markierten Dateien in eine handliche Datei zusammen gepackt.

Laden Sie nun diese Datei in Ihren Kurs oder den Dateibereich wo sie benötigt werden. Ist die Datei hochgeladen erkennt Moodle das Paket. Wenn Sie die Datei anklicken geht ein Fenster auf, wo Sie das Paket auspacken können. Das ist fast wie Weihnachten. Nur das Überraschungsmoment fehlt, weil Sie zuvor selber gepackt haben.

Tipp: Prüfen Sie vor dem Packen die Datei- und Ordnernamen. Vermeiden Sie Leerzeichen und Sonderzeichen wie Umlaute. Dies kann immer mal wieder beim Entpacken zu Problemen führen.

3. Dezember 2012: eine FAQ-Liste im Moodle-Kurs erstellen

In manchen Werkzeugen ist viel mehr möglich als man auf den ersten Blick denkt. Sie sind multifunktional. Ein schönes Beispiel ist das Glossar. Es eignet  sich zur Erstellung eines Wörterbuchs. Das erwartet man von einem Glossar.  Aber genauso kann man das Glossar dazu nutzen, um eienn FAQ-Liste zu erstellen.

FAQ steht Frequently-asked-questions und listet häufig gestellt Fragen und Antworten auf.

 

 

In den Einstellungen des Glossars kann man das Anzeigeformat auf  ‘Häufig-gestellte-Fragen’ für ein Glossar ändern.  dadurch wird der Begriffseintrag zum Frage und die Worterklärung zur Antwort.

Wikimedia Commons Repository in Moodle und Lizenzprobleme

Es ist vermutlich recht bekannt, dass Inhalte von Wikipedia, ohne Urheberrechtsverletzung an anderer Stelle weiter genutzt werden dürfen.  Zu Wikipedia gehört auch mit Wikimedia Commons ein Verzeichnis frei verfügbarer Medien, insbesondere Bilder.

Moodle hat ein Repository-Plugin mit dem es möglich ist auf Medien in Wikimedia Commons zuzugreifen. Man kann nach einem Schlagwort suchen und aus den Suchergebnissen auswählen, um ein Bild in den Moodle-Kurs einzubinden.

Wikimedia Deutcshland hat uns kürzlich in einem Gespräch mit meinem Kollegen Gerald Hartwig darauf aufmerksam gemacht, dass hier ein Problem besteht. Wikimedia wünscht, dass der Autor und die verwendete Lizenz bei der Weiternutzung genannt wird.  Dies sind das Moodle Repository Plugin nicht vor.

Über die letzten Woche habe ich mich am Rande damit ein wenig beschäftigt. Den Moodle-Entwicklern des Plugins ist das Problem seit zwei Jahren bekannt. Leider lässt es sich nicht so einfach lösen. Es sieht so aus, dass die Lizenz- und Autoreninformationen in Wikimedia Commons anders abgelegt werden als andere Daten und bei weitem nicht vollständig gepflegt wurden.

Moodle verwendet die Wikimedia Commons API, um die vorhandenen Daten auszulesen und kann die fehlenden Informationen auf dem Wege nicht abfragen. Dieses Problem ist auch bei Wikimedia einigen Leuten bekannt. Eine Lösung ist jeodch auch für Wikimedia nicht gerade einfach zu bewerkstelligen.

Wie kann man ganz sauber dennoch Bilder und Grafiken aus Wikimedia Commons in Moodle verwenden? Die ganz saubere Lösung sieht wie folgt aus:

  • Objekt in Wikimedia Commons suchen
  • Autor und Lizenzinformation suchen und kopieren
  • Über den Filepicker  in Moodle das Objekt nochmals suchen und auswählen. Lizenzinformation in den Alt-Tag zur Grafik einfügen und abspeichern.

Das ist zwar ein Schritt zusätzlich, aber damit sind die Anforderungen der Nutzung von Wikimedia Commons umsetzbar.

Vielleicht gibt es noch weitere Ideen?

2. Dezember 2012: Moodle mit persönlicher Dateiablage

 

Auch unser zweiter adventlicher Tipp befasst sich mit der Dateiverwaltung.

 

Jeder Nutzer des Moodle-Systems hat eine persönliche Dateiablage.  Hier können Dateien hochgeladen werden, die später bei verschiedenen Lernaktivitäten oder in verschiedenen Kursen zum Einsatz kommen sollen.

Die persönliche Dateiablage findet man im Navigationsblock  unter ‘Mein Profil’ oder über einen separaten Block im Kurs.

Übrigens: auch hier kann man Drag-and-drop-Funktionen zum Dateiaupload nutzen.

Online Educa 2012 in Berlin


In Deutschland ist die Online Educa fast nur eingeweihten bekannt.  Ende November findet jährlich in Berlin die weltgrößte E-Learning-Konferenz mit über 2000 Teilnehmern statt. In diesem Jahr mit Teilnehmern aus fast 100 Ländern.

Die Konferenz ist ein buntes Kaleidoskop aus Praxisberichten und vorausschauenden Überlegungen. Seit mehreren Jahren ist eLeDia auf der Online Educa im Rahmen der Preconference mit einem Workshop und als Aussteller beteiligt.

Der Workshop war in diesem Jahr zweigeteilt. Im ersten Teil präsentierten wir mit unseren Kollegen aus Italien Mediatouch 2000 und aus Spanien CVA Consulting Praxisbeispiele, die neuen Funktionen für mobile Endgeräte und das von eLeDia entwickelte mandantenfähige Moodle-Konzept.

Der zweite Teil desWorkshops stand ganz im Zeichen praktischer Fragen. In vier kleinen Gruppen wurden sehr individuelle Fragen von Einsteigern, zu technischen Fragen großer Systeme und didaktischen Aspekten besprochen.

Über 30 Teilnehmer aus 14 Ländern nahmen an diesem Workshop teil.

Reingefallen: Mein Blog, der Adventskalender, Twitter, Facebook und die Zeitsteuerung

Da hat man nun eine nette Idee, einen Adventskalender  im Blog zu veröffentlichen. Da bin ich dann auch mal noch so schlau und bereite die Einträge für die nächsten Tage  gleich vor, dann kann ich am Sonntag ausschlafen und mein Blog publiziert den nächsten Eintrag ganz alleine.

Tatsächlich, die Funktion im Blog funktioniert ganz ordentlich.  Nur habe ich die Rechnung ohne Twitter und Facebook gemacht. Jeder Eintrag im Blog hier wird automatisch als Info nach Facebook und Twitter weitergegeben. Auch das klappt gut. Nur haben die Entwickler vergessen, dass ein zeitgesteuerter Eintrag auch erst zum Veröffentlichungszeitpunkt an Facebook und Twitter gegeben werden dürfen.

Also waren kurzzeitig bereits die Adventskalendereinträge der nächsten Tage verfügbar.

Ich habs gemerkt. Sie sind wieder gelöscht. Somit müsst ihr also in den nächsten Tagen direkt hier nachschauen. Viel Spass.

1. Dezember 2012: Dateien per drag-and-drop in den Moodle Kursraum verschieben

 

Noch immer gehören Dateien zu den meist genutzten Lernmedien überhaupt. Deshalb sind die ersten  Tipps in der Adventszeit auch zu diesem Themenbereich.

 

Seit dem Sommer 2012 können Dateien einfach per drag-and-drop (anklicken-ziehen-loslassen) vom eigenen PC in den Kursraum geschoben werden.

Und so geht es:

  • Im Kurs Bearbeitungsmodus einschalten.
  • Den Dateiverwaltungsexplorer des PC und Ordner mit der gesuchten Datei öffnen.
  • Die Datei anklicken und bei gedrückter linker Maustaste im Moodle-Kurs an die Stelle schieben an der sie eingefügt werden soll.
  • Linke Maustaste loslassen.

Das Verfahren klappt auch mit mehreren Dateien.

Wenn Ihre Dateien sehr groß sind benötigt der Upload natürlich auch etwas Zeit.  Das neue Arbeitsmaterial erhält  automatisch den Dateinamen als Titel.

Leider unterstützt der Internet Explorer dieses Verfahren nicht.  Mit Firefox und anderen Browsern klappt es aber. Ob Ihr Browser dies unterstützt wird nach dem Aktivieren des Bearbeitungsmodus durch eine Textzeile am oberen Bildschirmrand angezeigt.

Moodle Adventskalender im eLeDia Blog

Heute startet hier im Blog ein Adventskalender mit täglichen Tipps rund um Moodle für Beginner und Experten von eLeDia dem deutschen Moodle-Partner.

Moodle: weltweit populärste Lernplattform

Capterra ist ein amerikanisches Softwareberatungsunternehmen. Sie haben die Marktzahlen der wichtigsten Lernplattformen zusammengestellt. Hier das Ergebnis.

The Top 20 Most Popular LMS Software Solutions

© 2012 Capterra, Inc.

Braucht eine Lernplattform einen 'like-it' Button?

Immer wieder frage ich mich, was eine relevante Funktion für Lernprozesse, was ein sinnvoller Bestandteil eines Marketings fürs Lernen ist, was eitler Tand, was modisches Abgucken und Kopieren und was einfach Unsinn ist.

 

 

Facebook hat vor ein paar Jahren den Like-Button eingefügt. Seidem wird ge’likt’, was das Zeug hält.  Es ist aber gar nicht eindeutig, was das Anklicken eines Inhalts überden Like-Button bedeuten soll:

  • Ich finde es originell.
  • Ich habe es verstanden.
  • Ich stimme ihm zu.
  • Ich empfehle es anderen.
  • In unterstütze es.

In den letzten Wochen war ich auch mit der Frage konfrontiert, ob man nicht Moodle-Kurse auch mit Like-Buttons ausstatten könnte. Zunächst: diese Funktion gibt es (noch?) nicht.

Es gibt jedoch in Kursen ähnliches. Noch nicht bemerkt? In Facebook werden Posts ge’likt’. In Moodle kann man Forenposts ebenfalls bewerten. Die Bewertung könnte ‘Like’ heißen. Danach wird angezeigt, wie viele Personen etwas ‘liken’. Seit einiger Zeit kann man auf einer Seite auch Kommentare zulassen. In einem Block werden dann Texteinträge gemacht.  Das finde ich wesentlich qualifizierter und für die Lesenden hilfreicher.

Die Frage ist nun ja auch, welche sinnvolle Bedeutung kann ein Like-Buttton im Lernzusammenhang haben.

  • Ich habe die Erklärung verstanden.
  • Mir ist der Zusammenhang klar geworden.
  • Meine Frage an den Stoff wurde behandelt und beantwortet.
  • Ich kann den Gegenstand nun in meinem Alltag umsetzen.
  • Die Aufgabe hat mich im guten Sinne herausgefordert.

Die Frage mit der ich konfrontiert war bezog sich weniger auf den einzelnen Inhalt eines Kurses, als auf den Kurs selber. Noch-nicht-Teilnehmer sollen darüber eine Information zum Kurserhalten.

Es gibt sicher einige Kurssituationen bei denen, ein solches Empfehlungsmarketing hilfreich ist. Ich denke jedoch gleich auch an die Wirkungen bei anderen Kursangeboten:

  • Dieser Kurs ist ein jährlich sich wiederholendes Pflichtritual. Das mag ich nicht.
  • Der Kurs ist schlicht notwendige Routine.
  • Like sagt nichts über dieFrage, ob der Kurs für mich geeignet ist. Vielleicht fehlen mir Vorkenntnisse oder vielleicht kenne ich schon 90% des Stoffs. Was sagt mir dann ein Like-it von anderen Besuchern.
  • Wie viele Kursbesuche basieren auf Empfehlungsmarketing im Unterschied zu Entwicklungsprogrammen.

 

 

Wenn es einen Like-Button gibt, sollte es dann nicht auch einen Dislike_Button geben?

Was würde das bei einem Bildungsangebot heißen?