Inhaltsverwaltung in Moodle

Juni 27th, 2010

Immer wieder werden wir mit der Frage konfrotiert, ob es in Moodle nicht eine zentrale Inhaltsverwaltung gibt.  Tatsächlich sieht Moodle dies erst einmal nicht vor. Es ist aber einfach in jedem Moodle-System dies einzurichten.

Grundlage sind die Kurskategorien und die Möglichkeit, diese sichtbar bzw. unsichtbar zu schalten. Legen Sie also zunächst eine Kurskategorie ‘Kursbibliothek’ und darin weitere Unterkategorien an. Verbergen Sie diese mit dem Augensymbol.



In der Liste der Kursbereiche sind diese Kursbereiche nicht mehr sichtbar.






Der eigentlich Trick kommt nun.  Unter Website-Administration -> Startseite -> Einstellungen erlauben Sie die Darstellung ‘Sichtbare Kurse in verborgenen Bereichen. Damit erreichen Sie, dass Nutzer, die mit Rollen eingetragen sind in den Kursen, deren Bereiche verborgen sind, denoch die Kurse in der Kursliste sehen.


Diese Einstellungen hat der Administrator einmalig in 10 Minuten erledigt.

Nun erstellen Sie Ihre Inhalte als Trainer/Lehrer in den Kursen des Bereichs Kursvorlage. Die normalen Teilnehmer/Schüler sehen diese Kurse und die Inhalte nicht.

Im konkreten Kurs wollen Sie nun Inhalte aus einem Vorlagenkurs verwenden. Richten Sie den Kurs für die Teilnehmer ein. Nutzen Sie im Kurs die Funktion ‘Importieren’ im Block Administration, wählen Sie den Vorlagenkurs aus und klicken Sie alle Aktivitäten an, die Sie  importieren möchten. Es wird nun eine Kopie aus dem Vorlagenkurs erstellt, die Sie nach Herzenzlust weiterbeabeiten können.

Bei diesem Prozess wird ein Kopie erstellt. Der Vorlagenkurs bleibt unverändert.  Wenn Sie nach erfolgreichem Kursabschluß Ihre Änderungen in den Vorlagenkurs übernehmen wollen, gehen Sie wie folgt vor:

Gehen Sie in den Vorlagenkurs. Wählen Sie dort importieren und den Kurs in dem Sie mit Ihren Teilnehmern gearbeitet haben. Wählen Sie nur die geänderte Aktivität aus und importieren Sie diese in den Vorlagenkurs. Die Inhalte werden  in den gleichen Kursabschnitt importiert in dem Sie im Kurs zuvor lagen. Löschen Sie die alte Aktivität und legen Sie die neue an die richtige Stelle.

Wenn man dieses Prinzip systematisch nutzen möchte hier eine Skizze für eine Schule.

Kurskategorie: Lehrer/innenzentrum (verborgen). Darin Lehrerzimmer etc.
Kursunterkategorie für jedes Fach: Mathematik, Deutsch,… Darin jeweils ein Fachkonferenzraum.
Kursunterkategorien: Kursvorlagen. In dieser Kategorie werden alle Lehrer, die das Fach einrichten als Kursverwalter eingetragen. Sie haben damit das Recht dort selber Kurse anzulegen und -inhalte einzupflegen.

 

 

 

Deutscher Einbürgerungstest endlich komplett in Moodle

Juni 18th, 2010

Dies ist ein Projekt, das lange fast fertig war, aber leider warten musste. Nun ist es fertig. Der deutsche Einbürgerungstest ist nun komplett in Moodle verfügbar.

Der Einbürgerungstest besteht aus 300 Fragen. Zusätzlich gibt es je Bundesland 10 Fragen. Die Fragen werden beim Test kombiniert und man erhält 33 Fragen neu zusammengestellt für jeden Testversuch.

Registrierte Nutzer auf http://moodle.de können den Test selber ausprobieren. Erster Schritt jedes Teilnehmers ist die Auswahl des eigenen Bundeslandes. Danach wird nur der Test für das gewählte Bundesland angezeigt.

Für diese Funktion werden in Moodle zwei Optionen miteinander kombiniert. Die eigenständige Zuordnung in eine Gruppe durch Teilnehmer und die exklusive Anzeige von Inhalten für Gruppen. Esteres ist eine Zusatzfunktion in den Extended Moodle Hostingpaketen von eLeDia.

Moodle 2.0: Zeitplanung

Mai 24th, 2010

Seit 2008 wird an der Moodle-Version 2.0 gearbeitet. Weltweit wächst die Ungeduld. Die Erwartungen sind hoch. Seit einigen Wochen gibt es an Stelle einer Beta-Phase sogenannte Vorschauversionen (Views). Dabei handelt es sich um den aktuellen Entwicklungsstand. Laut offizieller Zeitplanung soll im Sommer eine stabile Version veröffentlicht werden.

Aktuell gehen wir davon aus, dass diese Version womöglich reif für Neuinstallationen ist. Beim Update von bestehenden größeren Instanzen raten wir vorläufig zu einer sehr konservativen Zeitplanung.

Ein Update ist vermutlich erst im Spätherbst sinnvoll. Bis dahin werden sicher die Kinderkrankenheiten der neuen Version überwunden sein.

Warum sind wir so vorsichtig? In Moodle 2.0 sind sehr viele Kernbereiche (z.B. die Dateiverwaltung und die Sicherung) überarbeitet und neugeschrieben worden. Gerade hier sollten erst Erfahrungen gesammelt werden.

Aktuell nutzen wir die Vorschauversionen um das Verhalten in verschiedenen Situationen zu testen und Fehlerquellen zu identifizieren. Unsere Erfahrungen gehen direkt an die Entwicklermanschaft zur Fehlerbeseitigung zurück.

Moodle 2.0: Persönliche Dateiablage

Mai 24th, 2010

Moodle 2.0 enthält eine persönliche Dateiablage. Über einen Block können von jedem Nutzer Dateien abgelegt und Ordner angelegt werden. Der Admin definiert die Größe der Dateiablage.

Mein eigener Moodle-Kursraum

Mai 15th, 2010

Völlig neu aufgelegt hat eLeDia, der deutsche Moodle Partner, den Service für Einzelkursräume.
Immer wieder kommen Personen auf uns zu, die kein Moodle System, sondern genau einen Kursraum für begrenzte Zeit benötigen. Es soll schnell und einfach gehen, den Kursraum anzulegen und kostengünstig sein.
Wir haben nun einen solchen Service unter mymoodle.de aufgebaut.
Wie geht es genau?
Sie registrieren sich, bezahlen 30 € für die Nutzung eines Kursraums für sechs Monate und beantragen Ihren persönlichen Kursraum. Nach Eingang des Geldes erfolgt due Freischaltung durch uns. Die Teilnehnmer registrieren sich selbst und kommen mit einem Kurszugangsschlüssel in den Kursraum.

1:1 Kommunikation | Coaching in Moodle

Mai 8th, 2010

Welche Möglichkeiten gibt es in Moodle zu jedem Teilnehmer einzeln eine Dialogmöglichkeit zu schaffen?
In manchen Kurssituationen ist es gut, mit jedem Teilnehmer einzeln kommunizieren zu können, z.B. um eine Projektarbeit zu betreuen oder um Einzelfälle zu erörtern.

Auf den ersten Blick scheint der interne Messenger eine gute Möglichkeit. Dieser kann im Profil des Nutzers aufgerufen werden. Die Nachricht wird im Kurs (Block: Mitteilungen) angezeigt, öffnet sich beim Login im Popup-Fenster und wird per E-Mail versandt.

Eine andere Möglichkeit ist das Forum. Damit nicht jeder andere Teilnehmer mitlesen kann, wird das Forum im Modus ‘getrennte Gruppen’ angelegt. Zugleich wird für jeden Teilnehmer eine Gruppe angelegt.

Es ist etwas mühsam, Gruppen manuell anzulegen. Sind die Teilnehmer bereits im Kurs aufgenommen, können Gruppen automatisch angelegt werden. Man wählt dazu in der Kurs-Gruppenverwaltung die automatische Erstellung von Gruppen und lässt je Gruppe nur eine Person zu. Die Benennung der Gruppen erfolgt mit Nummern oder Buchstaben und von Ihnen gewählten Begriffen.

Eine andere Option ist vielfach noch besser geeignet, um Gruppen anzulegen, da man den Gruppen automatisch individuelle Namen geben kann. Erstellen Sie dazu eine Textdatei. In der ersten Zeile schreiben Sie nur ‘groupname’ (ohne Anführungszeichen). In den folgenden Zeilen listen Sie alle Teilnehmer des Kurses auf.

groupname
Ralf
Klaus
Claus
Petra
Jürgen
Karin
Henrike

Diese Textdatei laden Sie unter Administration-Import-Gruppen importieren im Kurs hoch. Direkt werden Gruppen mit den Vornamen als Gruppenname angelegt. Grundlage für solch eine Gruppeneinteilung kann die Namensliste des Kurses sein.

Auf diese Art und Weise haben wir diese Woche in einem Kurs 250 Gruppen in weniger als drei Minuten angelegt.

Moodle Aprilscherz von 'down under'

April 1st, 2010

Moodle präsentiert sich heute in ungewohnter und gewöhnungsbedürftiger Textdarstellung. Die Kollegen down under sind der Ansicht, erst rückwärts gelesener Text macht richtig Spaß.

Ein Patent auf Englisch

März 20th, 2010

Es gibt immer wieder verwunderliche Dinge, die einem zugetragen werden. Messen und Konferenzen sind Orte an denen auch wunderliche Dinge ausgetauscht werden. Eigentlich kann man vieles sehr wohl ignorieren. Nur manchmal scheint es wert, einen Punkt aufzugreifen weil die Information bei anderen sonst Irritationen auslösen könnte.

Es geht eigentlich um Urheberrechte. Ein aktuell durchaus umkämpftes Gebiet.

Worum geht es nun?

Auf einer Veranstaltung soll jemand in die Welt gesetzt haben, ein Verlag habe ein Patent auf ‘Englisch’? Das habe wohl Eindruck gemacht. Genauer betrachtet ist die Aussage - wenn sie denn überhaupt so gefallen ist- mindestens verkürzt, in dieser Form ganz sicher falsch.
Was sind Patente? Nachdem Patentgesetz werden Patente auf technische Erfindungen erteilt. Weder wissenschaftliche Theorien, mathematische Methoden, ästhetische Formschöpfungen, Pläne, Regeln und Verfahren für gedankliche Tätigkeiten, für Spiele oder für geschäftliche Tätigkeiten sowie Programme für Datenverarbeitungsanlagen oder die Wiedergabe von Informationen sind patentierbar.
Ein Patent auf ‘Englisch ‘ kann es also nach meiner Ansicht nicht geben. Zudem hat ein Patent eine Gültigkeit von 20+5 Jahre. Englisch als Sprache ist eindeutig älter, also wäre ein Patentschutz in jedem Fall abgelaufen.

Gelegentlich wird auch ins Feld geführt, es gäbe einen Schutz für eine didaktische Progression. Unter didaktischer Progression kann man eine sinnhafte Schrittfolge des Erwerbs eine Kompetenz verstehen. Es handelt sich damit um eine Idee, die der Erstellung eines Werkes (Lehrbuch) zu Grunde liegt und sich im konkreten Werk manifestiert.
Zunächst wäre die Frage zu klären, ob nicht bereits die Definition eines amtlichen Curriculums eine solche didaktische Progression darstellt. Dann wäre sie qua Gesetz nicht vom Urheberschutz geschützt. Handelt es sich bei einem didaktischen Modell um eine seit langem bekannte Vorgehensweise so wäre sie (sofern ein Erstverfasser länger als 70 Jahre verstorben ist) gemeinfrei und nicht mehr urheberechtlich geschützt.
Das Urheberrecht schützt konkrete Werke, nicht jedoch pure Ideen. Werke müssen sich zudem durch eine gewisse Schöpfungshöhe auszeichnen und dürfen nicht nur eine geringfügige Abweichung von ‘handwerklicher’ Durchschnittsleistung sein.
Ein didaktisch begründetes Vorgehen wäre zunächst eine Idee und damit nicht geschützt. Der Text, der diese Idee beschreibt ist ganz klar ein Werk und als Text geschützt. Auch die Umsetzung dieser Idee in einem Lehrwerk ist eindeutig geschützt.
Das Konzept einer Aufgabenstellung vom Typ ‘Hänschen kauft auf dem Markt 3 kg Äpfel und 4 kg Birnen und einen Salatkopf ein…’ ist jedoch nicht geschützt. Einerseits wird kaum jemand nachweisen können, die Aufgabe erfunden zu haben und andererseits wäre dies sicher schon sehr lange her.

Der Verfasser des Werks ist automatisch Urheber. Er kann anderen Rechte geben, das Werk zu nutzen und zu verbreiten. In der Regel erwirbt ein Verlag das Verwertungsrecht in einem speziell definierten Umfang. Der Urheber kann das Recht zum Druck als Buch und zum Veröffentlichen als Film oder in digitaler Form an unterschiedliche ‘Verwerter’ vergeben. Der Verlag wird dadurch nicht zum Urheber. Das ist auch der Fall wenn der Verfasser beim Verlag angestellt ist. In dem Fall erwirbt der Verlag in der Regel nurd ie Verwertungsrechte durch Zahlung des Lohns.
Die Nutzung durch einen Dritten erfordert die Erlaubnis des Urhebers oder des mit der Rechteverwertung Beauftragten. Ein Verlag ist damit eine Art Rechtewahrer für den Urheber.

Nun gibt es noch einige Sonderfälle:
- Markenschutzreche. Es gibt die Möglichkeit eine Marke zu registrieren. Dabei unterscheidet man zwischen einer Wort und einer Bildmarke. Der Begriff ‘Telekom’ und das Logo vieler Produkte ist dadurch geschützt. Ihre Verwendung von Dritten erfordert ebenfalls der Erlaubnis.
- Bildungsprivileg im Urhebergesetz. Bestimmte Bildungseinrichtungen können ein erweitertes Zitierrecht in Anspruch nehmen und in bestimmten Umfängen aus Werken Kopien erstellen. Dafür wird eine Pauschalvergütung an die Verlage gezahlt. Ausgeschlossen sind davon Werke, die jegliche Form des Kopierens oder Digitalisierens explizit ausgeschlossen haben. Das ist bei den meisten Lehrbüchern der Fall. Es steht i.d.R. vorne oder hinten im Buch.

Wenn man einen Teil eines fremden Werkes nutzen möchte ist der korrekte Weg, den Rechteverwerter, also meist den Verlag, anzusprechen. Man teilt dem Verlag mit, man möchte aus dem Werk X die Texte/Bilder auf Seite Y zu dem Zweck A in der Bildungseinrichtung nutzen und bitte um Erlaubnis dies für den Zeitraum B tun zu dürfen. Der Verlag wird einem dann die Nutzung untersagen, erlauben oder nach Zahlung eines Geldbetarges erlauben. Erst dann ist die Nutzung zulässig.

Man kann nun einige Regeln aufstellen, nach denen man auf der sicheren Seite ist wenn man auf fremde Werke zugreift und diese weiter benutzt.

Der Autor ist seit 70 Jahren tot. Der Verfasser einer Übersetzung oder sprachlichen Bearbeitung ist seit 70 Jahren tot.
Ein Bild eines Malers wurde von mir selber reproduziert oder fotografiert und am Ort der Aufnahme war das Fotografieren nicht eingeschränkt.
Ich habe einen Text selber geschrieben.
Ich habe auf der Grundlage eines anderen Werkes eine Neufassung mit eigenen Worten erstellt
Ich habe eine Zusammenfassung eines Werkes erstellt.
Ich habe ein Bild selber gezeichnet, selbst wenn ein anderes Werk als Vorlage diente.

M.E. sind genau diese Punkte unproblematisch und man bleibt auf der sicheren Seite. Damit kein falscher Eindruck entsteht. Ich bin kein Jurist und erteile keine Rechtsberatung.

Kannst du mir Moodle beibringen?

Dezember 29th, 2009

Ich bin gerade ganz begeistert von einer Reihe von Blogbeiträgen von Tomasz aus Perth. Er unterrichtet an einer Schule und hat dort die gleichen Fragestellungen, die auch ich aus Schulen kenne. Ich übersetze daher einfach mal einen seiner Beiträge:

Heute Nachmittag kam eine Kollegin auf mich zu und sagte: “Tomaz, ich mitbekommen, dass du mit diesem Moodle arbeitest. Du musst mir das unbedingt zeigen und beibringen.” Das war tatsächlich Musik in meinen Ohren. Aber dann gab ich ihr zur Antwort, was mittlerweile ein Standardsatz von mir - und eine Herausforderung ist: “Ich werde es vermutlich nicht können!”

Sie stand da, war verwundert aber noch freundlich mir gegenüber. Puhh, hatte ich weiter ihre Aufmerkamkeit?

Ich setzte dann fort:”Ich würde dir gerne Moodle erläutern und zeigen, aber zuerst solltest du dir einmal unseren ‘Sandkasten’ (Demoraum) anschauen und vielleicht das eine oder andere Infovideo. Du hast dann einen ersten Überblick darüber, was du mit Moodle tun kannst. Wenn du das gemacht hast, überleg dir ein konkretes Unterrichtsproblem. Wir können dieses dann gemeinsam in Angriff nehmen und dazu Moodle nutzen. Was hältst du davon?”

“Ok. Dann sehen wir uns am Montag bei unserem kleinen privaten Moodle-Workshop” war die umgehende und enthusiastische Antwort.

Allzu oft versuchen wir Software einzuführen indem wir den Menschen Features erklären. “Das sind die Funktionen. Klicken Sie hier, klicken Sie dort….” und dann überlassen wir die Menschen sich selber und ihrem Vorstellungsvermögen was sie denn nun damit anfangen können. Wir schaffen dabei eines der zentralsten Kommunikationsprobleme. Wir reden über die Köpfe der Menschen hinweg. Es geht dann um die Software, nicht um die Menschen.

Wenn wir es nun aber umdrehen, geht es besser. Wir lösen ein reales Problem im Klassenraum, eine Herausforderung, ein konkretes Szenario. Die Kollegen eignen sich damit die Software an. Sie wird für sie zum Werkzeug. “Ja, damit kann ich arbeiten” werden sie sagen.

Lehrer sind sehr pragmatisch veranlagt. Sie suchen wirklich nach gut geeigneten Werkzeugen. Zeig Ihnen, dass Moodle dies kann und sie werden es nutzen. Wenn eine Lehrerin in Naturwissenschaften eine tolle Lösung mit Moodle umgesetzt hat, ein Problem gelöst hatund davon erzählt, eine Deutschlehrerin davon hört, dann, ja dann würde ich wetten kommt sie und fragt ob und wie sie Moodle auch nutzen kann. Wenn Sie dies von einer anderen Kollegin hört und nicht gerade von mir, der ich als Moodle Enthusiast ja schon bekannt bin, dann ist das besonders wirksam. ("Wenn die damit umgehen kann, dann werde ich das ja wohl auch können.")

‘Klassenraumlösungen (mit Software)’ versus ‘Softwarelösungen (im Klassenraum)’.

Moodle-Monopoly

Dezember 29th, 2009

Ich habe gerade Tomaz Lasics Videos über den Einsatz an seiner Schule in Perth veröffentlicht. Auf seiner Webseite habe ich dann eine sehr schöne Idee zur Nutzung des Moodle-Wikis gefunden: Moodle Monopolife.

Einsatz: 9./10. Klasse - unteres Leistungsniveau
Zielsetzung: eigene Informationssuche, kritisches Denken

In einem Wiki für die gesamte Gruppe wird auf der Startseite eine Monopolyspielbrett abgebildet. Dazu wird eine Tabelle mit 13x13 Feldern abgebildet (am vbesten in der vergrößerten Editoransicht. Die äußeren Rahmenteile werden eingefärbt. Die Strassen, Bahnhöfe und Ecken entsprechend benannt.

Darunter wird in eckigen Klammern für jeden Schülern eine Unterseite angelegt. Also:
[Claudia]
[Claus)
[usw.]
Auf jeder dieser Unterseiten wird dann eine Aufgabenstellung einkopiert.

Aufgabenstellung
Sucht im Internet die durchschnittlichen Miet- und Kaufpreise für Häuser in den verschiedenen Stadtvierteln. Tragt Eure Ergebnisse hier ein.
Denkt Euch zehn eigene Gemeinschafts- und Ereigniskarten aus, die zu uns und unserer Stadt passen..
Schreibt die Texte hier hinein.

Die Schüler werden diese Aufgaben unterschiedlich schnell bewältigen, können sich dann aber gegenseitig bei der Arbeit im Wiki helfen.

Tomaz hat auf seiner Webseite noch ein paar Ideen formuliert wie man das Spielergenis für weitere Diskussionen nutzen kann.