Moodle bewegt eine Schule

Dezember 29th, 2009

Tomaz Lasic ist Lehrer an einer Public School in Perth, Australien. Er berichtet in zwei Filmbeiträgen über Moodle und den Einsatz an seiner Schule.

Der erste Beitrag ist mehr über Moodle und seine Möglichkeiten.

How can Moodle change a school (Part 1) from Tomaz Lasic on Vimeo.

Im zweiten Beitrag berichte er auch über den Einsatz und die Akzeptanz an der Schule.

How can Moodle change a school (Part 2) from Tomaz Lasic on Vimeo.

10 Wege zum Online-Lernerfolg

Dezember 28th, 2009

Von Cindy Wolfe, University of Phoenix
gefunden unter http://elearnmag.org/subpage.cfm?section=best_practices&article=62-1

Fernunterrichtsteilnehmer müssen eine wesentlich aktivere Rolle beim Lernen übernehmen und aktiver auf Informationen zugreifen als traditionelle Studenten im herkömmlichen Präsenzunterricht. Schriftliche Mitteilungen oder Nachrichten des Trainers und der Klassenkameraden ersetzen die direkte Kommunikation untereinander. Schulungsunterlagen werden nun online veröffentlicht. Anstatt einfach im Unterrichtsraum zu sitzen und abzuwarten was da kommt, müssen Sie die Initiative ergreifen und das Lernmaterial herunterladen und bearbeiten.

Als Fernunterrichtsstudent werden Sie feststellen, dass Proaktivität sich durch gute Noten und bessere Lernergebnisse auszahlt.

1. Lesen Sie den Lehrplan und nutzen Sie ihn als einen “Fahrplan”

Der Lehrplan wird Sie durch den Kurs leiten. Es enthält nicht nur Informationen über den Trainer, die Einstufung und Zuordnung des Lerninhalts und Zeitpläne, sondern auch Anleitungen zur Nutzung von Online-Foren und Online-Texten. Sie sollten sich diese Informationen herunterladen und speichern.

Ein guter Lehrplan ist eine Art “Fahrplan” zum Erfolg. Lesen Sie ihn gründlich und stellen Sie Fragen, wenn Ihnen Punkte unklar sind. Möglicherweise müssen Sie Ihre Frage per E-Mail stellen oder in einem Forum posten. Manchmal können Sie diese auch am Telefon klären. Nutzen Sie nicht alle Mittel der Kommunikation zugleich, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Der Lehrplan hilft Ihnen häufig auch einen Überblick über den gesamten Lernstoff zu behalten. Drucken Sie ihn aus und verschaffen Sie sich einen Überblick. Dies wird Ihnen helfen, die Bearbeitung der Aufgaben zu planen, und trotzdem Zeit für Ihr Privatleben zu haben.

2. Achten Sie auf die Abgabezeiten für Aufgaben
Der Trainer kann Ihre Aufgaben nicht bewerten, wenn Sie diese nicht abgeben. Die meisten Trainer legen Abgabezeitpunkte fest. Manchmal ist nach Zeitablauf keine Abgabe mehr möglich oder es erfolgt sogar ein Punktabzug bei verspäteter Abgabe.

Mit Online-Kursen haben die Studierenden weniger Ausreden. Man kann nie sagen: “Ich schob es pünktlich unter der Tür durch. Was meinen Sie damit, Sie haben es nie erhalten?". Online wird ein Zeitstempel vergeben, wenn Sie eine Aufgabe abgegeben haben. Dieser gibt Ihnen die Sicherheit pünktlich abgegeben zu haben und dem Trainer einen Nachweis, falls Sie zu spät waren.

Stellen Sie sicher, dass Sie selber erkennen könne, dass Ihre Lösung online eingereicht wurde, bevor Sie sich ausloggen.

3. Verfolgen Sie die Online-Ressourcen sorgfältig Woche für Woche

Die meisten Online-Kurse nutzen ein Online-Lernsystem wie Blackboard, Moodle oder eine andere Inhouse-Kurs-Management-Softwaretool. Ihr Trainer kann zusätzliche Lernanregungen jederzeit einfügen. Dies wird er auf ihre Lerngruppe, Vorerfahrungen und Kenntnisse abstimmen.

Die Schulleitung wird ebenfalls in der virtuellen Lernumgebung Informationen hinterlegen und aktualisieren.

Der Trainer behält sich vor, den Kurs zu aktualisieren und diese Änderungen über das Online-Lernsystem kommunizieren. Online finden Sie herunterladbare Texte und Aufgaben zur Bearbeitung und zur Rückgabe. Machen Sie einen Rundgang durch das System und machen Sie sich mit all seinen Eigenschaften vertraut, sobald Sie einen Zugang erhalten haben.

4. Suche nach eine neue Idee in jeder Lerneinheit

Sie sind letztlich verantwortlich für das, was Sie im Kurs lernen. Jedes Mal wenn Sie in einer Forumsdiskussion Antworten lesen, einen Text lesen, eine Aufgabe alleine oder mit anderen zusammen bearbeiten, sollten Sie ein paar neue Ideen oder Gedanken zum Thema gewinnen.

Wenn Sie durch den Lernstoff eilen, ohne ihn zu reflektieren, werden Sie nur wenige Informationen behalten. Wenn Sie jedoch aktiv nach Wissen suchen, werden Sie es finden. Ich schlage Ihnen vor, sich in einem Notizbuch aufzuschreiben, was Sie als Neues entdeckt und erfahren haben. Greifen Sie darauf zu Beginn jedes neuen Lernabschnitts zu. Nutzen Sie diese Informationen heute als einen Baustein für das, was Sie morgen lernen wollen.

5. Unterstützung und Förderung der anderen Teilnehmer
Pflegen Sie eine positive Atmosphäre zu pflegen mit Ihren Kommilitonen. Bauen Sie eine konstruktive Beziehung mit den anderen auf. Sie werden davon selber ebenfalls profitieren.

Sie werden sich schnell an das zeitversetzte Lernen gewöhnen und selbst herauszufinden, wie Sie andere am besten mit geschriebenen Texten unterstützen und können. Stellen Sie sicher, dass Ihre Beiträge konstruktiv positiv sind, auch wenn Sie auf einen Fehler hinweisen. Machen Sie Vorschläge zur Verbesserung, geben Sie konkrete Anregungen.

6. Beteiligen Sie sich an Diskussionen

Eines der Geheimnisse für Fernunterricht ist Engagement. Studierende, die sich an den Diskussionen beteiligt zeigen, dass sie Wissen und Verständnis suchen.

Übernehmen Sie eine aktive Rolle am Lernprozess. Beteiligen Sie sich an Diksussionen. Trainer/innen wissen, wer aktiv mitarbeitet und wer nicht. Sie haben Zugang zu allen Foren. Oft können sie auch sehen, wie viele Diskussions-Beiträge jeder Teilnehmer geöffnet und gelesen hat, auch wenn Sie darin nichts geschrieben haben.

In einem asynchronen Umgebung können Gespräche werden sehr lebendig und aktiv, und groß geworden Lernorte-Vergewissern Sie sich, machen Sie sich ein Teil von ihr.

7. Bleiben Sie organisiert
Organisation ist der Schlüssel für den Online-Lernerfolg! Ich empfehle Ihnen die zusammengehörigen Materialien an einer Stelle zusammeln z. B. Lehrpläne, Aufgaben und Texte und Materialsammlungen; oder gliedern Sie die Unterlagen nach einer zeitlichen Struktur in Woche 1, Woche 2, und so weiter. Eine reale materielle Strukturierung der Lernmaterialien unterstützt Sie zeitlich flexibel zu sein. Das ist übrigens für die meisten Online-Lerner der zentrale Beweggrund, sich für E-Learning zu entscheiden. Ich bin zeitlich und räumlich unabhängig.

8. Nicht zu lange hinauszögern

Sie müssen proaktiv an den gestellten Aufgaben arbeiten. Trainer/innen können in der Regel leicht erkennen, wenn Sie eine Aufgabe in der letzten Minute zusammengeschustert haben. Beginnen Sie gestellte Aufgaben frühzeitig und arbeiten Sie Tag für Tag daran. Zum Beispiel, wenn Sie füreine Aufgabe eine Woche Zeit haben, erschließen Sie sich an den ersten beiden Tagen das Thema, strukturieren Sie die Lösung am dritten Tag und nutzen Sie nächsten beiden Tage zum Schreiben des Textes. Der sechste Tag eigent sich gut, den Text Korrektur zu lesen und zu prüfen, ob alle Zitate gekennzeichnet wurden.

9. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Erfahrungen in die Diskussionen einbringen können

Bildung muss relevant sein und einen Unterschied machen in Ihrem Leben. Überlegen Sie sich, wie Sie ihre bisherigen Erfahrungen in die Diskussion zum Thema einbringen können und wie das neu gelernte für Ihren Job oder zukünftige Ausbildung wichtig werden kann. Einige Kurse bauen auf den Erfahrungen derTeilnehmenden auf, wie z.B. in Wirtschaft, Soziologie oder Psychologie.

Trainer/innen erwarten von Ihnen mehr als das Lesen und Wiedergeben von Texten . Sie wollen sehen, dass Sie die Informationen verstanden haben und auch effektiv nutzen können. Sie werden feststellen, dass Foren zur Diskussion angeboetn werden. Nehmen Sie sich die Zeit diese zu lesen, formulieren Sie eine hilfreiche und verständliche Antwort. Oder stellen Sie selber eine Frage. Dies zeigt, dass Sie sich aktiv mit demLerninhalt auseinandersetzen und hilft Ihnen, den Lernstoff zu verinnerlichen.

10. Setzen Sie sich langfristige Ziele

Ihre praktische Lernerfahrung hilft Ihnen, Ihre Ziele zu erreichen. Als Lernender nutzen Sie die Flexibilität des Lernens und gleichzeitig die Lebens-und Berufszeile zu verfolgen. Setzen Sie sich bewusst kurz-und langfristige Ziele. Sie geben Ihnen wichtige Implulse.

Merry Christmas

Dezember 22nd, 2009

Beliebige Schriften in Moodle verwenden

Dezember 18th, 2009

Schriften in Moodle

Nachdem ich gestern schon mal auf die im Grundschulbereich gerne verwendete Schrift ‘Norddruck’ verwiesen habe, haben wir nun noch herausgefunden, das man im Prinzip beliebige Schriften im Moodle-Editor ergänzen kann.

Der Administrator/die Administratorin trägt in der Verwaltung für den Editor in eine leere Zeile der Tabelle für Schriften folgendes ein:

  • 1. Spalte: Schriftbezeichnung, die im Editor gezeigt werden soll.
  • 2. Spalte: Schrift des Betriebssystem, die dann gezeigt werden soll. Hier empfiehlt es sich gleich mehrere Schriften einzutragen. Diese werden dann verwandt wenn die zuerst genannte Schrift auf dem Anwender PC nicht vorhanden ist.

Dieses Verfahren erlaubt es auch Schriften, die Unternehmensstandard verwandt werden, vorzugeben.

Hört auf mit dieser Art des E-Learnings!

Dezember 14th, 2009

Schluß. Aus. Ende. Nein, das macht keinen Sinn.

Die Compliance-Schulung für 3.000 Lerner besteht aus einem Klick-dich-durch Programm mit ein paar Testfragen. Am Ende wird festgestellt, ob man sich durch alle Fragen durchgeklickt hat. Das ist nicht E-Learning, sondern die Online-Version der Infoveranstaltung in der Stadthalle oder des Rundschreibens für die Belegschaft, die gerne mit den Worten eingeleitet wird: “Aus gegebenen Anlass weise ich nochmals darauf hin, dass wir alle doch bitte die Regeln einhalten sollten.”

Nett gemeint, doch wirkungslos. Aber in den Unterlagen steht: “alle Mitarbeiter wurden unterrichtet….” Das mag für die Beantwortung der Haftungsfrage des Vorstands relevant sein, nicht aber für das tatsächliche Verhalten. Vermutlich ist es sogar kontraproduktiv, wenn es den ‘Jetzt gerade erst Effekt auslöst.

Tim Schlotfeldt kommentierte dazu gerade den Zeit-Online-Artikel Das Elend mit dem E-Lernen.

Tim kommentiert insbesondere das Schielen auf den ROI (’War ungeheuer kostengünstig alle Mitarbeiter so zu schulen’).

Die Alternative ist vermutlich wirksamer, aber auch aufwendiger, da personal unterstützt.

Moodle auf dem Demokratie-Kongress der Konrad Adenauer Stiftung

Dezember 8th, 2009

Am 8. Dezember präsentieren wir Moodle auf dem Demokratie-Kongress der Konrad Adenauer Stiftung im Hotel Intercontinental in Berlin (Budapester Strasse).

Spamschutzprogramm und Mailversand aus Moodle.

November 18th, 2009

Wir erhalten immer wieder Nachrichten, dass E-Mails aus Moodle nicht zugestellt worden sind.

In den meisten Fällen handelte es sich hierbei um Mailaccounts bei Freemail-Anbietern. Diese schieben Mails von unbekannten Absendern erst mal in das Spam-Postfach. Erst wenn man dort nachschaut findet man die Mails dann.

In zwischen erhalten wir immer öfter folgende Mails:

Hallo!

Ihre E-Mail ist eingegangen, wurde aber vom Antispamprogramm unter “unbekannter Absender” abgelegt. Bitte verifizieren Sie sich als Absender, indem Sie diese Mail einfach per “beantworten” wieder zurücksenden. Aufgrund des unten eingefügten Codes werden Sie dann beim Eingang dieser E-Mail als vertrauenswürdiger Absender im Antispamprogramm gespeichert. Es ist nicht notwendig, die ursprüngliche E-Mail noch einmal zu senden.

Vielen Dank!

Diese wirkungsvollen lokalen Anti-Spam Programme helfen ebenfalls die Spam-Flut einzudämmen. Sie lassen erst einmal nur Mailaeingänge zu wenn der Absender bereits bekannt ist, weil sie ihm eine Mail geschrieben haben, oder er sich bei Ihnen bestätigt hat. Dazu versenden sie an jede unbekannte Mailabsenderadresse eine Information. Erst wenn diese vom Absender bestätigt wird, wird die ursprüngliche Mail auch dem Empfänger zugestellt.

Das Verfahren:
1. Klaus M. meldet sich bei Moodle mit seiner Mailadresse an
2. Klaus M. erhält von Moodle eine E-Mail zur Bestätigung der Anmeldung
3. Das Anti-Spam-Programm kennt das Moodle-Programm und die Absenderadresse des Administrators noch nicht und hält es für Spam. Deshalb schickt es dem Admin eine Nachricht (s.o.)
4. Der Admin soll diese Mail bestätigen.
5. Danach wird Klaus M. erst in seinem Mailprogramm die ursprüngliche Bestätigung vorgelegt (siehe 2.).
Tut der Admin dies nicht, so bleibt die Bestätigungsmail aus Moodle im Spamordner von Klaus M. liegen.

Die Administratoren von Moodle können nicht täglich solche Mails durchsehen und werden sie daher meist ignorieren. Zusätzlich haben die Spammer die Existenz dieser Programmen inzwischen auch kennengelernt. Sie nutzen die Texte und versenden wahllos entsprechende Mails. Werden diese beantwortet, so erhalten Sie eine verifizierte E-Mail und können diese mit Spam versorgen.

Uns bleibt hier nur übrig, die Teilnehmer zu informieren, dass Sie ggfs. Mails aus Moodle erst einmal auch im Spam-Postfach suchen müssen.

"Was ich noch zu sagen hätte": bewegende Abschiedsrede von Schulz von Thun.

November 14th, 2009

Wer heute im Bildungswesen tätig ist, kommt an einem Namen nicht vorbei: Friedemann Schulz von Thun. Er hat nunmehr in einem Abschiedsvortrag an der Universität Hamburg seinen Lebensgang Revue passieren lassen lassen. Lohnenswert!

Online lernen setzt sich langsam durch - eine quantitiative Betrachtung

November 13th, 2009

Online lernen wird nach und nach zu einem selbstverständlichen Bestandteil unserer Lernwelt. Während die Marktschreier der E-Marktes vor Jahren wähnten digitale Medien würden bereits in Kürze den klassichen Unterricht völlig überflüssig machen, ist inzwischen längst eine realistischere Betrachtung eingetreten.

In vielen Bildungsbereichen sind online gestützte Lernprozesse zu einem selbstverständlichen methodischen und didaktischen Element geworden. In diesem Frühherbst wehte ein kalter Luftzug durch die Szenerie als die Frage gestellt wurde, ob man nicht künftig auf ‘E-Learning’ ganz verzichten könnte. Gemeint war jedoch nicht, E-Learning wieder einzustampfen, sondern auf das ‘E-’ zu verzichten und die Nutzung von Online-Lernwerkzeugen ganz normal in den Werkzeugkasten pädagogischen Handelns einzureihen und ihm damit den Nimbus des besonderen zu nehmen.

Die deutsche Diskussion war ein Abklatsch einer bereits seit über einem Jahr stattfindenden internationalen Debatte mit gleichem Tenor.

In den letzten Jahren hatte ich Gelegenheit viele unterschiedliche Organisationen bei der Implementierung von Online lernen zu begleiten; darunter Unternehmen wie auch Schulen, kleine und große Organisationen.

Betrachtet man Schulen so stellt man zunächst fest, dass sich häufig nur wenige Lehrer mit dem Thema engagiert auseinander setzen. Etwas despektierlich könnte man von kleinen Inseln sprechen. An manchen Schulen sind es drei Lehrer an anderen ein gutes Dutzend, die den Weg beginnen, mit Online Lernangeboten neue Impulse zu setzen. Schulen haben häufig zwischen 40 und 80 Lehrer und zwischen 500 und 1.000 Schüler.

Von einer deutschen Hochschule las ich gerade, inzwischen würden gut 10 % der Lehrveranstaltungen mit einer Lernplattform unterstützt. Viel oder wenig? Vergleicht man dies mit den Daten der Unternehmen, so ist es auf den ersten Blick nahezu rückständig, was Schulen und Hochschulen zu bieten haben.

Bereits in der ersten Anwendung schult eine Agentur 2.000 Promotoren für eine Kundenprojekt. Eine Bank schult alle Mitarbeiter in neuen gesetzlichen Bestimmungen und den sich daraus ergebenden Veränderungen im Bankhaus.

Sieht man sich die Daten etwas genauer an, so scheinen sie in einem anderen Licht. Die Rahmenbedingungen sind im Unternehmen und in Schule/Hochschule völlig andere.

Das genannte Bankhaus qualifizierte drei Mitarbeiter einheitliche Lernprogramme für über 6.000 Mitarbeiter zu entwickeln, die damit einheitlich geschult wurden. Ein als E-Learning-Autor qualifizierten Mitarbeiter steht 2.000 Mitarbeitern gegenüber.

Eine Hochschule hat bei 30.000 Studenten etwa 3.000 Mitarbeitende und führt vielleicht 6.000 Lernangebote im Jahr durch. In der Schule unterrichten 50 Lehrer 750 Schüler. Im Jahr werden 300-400 ‘Fächer’ (Lehrer x unterrichtete Klassen/Schuljahr) unterrichtet. Wenn in dieser Schule sechs Lehrer E-Learning aktiv als Autoren einsetzen, ergibt sich ein Verhältnis von 1:125.

Eine Schweizer Kollegin berichtet mir kürzlich, dass sie inzwischen 25 % aller Lehrer gewonnen habe E-Learning einzusetzen.

Da das Produkt von Schule und Hochschule ‘Lernen’ ist, ist es selbstverständlich, dass das Verhältnis von Lehrenden zu Lernenden deutlich günstiger ist als in einem Unternehmen. Schulen und Hochschulen haben einen deutlich differenzierteren Lernkanon an meist kleinere Gruppen weiter zu geben, wie es in Unternehmen der Fall ist.

Während das Unternehmen gar nicht erst anstrebt, alle leitenden Mitarbeiter zu Lehrenden zu machen, ist dies in der Schule Normalität.

So betrachtet ist eine Schule, die 15-20 % ihrer Lehrer innerhalb eines Jahres dazu bewegt, punktuell E-Learning zu nutzen, auf einem guten Weg.

Martin Dougiamas in Berlin: 1. Dezember: Einladung

November 12th, 2009

Während der ONLINE-EDUCA in Berlin lädt eLeDia am 1. Dezember zu einem Vortrag und Diskussion mit dem australischen Begründer und Entwickler von Moodle Martin Dougiamas ein. Martin Dougiamas wird über den aktuellen Stand der Entwicklung von Moodle 2.0 berichten. Ca. ab 19.30 Uhr in Berlin-Tiergarten.

Zur anteiligen Finanzierung der Reisekosten ist ein Teilnahmeentgelt (30 Euro inkl. Umsatzsteuer) zu entrichten.

Anmeldungen für diesen sicherlich einmaligen Abend können ab sofort unter online-educa@eledia.de erfolgen.

Alle angemeldeten Personen erhalten genaue Angaben zum Veranstaltungsort. Anmeldungen sind verbindlich und verpflichten zur Zahlung. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.