Ich möchte gerne einen Onlinekurs einrichten

März 3rd, 2011

Guttenberg: Hat die Masse auch eine soziale Verantwortung

März 3rd, 2011

Ich habe in den letzten Wochen den Fall Guttenberg und die Aktivitäten im Netz mit einem halben Auge, also eher am Rande, beobachtet. Innerhalb kürzester Zeit hat eine größere Zahl von Aktivisten eine Plagiatsanalyse vorgenommen. Durch massive Medienaufmerksamkeit wurde die Wahrnehmung verstärkt und hat letztlich zu dem bekannten Rücktritt des Ministers geführt.

Zunächst einmal finde ich es äußerst bemerkenswert wie Freiwilligengruppen kurzfristig etwas bewegen können. Allein aus diesem Grunde wird der Fall Guttenberg noch lange zitiert werden. Ich frage mich jedoch, ob dieser Fall ein Beispiel für ‘Wisdom of the crowd’ gelten kann oder ob es nicht viel eher Anlass dazu sein sollte, ’soziale’ Verantwortung zu erörtern.

Zunächst einmal der sachliche Aspekt. Das Abschreiben bei (hoch-)schulischen oder wissenschaftlichen Arbeiten ist nichts Neues und hat wohl auch keine neue Qualität entwickelt. Durch die technische Überprüfbarkeit ist jedoch das Überprüfen zu einem standardisierten mechnischen Vorgang geworden.
Ich persönlich folge noch immer der Annahme, wenn ein Lehrender die Erstellung einer Arbeit eines Lernenden kontinuierlich begleitet und verfolgt, unterstützt er dabei den Lernprozess effektiv und kann sehr gut sehen, wo sich jemand unberechtigt mit fremden Federn schmückt und abschreibt.  Die nahe Begleitung ist zudem einen Form der sozialen Bindung oder Kontrolle, die jede Form des Betruges moralisch erschwert. Eigentlich ist die ‘auschließliche’  Kontrolle am Ende einer Arbeitsphase das Problem.

Vielleicht ist das hoffnungslos altmodisch, aber wünschen täte ich mir eine Begleitung statt einer technischen Prüfung am Ende.

Ich bin mit den aktuellen Standards nicht so vertraut. Ich kann daher nicht einschätzen, wo Guttenberg wirklich abgeschrieben hat.  Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob die Gruppe der Analysierer wirklich gemeinsame und anerkannte Standards zu Grunde gelegt hat. Irgendwie ging mir das alles zu schnell. Üblicherweise benötigt es schon einige Zeit, um derartige Kriterien festzulegen. Die ist m.E. gar nicht dagewesen.

Aber vielleicht war es doch gute und sorgfältige Arbeit. Ich will damit weder die Fleißarbeit abwerten noch Guttenberg ‘reinwaschen’. Letztlich will ich auf etwas anderes hinaus.

Die Arbeit einer Gruppe von Freiwilligen fand schnell eine interessierte beobachtende Öffentlichkeit in Form der Medien (klassische und Web 2.0).  Damit begann eine extrem schnelle Vervielfältigung der Information. Diese erzeugte einen Druck auf verschiedenste Personen, die zum Handeln aufgefordert wurden.

Unklar blieben dabei die Kriterien der Bewertung und die Gewichtung eines Vorgangs. Hätte vor Guttenberg jemand gefragt, ob es ein Rücktrittsgrund sei, wenn ein Politiker/Minister bei einer wissenschaftlichen Arbeit zitiert habe, ohne dies ausreichend kenntlich zu machen, hätten vermutlich die meisten Menschen mit einem klaren Nein geantwortet.

Meinem Eindruck nach wurde das Abschreiben zuletzt vergleichbar behandelt wie Totschlag oder Vergewaltigung, also  eine erhebliche Straftat. Ist Abschreiben wirklich gleichzusetzen?(nachträglich geändert)

Welche Kriterien haben wir hinsichtlich der Integrität von Politkern? Können wir die benennen und haben wir dazu einen gesellschaftlichen Konsens? Insbesondere, können wir die vor einem Ereignis benennen? Was ist eigentlich eine lässliche Verfehlung und was ist ein unabdingbarer Rücktrittsgrund? Was führt zu einer Bestrafung durch Verlust an Glaubwürdigkeit und was sollte ’stärker’ ‘bestraft’ werden?

Die Kriterien für derartige Bewertungen entstehen mehr in Kampagnen, denn in einem Diskurs. Und hier steckt der Kern des Problems aus meiner Sicht: die Mobilisierungsfähigkeit im Netz trifft auf ad hoc definierte soziale und kulturelle Erwartungshaltungen. Damit erschließen sich vielfältige Missbrauchsmöglichkeiten.

Ohne das zu unterstellen: der Fall Guttenberg hätte auch politisch inszeniert sein können. Es braucht vergleichsweise kleine Auslöser, um Lawinen ins Rollen zu bringen. Wie schützen wir im Zweifel auch Menschen vor einer solchen Lawine?

Mir kommt dabei der Begriff Medienkompetenz in den Sinn. Ok, wir alle sollten selber in der lage sein, Medienberichte einzuschätzen und zu relativieren. Aber angsichts der unübersehbaren Vielzahl können wir das nur begrenzt.  Der zweite Begriff ist der einer ‘Ethik der Medienmacher’.  Auch das ist kein neuer Begriff, aber er geht immer mehr verloren.

Wie nehmen wir als aktive Nutzer und als Gestalter von  Online Medien unsere Veranwortung wahr? Welche Kriterien legen wir uns selber an? Wie schützen wir Menschen vor einem Aufbauschen? Wie verhindern wir im Zweifel, dass Menschen ‘vernichtet’ werden? Können wir im Zweifel einer Lawine auch wieder Einhalt gebieten? Letzteres eher kaum.

Von meiner Seite derzeit mehr Fragen als Antworten.

Datenschutz: Vorsicht bei Einbindung externer Dienste in Lernplattform

Februar 23rd, 2011

In den letzten Tagen gab es Berichte bei Heise und Spiegel über eine datenschutzrechtliche Auseinandersetzung  zwischen einem Webseitenbetreiber und der niedersächsischen Datenschutzbehörde. Da diese auch auf bestimmte Nutzungen von Lernplattformen Auswirkungen hat, berichte ich hier darüber.

Der Betreiber der Webseite hat sowohl Werbeschaltungen für Amazon, als auch statistische Analysewerkzeuge über die Nutzung der Webseite eingebunden. Bei diesen Funktionen wird beim Aufruf der Seite die IP-Adresse des Aufrufenden weitergeleitet an einen Dritten (Amazon, Google, etc.) und dort ausgewertet.

Nach Auffassung der Datenschutzbehörde erfordert eine solche Weitergabe der IP-Adresse die aktive Zustimmung der Person, die die Seite aufruft. Die IP-Adresse sei ein personenbezogenes Datum und deren Verarbeitung oder Weiterleitung unterliegt der Zustimmungspflicht.

Die IP-Adresse identifiziert den Rechner, der eine Webseite aufruft.  Sie ist erforderlich, damit der Server auf dem der Webseiteninhalt liegt einen Empfänger für den Versand der Datenpakete mit den Seiteninhalt hat.

Was hat das nun mit Lernplattformen zu tun?

Zunächst die gute Nachricht. Lernplattformen wie Moodle geben von sich aus keine personenbezogenen Daten oder IP-Adressen an andere Betreiber weiter. Durch die Einbindung einer entsprechenden Zustimmungserklärung in den Loginprozess kann die gesetzliche Anforderung der Information und der Zustimmung zur Speicherung personenbezogener Daten gesetzeskonform  abgewickelt werden.

Nun wo liegt dann das Problem? In der letzten Zeit hat es sich eingebürgert, dass in Lernplattformkurse durch Trainer/Lehrer externe Quellen eingebunden werden. Dazu drei Beispiele:

  • Ein Video von Youtube/Lehrertube oder einer anderen Quelle wird über einen Filter oder einen Code in die Seite eingebunden. Damit das Video angezeigt werden kann, muß an den Betreiber der Videoplattform die IP-Adresse des aufrufenden Nutzers übergeben werden, damit das Video ausgeliefert und im Browser angezeigt werden kann.
  • Ein externer Web 2.0 Dienst wie Wallwisher oder andere wird eingebunden. Auch hierzu wird die IP-Adresse übergeben.
  • Ein extern betriebenes Live Classroom System wird angebunden, um Live Präsentationen  durchzuführen. Und auch hier müssen Nutzerinformationen an einen anderen Dienstleister übergeben werden. Dies gilt besonders wenn ein Single-Sign-On verwendet wird.

Was ist nun wirklich das Problem? Die Seiten sind doch schließlich meist öffentlich verfügbar. Jeder kann sie in den Browser eingeben und den Inhalt aufrufen. Juristisch ist es ein Unterschied, ob der Nutzer des Kurses, dies aus eigener Entscheidung heraus tut, oder ob ohne seine Zustimmung und sein Wissen der Betreiber der Seite/des Kurses dies tut und damit die IP-Adresse weitergibt. Dies ist nach der aktuellen Auffasung der Datenschutzbehörde eine Weitergabe personenbezogener Informationen.

Die Einbindung von statistischen Auswertungsdiensten wie Google Analytics wird inzwischen als nicht datenschutzkonform betrachtet. Bei Lernplattformen ist mir bisher jedoch nicht bekannt, dass entsprechende Funktionen regelmässig eingebunden werden. Wer das dennoch getan hat, sollte sich hier genauer informieren.

Die Nutzung von externen RSS-Feeds in Moodle Kursen ist nicht von diesem Problem betroffen. In dem Fall fragt das Moodle System regelmässig die externen Quellen ab und stellt die Informationen in  einem Block dar.  Nutzerdaten sind nicht im Spiel.

Wie schätze ich die Situation ein? Zunächst sollten alle, die entsprechende externe Funktionen in ihre Kurse eingebaut haben, die Diskussion weiter aufmerksam verfolgen. Denn es gibt unterschiedliche Rechtsauffassungen über die Frage, ob eine IP-Adresse bereits ein personenbezogenes Datum sei. Ein Hamburger Gericht hat dies erst kürzlich verneint. 

Wer ganz vorsichtig sein will, kann folgendes tun:

  • Information der Nutzer in der Zustimmungserklärung, dass bei eingebundenen Inhalten in Kursen IP-Adressen an andere Dienstleister weitergeleitet werden.
  • Verzicht auf externe Dienste, Youtube-Videos auf der Startseite und in öffentlich ohne Registrierung zugänglichen Bereichen.
  • Verlinkung auf entsprechende Seiten, statt Einbindung, ggfs. mit der Information, dass es sich hierbei um externe seiten handelt.

Hinweis: Die hier gegebenen Informationen sind meine persönliche Einschätzung. Ich bin kein Jurist und gebe keine Rechtsberatung.

Über den Tellerrand: ePortfolios

Januar 23rd, 2011

Lernplattformen wie Moodle sind meist trainer-/lehrerzentriert. Zugleich benötigen wir jedoch für unsere Lernprozesse einerseits teilnehmerzentrierte Arbeitsbereiche und Bereiche zur Sammlung und Aufbereitung von individuellen Arbeitsergebnissen über längere Zeiträume (Sammelmappen und Showcases).

Seit einiger Zeit leistet Mahara als ePortfolio hierzu gute Dienste.

Mahara denkt vom Teilnehmer aus und stellt ihm  einen Arbeitsbereich zur Verfügung. Darin kann er/sie einerseits Material sammeln und dann in Ansichten zusammenstellen und anderen zur Verfügung stellen.  Darüber hinaus können eigene Gruppen gebildet werden, die privat oder offen sind und Foren, Dateiablage und den Zugriff auf Ansichten aus dem Portfolio erlauben.

In Verbindung mit Moodle deckt Moodle den strukturierten meist zeitbegrenzten Lernprozess zur Verfügung.  Mahara stellt sowohl die längerfristige Möglichkeit zur Sammlung von Material und eigenen Arbeitsproben als auch die  Aufbereitung oder die Option zur Gestaltung von selbstgesteuerten Lernprozessen mit anderen zur Verfügung.

Helen Barrett, die sich schon seit langem mit dem Einsatz von ePortfolio befasst, hat die zwei Gesichter der ePortfolios in einer Übersicht sehr schön zusammengefasst. Wir haben nun hiervon eine deutsche Übersetzung erstellt. (Rechts-klick auf das Bild und  Datei anzeigen für eine größere Darstellung.)

 

 

Zwischen Moodle und Mahara gibt es eine sehr enge Verbindung.

 

  • Gemeinsame Accountverwaltung. Moodle Nutzer erhalten automatisch einen Maharazugang.
  • Einfaches Kopieren von Moodle in das persönliche Mahara Portfolio. Mit zwei Klicks kannn man von Moodle 2.0 aus Kursinhalte in das eigene Portfolio übernehmen.
  • Verwenden von Portfolioinhalten im Moodlekurs. Wenn Mahara als Repository in Moodle 2.0 aktiviert ist, können Mahara-Inhalte in den Moodlekurs eingebunden werden.

Mahara ist kein integraler Bestandteil von Moodle 2.0, kann auf dem Server zusätzlich installiert und dann mit Moodle verknüpft werden.  Wir bieten auch gehostete Lösungen an.

Moodle 2.0: Rollenverwaltung einfacher gestaltet

Januar 22nd, 2011



Das Rollenmodell in Moodle ist sehr mächtig und gibt sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten. In Moodle 2.0 wurde die Darstellung wesentlich nutzerfreundlicher gestaltet:

Die Tabelle mit den Einzelberechtigungen zeigt nun wer ein Recht aktuell besitzt.
Die Berechtigung kann über ‘x’ gelöscht werden. Mit ‘+’ wird einer weiteren Rolle das Recht zugewiesen.  In der rechten Spalte ‘Verboten’ kann man  in einem Context  einRecht für eine Nutzergruppe einschränken, die dieses Recht an übergeordneter Stelle erhalten hat.

 

Moodle 2.0: Teilnehmerzahlbegrenzung möglich

Januar 22nd, 2011



Moodle 2.0 hat so manche Kleinigkeiten versteckt, die man erst so nach und nach entdeckt.

Man kann für einen Kurs verschiedene Einschreibemöglichkeiten definieren. Bei der Selbsteinschreibung durch Teilnehmer kann man nun z.B. die Höchstzahl der Teilnehmer definieren und eine individuell auf den Kurs abgestimmte Begrüßungsnachricht versenden.

Teilnehmeranmeldungen manuell in Moodle freigeben

Januar 20th, 2011

Auch das tauchte in der Beratung für KDA als Frage auf: Kann man den Teilnehmern die Selbstregistrierung im Kurs erlauben aber dann vor Kursbeginn erst noch einmal die Teilnehmer vorselektieren und zulassen?

Es gibt hierzu keine eigene Funktion in Moodle. Man kann es jedoch leicht einrichten.  Ich unterscheide hierbei zwei unterschiedliche Kurssituationen:

 

  • Kursstart für alle Teilnehmer zum gleichen Zeitpunkt.
    Lassen Sie die Selbstregistrierung zum Kurs zu. Alle Inhalte des Kurses werden mit Ausnahme eines Einführungstextes mit Hilfe des Augensymbols ausgeblendet. Damit die Teilnehmer zunächst gar nichts vom Inhalt sehen, wird unter Administration - Einstellungen ‘verborgene Inhalte’ auf ‘für Teilnehmer unsichtbar’ gestellt.  Mit Beginn des Kurses wird die Liste der Anmeldungen gesichtet. Zugelassene Personen bleiben im Kurs, die anderen werden nach einer Benachrichtigung über den Messenger ausgetragen. Zudem wird ab sofort ein Kursschlüssel unter Administration - Einstellungen eingetragen, um spätere Selbstregistrierungen zu verhindern. Nunmehr können auch die unsichtbar geschalteten Aktivitäten über das Auge auf sichtbar gesetzt werden.
  • Manche Kurse erlauben einen fortlaufenden Start. Um den gleichen Effekt kontinuierlich zu ermöglichen, ist ein etwas anderer Weg erforderlich. Ich verwende hierfür die Funktion Gruppierungen. Diese ist zunächst systemweit zu aktivieren. Im Kurs benötige ich die Gruppe ‘Teilnehmer’ und eine Gruppierung ‘aktiv’, der ich die Gruppe ‘Teilnehmer’ zuordne. Nun habe ich bei jedem Arbeitsmaterial und bei jeder Aktivität die Option, diese exklusiv den Mitgliedern der Gruppierung ‘Teilnehmer’ zur Verfügung zu stellen. Die Option befindet sich bei jeder Aktivität ganz unten in den Einstellungen. Fehlt die Funktion bei Ihnen, so ist Gruppierungen systemweit noch nicht aktiv. Der Effekt der Funktion ist, dass nur Mitglieder der Gruppe ‘Teilnehmer’ durch die Zuordnung zur Gruppierung ‘aktiv’ Zugriff auf die Aktivitäten erhalten. Alle anderen sehen diese gar nicht. Personen, die sich selber für den Kurs registrieren, können den gesamten Kursinhalt erst sehen wenn sie der Gruppe Teilnehmer manuell zugeordnet werden.
  • Gruppenmitglieder sollen selber Kalendereinträge vornehmen

    Januar 20th, 2011



    Hier nun der zweite Beitrag zur Diskussion mit dem Team vom KDA.

    Die Frage lautete: Kann man den Mitgliedern einer Gruppe das Recht geben, für ihre Gruppe Termine im Kalender einzutragen? Ja es geht.

    Normalerweise können dies nur Trainer durchführen. Mit einer kleinen Änderungen bei den Berechtigungen für Teilnehmer/innen lässt es sich anpassen.

    Die Änderung kann vom Admin auf Systemebene oder auf Kursebene vorgenommen werden. Die Änderung auf Kursebene erfolgt im Kurs unter Verwaltung - Rollen zuweisen -> Tab ‘Zugriffsrechte ändern’. Sie wirkt sich nur auf den Kurs aus. Sie kann systemweit im Block  Website-Administration erfolgen.

     

    Es gibt für Kalendereinträge zwei Berechtigungen. Da ‘Alle Kalendereinträge verwalten’ zu weit geht, wähle ich ‘Kaleneinträge für Gruppe verwalten’. Dies beschränkt die Eintragsmöglichkeiten für Teilnehmer wirksam auf solche, die die eigene Gruppe  betreffen. Einträge des Trainers bleiben unberührt.



    Nun ist es noch erforderlich  alle Teilnehmer in eine Gruppe einzutragen.  Legen Sie dazu eine Gruppe im Kurs an. Tragen Sie alle Teilnehmer des bestehenden Kurses in die Gruppe ein.

    Falls Sie mit Kurzugangsschlüsseln arbeiten können Sie dies automatisieren. Vergeben Sie beim Anlegen der Gruppe einen Gruppenschlüssel. Tragen Sie für den Kurs unter Administration - Einstellungen einen Kursschlüssel ein.  Teilen Sie den Teilnehmern nur (!) den Gruppenschlüssel mit. Wird der Gruppenschlüssel als Zugangsberechtigung  zum Kurs von den Teilnehemrn verwendet erhalten Sie Kurszugang und werden automatisch der Gruppe zugeordnet.

    Nachrichten an alle Trainer in Moodle versenden: eine Lösung

    Januar 18th, 2011

    Das Kuratorium Deutsche Altershilfe gehört mit zu den ältesten verbandlichen Moodle-Nutzern. In diversen Projekten wird Moodle eingesetzt. Annette Scholl und Daniel Hoffmann sind es, die dort den Einsatz von Moodle vorantreiben. Heute hatte ich Gelegenheit mit den beiden im Rahmen einer Beratung über eine Ausweitung des Einsatzes von Moodle zu sprechen. Dabei haben wir auch gleich einige Fragen geklärt und Lösungen entwickelt, die auch über den dortigen Einsatz hinaus interessant zu sein scheinen. Heute und in den folgenden Beiträgen werde ich darüber berichten.

    In den deutschen Foren war mehrfach schon die Frage gestellt worden, wie man allen Trainern in einem Moodle System eine Benachrichtigung zusenden kann. Hier nun die Lösung: Unter Website Administration - Nutzer/innen - Nutzerverwaltung (bulk) kann man gezielt nach Nutzern mit bestimmten Eigenschaften suchen. In den zusätzlichen Felden kann man auch nach Rolleninhabern in allen oder ausgewählten Kurskategorien suchen.

    Nach der Ausführung der Filterung findet man die Suchergebnisse links unten in einer Übersicht. Mit dem Button ‘Alle verfügbaren Nutzer/innen hinzufügen’ wählt man alle für den nächsten Schritt aus. Über das Auswahlmenu ‘Allen ausgewählten Nutzer/innen “eine Mitteilung senden"‘ aktiviert man das Eingabefenster für die Benachrichtigung. Diese wird dann über den Moodle internen Messenger an alle aus´gewählten versandt.

    Wenn eingereichte Aufgabenlösungen der Teilnehmer nicht mehr sichtbar sind

    Januar 12th, 2011

    In den letzten Wochen gab es mehrfach Berichte, dass in Kursen bei Aufgaben nach der Abgabe durch Teilnehmer diese nicht angezeigt werden.

    In allen Fällen war die Ursache, dass eine Einstellung in der Administration geändert wurde:

    Man kann unter:

    Website-Administration - Bewertungen - Grundeinstellungen - bewertete Rollen

    als Administrator anklicken für welche Rollen Bewertungen angezeigt werden. Im Regelfall erfolgt dies für Nutzer mit der Rolle Teilnehmer/in im Kurs. Es ist jedoch denkbar, dass es verschiedene Teilnehmerrollen in einem System gibt. Daher kann man an dieser Stelle alle entsprechenden Rollen auswählen.